Wikipedia lässt über Nacktfilter abstimmen

Bis zum 30. August können sich Autoren dazu äußern, wie das im Mai beschlossene Opt-In-Tool aussehen soll

Am 29. Mai beschloss das Kuratorium der Wikimedia Foundation nach heftigen Kontroversen über Fotos von Geschlechtsteilen, Krankheiten und Grausamkeiten, ein Opt-In-Tool zu entwickeln und anzubieten, mit dem Leser der Online-Enzyklopädie Bilder ausblenden können "die sie nicht sehen wollen".

Nun sind alle registrierten Autoren, die vor dem 1. August mindestens 10 Bearbeitungen vorgenommen haben, dazu aufgerufen, bis zum 30. August darüber abzustimmen, wie der "persönliche Bildfilter" technisch gestaltet und implementiert werden soll. Dazu müssen sie mittels einer Skala von 0 ("sehr dagegen") bis 10 ("sehr dafür"), unter anderem Auskunft darüber geben, ob sie es für wichtig halten, dass Leser das Ausblenden rückgängig machen dürfen, nur einzelne Kategorien wie Sex oder Gewalt ausblenden können und ob der Zusatz "kulturell neutral" beziehungsweise "multi-kulturell" ausgeführt werden soll.

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