Stealth-Ware, Camoflash und Handyblockiertaschen

Gesichtslos durch die Überwachung

Bis 24. November findet im quartier21/Museumsquartier in Wien die Ausstellung Faceless Part II statt. Mit dabei ist der Künstler und Modedesigner Adam Harvey und seine Stealth-Ware.

Wer nicht gerne von Drohnen verfolgt wird, die ihre Ziele nachts meist mit Wärmebildkameras orten, sollte sich in den modischen Hoodie, die Burkas oder das Kopftuch von Adam Harvey hüllen. Die spezielle Beschichtung unterdrückt die meiste Infrarotstrahlung und macht den Träger für Drohnen unsichtbar.

Mit etwas Schminke und einer ausgefallenen Frisur kann man Gesichtserkennungssoftware in die Irre führen. Wenn man auf den Facebook-Partyfotos nicht automatisch getaggt werden will, sollte man Partys nur mit einem solchen Styling besuchen. Das Projekt CV Dazzle zeigt, wie's geht.

Prominente wissen sich lästiger Paparazzi oft nur mit Gewalt zu erwehren. Eine gewaltfreie Alternative bietet Camoflash, der Kameras blendet und lästigen Fotografen das Geschäft vermiest.

Wer noch nach einem Weihnachtsgeschenk für Angela Merkel sucht: Hier bietet sich OFF Pocket an, die Handytasche, die GSM, WLAN und GPS-Signale blockiert und das Handy damit für Obama unabhörbar macht. Man kann es natürlich auch machen wie Edward Snowden und sein Handy in den Kühlschrank packen, diese Tasche ist aber für Strahlung undurchlässiger und zudem wesentlich handlicher.

Interessierte, die sich die richtige Stealth-Technik für den täglichen Gebrauch vorführen lassen möchten, können dies beim q/Talk am 29. Oktober 2013 um 20:00 Uhr in der Faceless II Ausstellung im quartier21/Museumsquartier tun. Neben Adam Harvey und Gastgeber Mag. Georg Markus Kainz ist auch Nadim Kobeissi eingeladen und wird ihren verschlüsselten Chat Cryptocat vorstellen.

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