So, Beamen fehlt noch

Neben der Spur

Jetzt ist dann bald alles nachgebaut, was uns Enterprise beschert hat. Nur das Beamen fehlt noch, aber wer bewegt sich noch gerne aus der eigenen Hütte.

Wenn ich meinem alten Freund Anatol Locker glauben darf, dann bauen wir in der IT doch eh nur das nach, was wir in Enterprise gesehen und als Kinder bestaunt haben. Damit meine ich nicht die unglaublich schlecht sitzenden roten Leibchen mit schwarzen Hosen, deren Träger dann immer im ersten oder zweiten Drittel der Folge ihr Leben gelassen haben. Oder die merkwürdige Haartracht des einen oder anderen Offiziers an Deck.

Es geht mehr um die technischen Gadgets wie Tablets, Videokonferenz und Communicator. Nun muss man sagen, dass die heutigen Computer mehr können, als Spock zur Verfügung hatte, es gibt auch größere Bildschirme. Auch Skype hat eigentlich den Bildschirm auf der Kommandobrücke lässig überholt. Zumindest braucht macht keinen Kommunikationsoffizier im knappen Minirock mehr, um die Klingonen auf den eigenen Schirm zu kriegen. Aber was wirklich spannend ist, das sind die mobilen Geräte. Neben dem Phaser (nein, den gibt es noch nicht für den Hausgebrauch, auch wenn Laserkanonen schon vorhanden sind) geht es ja vor allem um den Communicator. Den gibt es jetzt auch, der heißt allerdings Onyx, kann aber ähnliches.

Man clipt sich das Teil in der Größe eines Kühlschrankmagneten an die Brust und schlägt vor allem dann sachte darauf, wenn einem nach netten Plaudereien mit den Freunden ist. Denn wer immer in der Magnetenflotte mitaufgenommen ist, kann dann via WiFi oder Handyempfang das Gesagte der anderen hören und darauf antworten. Also eine Art von geschlossenem Funknetz, nur für die Eingeweihten. Wer dann der Captain sein will, das sollen die Jungs unter sich aus machen...aus irgendeinem Grund glaube ich, dass es sich hier vor allem um Männerspielzeig handelt...

Ach ja, der Tricorder. Auch schon da. Tja, dann können wir das Zeug ja nun endlich abschalten und Vulkanier Vulkanier sein lassen.

Faszinierend.

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