US-Staatsschulden steigen über 13 Billionen Dollar

Die Staatsverschuldung liegt bei 90 Prozent des BIP

In den USA wurde oder wird eine neue Marke der Staatsverschuldung gerissen und steigt erstmals über 13 Billionen US-Dollar. Damit hat jeder US-Bürger 42.000 Dollar Schulden. Mit 13 Billionen nähert sich der Schuldenstand dem gegenwärtigen BIP der USA, das nach dem Bureau of Economic Analysis auf etwa 14,2 Billionen Dollar geschätzt wird. Damit liegt die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP bei etwa 90 Prozent.

Zum Vergleich: Die Staatsverschuldung Deutschlands liegt bei 1,7 Billionen Euro, das sind mehr als 20.800 Euro pro Kopf und mit etwas mehr als 70 Prozent des BIP aber noch deutlich weniger als in den USA.

Der letzte offizielle Schuldenstand des Bureau of Public Debt stammt noch vom 24. Mai. An diesem Tag betrug er noch 12,932 Billionen US-Dollar. Ist nur gut, dass in weiser Voraussicht das Schuldenlimit im Februar von 12,394 auf 14,294 Billionen Dollar angehoben worden ist. Die National Debt Clock schätzt den Schuldenstand heute noch auf 12,995 Billionen Dollar, bei der usdebtclock.org geht man davon aus, dass 13 Billionen bereits überschritten sind.

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