Die Wirklichkeit ist ein Konstrukt des Bewußtseins

Omegapunkts

Tipler geht davon aus, daß die Kosmologie der Zukunft von der physikalischen Annahme ausgehen müsse, "daß das universum imstande sein muß, Leben unbegrenzt lange aufrechtzuerhalten, das heißt für eine aus der Sicht des im physikalischen Universum existierenden Lebens unendliche Zeit." Aus dieser Prämisse ergibt sich für ihn die eschatologische Person des Omegapunktes.

"Es muß in dieser Zukunft (allerdings in zwei präzisen mathematischen Bedeutungen, auch in der Gegenwart und in der Verganheit) eine allmächtige, allwissende und allgegenwärtige Person geben, die transzendental und zugleich im physikalischen Universum von Raum, Zeit und Materie vorhanden ist. Hinsichtlich des ihr immamenten zeitlichen Aspekts verändert sich die Person (ihr Wissen und ihre Macht nehmen ewig zu), während ihr transzendenter Ewigkeitsaspekt beinhaltet, daß sie immer vollendet und unveränderlich ist. ... Die Physik zeigt, daß diese Person in der Letzten Zukunft eine 'punktähnliche' struktur haben wird; ich bezeichne Sie/Ihn daher als Omegapunkt. Vom Mathematischen her ist der Omegapunkt die Vervollständigung aller endlichen Existenz." (Hans Moravec)

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