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Sind 150 Jahre Darwin nicht genug?

Leben
Sind 150 Jahre Darwin nicht genug?

"Angenommen, das grundlegendste und allgemeinste Prinzip einer gegebenen Wissenschaft wäre seit einhundert Jahren bekannt und seitdem zum wichtigsten Fundament des Denkens und Forschens dieser Disziplin geworden. Sicher würde man dann denken, dass dieses Prinzip von jedermann als Fakt hingenommen würde, der auch nur im geringsten Maße mit dieser Disziplin in Berührung gekommen ist", klagte [1] der amerikanische Biologe G.G. Simpson bereits vor rund 50 Jahren. "Denkt man das allerdings über die Biologie, so liegt man falsch."

Anlass dieser Klage war das 100-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung von Darwins "On the Origin of Species" (dt. "Die Entstehung der Arten"). Doch viel hat sich (auch in Deutschland) an dieser Situation nicht geändert: In der Schulbiologie wird das Thema Evolution meist als eines der letzten behandelt [2]; Politiker und Kirchenvertreter, also vermeintliche Eliten, äußern sich über Evolution gern so, dass sie mangelnden Sachverstand einfach durch umso größere Überzeugung wettmachen [3]; und selbst führende Zeitungen füllen ihre Seiten lieber mit Nebensächlichkeiten, Anekdoten oder die Tatsachen auf den Kopf stellenden Klischees, als zu erklären, was es mit Darwins Theorie denn eigentlich auf sich hat.

Woher kommen wir? Diese scheinbar einfache Frage hatte bis weit ins 18. Jahrhundert hinein eine scheinbar einfache Antwort: Gott. Wir sind die Geschöpfe eines größeren Geistes. In einer offenbar so geordneten Welt, in der alle Teile bewundernswert ineinandergreifen, liegt es nahe, eine ordnende Hand zu postulieren, deren intelligenter Besitzer der Schöpfer der Welt ist. Die bekannteste Version des so genannten teleologischen Arguments (auch "argument from design") ist wohl die "Uhrmacher-Analogie" des britischen Philosophen William Paley aus dem Jahr 1802: Stieße er während eines Heide-Spaziergangs mit dem Fuße gegen einen Stein, so würde er sich kaum fragen, wie der Stein wohl dort hingekommen sei, da er plausiblerweise schon immer dort gelegen haben könne. Stieße er hingegen auf eine Uhr, so käme er nicht umhin zu denken, dass zu irgendeinem Zeitpunkt ein Uhrmacher existiert haben müsse, der die Uhr für den Zweck erschaffen habe, den sie augenscheinlich erfüllt. Zu guter Letzt sieht Paley – in seinem letzten Argumentationsschritt – ebensolche Zweckmäßigkeit, Ordnung und Komplexität in der Natur, womit für ihn bewiesen schien, dass es auch einen Schöpfer der Welt geben muss.

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Nun ist das Argument zwar auf mehreren Ebenen fehlerhaft [4], aber es beschreibt immerhin korrekt das Problem: Komplexität in der Natur verlangt nach einer Erklärung. Der schottische Philosoph David Hume hatte das Argument zwar unter anderem in seinen "Dialogues Concerning Natural Religion" [5] (dt. "Dialoge über natürliche Religion") widerlegt – sehr kurz gesagt, indem er auf die Endlosrekursion hinwies, auf die das Argument logisch hinausläuft: wer oder was schuf den Schöpfer? -, ohne allerdings eine Alternative anbieten zu können.

Das war der Stand der Dinge, als Charles Darwin, frisch von der Universität kommend, als Naturkundler auf einem Forschungsschiff der königlich britischen Marine, der "Beagle", auf eine insgesamt fast fünfjährige Weltreise [6] ging, auf der nun endlich die entscheidenen Puzzlestücke zusammen sollten, die für Darwin nötig waren, um Humes und Paleys Rätsel zu lösen.

Die zu dieser Zeit noch vorherrschende Annahme einer göttlichen Schöpfung umfasste auch die Vorstellung, dass alle Arten einzeln und unabhängig von einander geschaffen wurden und natürlich wohldefinierte Einheiten bilden. Doch je länger Darwins Reise dauerte, desto klarer wurde ihm, dass dieses alte Bild nicht stimmen konnte: Warum zum Beispiel gibt es auf ozeanischen Inseln keine Landsäuger [7]? Warum hat Australien keine endemischen Plazenta-Säugetiere, stattdessen aber solche mit Beutel, die, Spezies für Spezies, genau dieselben Lebensräume bewohnen wie ihre Plazenta-Doppelgänger? Darwin kommen in Sydney tatsächlich Gedanken an "zwei verschiedene Schöpfer" (Gould, Stephen Jay: "Darwin's Middle Road". In: "The Panda's Thumb") Und warum finden sich auf den Galápagos-Inseln mehr als ein Dutzend Finken-Arten, die, je nachdem, auf welcher Insel sie beheimatet sind, unterschiedliche ökologische Nischen besetzt haben, die auf dem südamerikanischen Festland von jeweils unterschiedlichen Spezies ausgefüllt werden?

20 Jahre später brütet Darwin immer noch über seinen Ideen, ohne sich durchringen zu können, sie endlich zu veröffentlichen. Erst eine kuriose Parallelität der Ereignisse im Jahr 1858 spornt seinen Ehrgeiz schließlich so weit an, dass er eine zusammenhängende Beschreibung seiner Theorie zu Papier bringt. Ein junger Naturforscher (und späterer Mitbegründer der Biogeographie), Alfred Russel Wallace [8], befindet sich zu dieser Zeit im Indonesischen Archipel, von einem Fieber an ein Bett auf den Molukken gefesselt. Hier erinnert er sich, laut seiner Autobiographie, an ein Essay [9] des Ökonomen Thomas Malthus über Bevölkerungswachstum. Sowohl für Wallace als auch für Darwin - der 1838 "zum Vergnügen" Malthus' Essay liest - ist Malthus das letzte Mosaiksteinchen, das sie brauchen, um eine komplette Theorie zur Entstehung der Arten zu bilden. Darwin, der fast drei Jahrzehnte lang Fakten gesammelt und mit anderen Wissenschaftlern korrespondiert hatte, um auch wirklich sicherzugehen, dass er genug Argumente hatte, sah sich nun durch Wallace gezwungen, sein Material so schnell wie möglich publikationsfertig zu bekommen. Da in der Wissenschaftswelt der Ruhm für Entdeckungen dem gehört, der sie zuerst der einschlägigen Fachwelt kundtut, beschränkte sich Darwin in der gebotenen Eile darauf, nur eine "kurze Zusammenfassung" seiner Theorie als Buch zu veröffentlichen: "On the Origin of Species by Means of Natural Selection".

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Die lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: 1. Organismen unterscheiden sich aufgrund zufälliger Variation, und die Unterschiede sind (zumindest zum Teil) erblich; 2. Organismen produzieren mehr Nachkommen, als überleben (und sich wieder reproduzieren) können; 3. Die Nachkommen, deren Variation ihnen einen Reproduktionsvorteil in ihrer direkten Umwelt gibt, erlangen einen höheren Anteil an der Gesamtpopulation, und ihre vorteilhaften Variationen akkumulieren. Die ersten beiden Punkte sind unbestreitbare Fakten, der dritte eine unabdingbare Konsequenz daraus .

An ein paar Stellen sollte dieses Bild vielleicht konkretisiert werden, ohne dass darunter seine Einfachheit zu sehr leidet. Entscheidend für die Variation ist ihre Zufälligkeit: Wäre die Variation gerichtet, wäre es statistisch geradezu gesichert, dass sich zufällig ändernde Umweltbedingungen dafür sorgen würden, dass der betreffende Organismus schlechter an seine Umwelt angepasst wäre als vorher. Das Maß des relativen Erfolges einer Variante ist ihre relative Häufigkeit: Es ist also eine statistische Notwendigkeit, dass eine Variante mit einem (ingenieurmäßig beurteilbaren) Reproduktionsvorteil sich in einer gegebenen lokalen Umwelt im Vergleich zu anderen Varianten ausbreiten wird.

Durch die Akkumulation vorteilhafter Eigenschaften sind weiterhin zwei Dinge gesichert: Es ist ein Mechanismus gefunden, durch den sich in kleinen, graduellen Schritten im Prinzip beliebig komplexe Strukturen herausbilden können, ohne dass es einer a priori ordnenden Hand bedürfte; und durch die Akkumulation verschiedener Anpassungen in verschiedenen Gruppen entfernen sich über große Zeiträume auch ursprünglich sehr nah verwandte Gruppen so weit voneinander, dass sie irgendwann als getrennte Spezies betrachtet werden können.

Damit stand Darwin vor seiner Theorie wie der Legende zufolge Laplace vor Napoleon und konnte sich dasselbe sagen wie der Himmelsmechaniker dem Kaiser von Gottes Gnaden: "Gott? Den habe ich gar nicht gebraucht." Diese lobenswerte wissenschaftliche Einstellung, aus einer Theorie alle unnötigen Elemente zu entfernen, ohne die sie immer noch funktioniert, sieht sich auch heute noch dem Einwand gegenüber, inakzeptabler Reduktionismus zu sein. Selbst Wallace wollte zeitlebens nicht akzeptieren, dass der menschliche Intellekt ein Produkt des von ihm mitentdeckten Mechanismus sein könnte. Es ist beinahe eine greifbare Angst, der Mechanismus könne Phänomene nicht nur erklären und diskutieren, sondern sie geradezu magisch wegdiskutieren.

Dies ist sicher nicht der einzige irrationale Einwand, der gegen Darwins Große Idee vorgebracht wird. Fast endlos sind die Missverständnisse, die über Evolution immer noch bestehen; die leicht vermeidbaren Fehler in der Anwendung ihrer Prinzipien; und auch für die beinahe verleumderischen Dinge, die Darwin aus den unterschiedlichsten Richtungen angedichtet und fröhlich propagiert werden. Ein Großteil der Propaganda stammt zugegebenermaßen aus der Feder von Kreationisten, die immer verzweifelter nach Argumenten suchen, die die eine oder andere Form eines Schöpfers doch noch vor der Laplaceschen Nutzlosigkeit retten kann.

Zunächst ein Missverständnis: In beinahe jedem zweiten Beitrag in Fernsehen oder Printmedien wird leichtfertig von "perfekt angepassten" Lebensformen gesprochen. Dabei ist nicht Perfektion ein unverkennbares Zeichen für eine Entwicklungsgeschichte, sondern das Gegenteil davon: Der blinde Fleck unseres Auges ist die Folge einer "falschherum" eingebauten Netzhaut; Geburten sind heute gefährlicher als für unsere Vorfahren, weil das menschliche Gehirn größer wurde, die Beckenknochen aber nicht beliebig anpassbar sind; und Pandas, um ein populäreres Beispiel aufzugreifen, müssen deshalb den ganzen Tag fressen, weil sie von ihren fleischfressenden Vorfahren einen Verdauungstrakt geerbt haben, der Bambus nur extrem ineffizient verarbeitet. Bei näherem Hinsehen ist die scheinbare Perfektion der Natur eben nur ein "gut genug": Einen kleinen Tick besser als die direkte Konkurrenz zu sein, reicht bereits. Denn die Evolution kann nur auf bereits vorhandene Strukturen wirken und kleine Variationen dieser Strukturen bevorzugen, die an lokale Umweltbedingungen besser angepasst sind.

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Ein fast ebenso beliebtes falsches Argument behauptet, die Definition der natürlichen Auslese sei ein logischer Zirkelschluss, eine Tautologie: Es überleben die am besten Angepassten, und das Kriterium für Angepasstheit ist - Überleben. Selbst in der "ZEIT" findet sich diese Beschreibung an prominenter Stelle [10], wobei man keinen Doktor in Biologie braucht (ein Dipl.-Ing. reicht), um zu sehen, dass vorteilhafte Variation der Grund für Überleben (besser: relativ mehr Nachkommen) ist: Es gab ab einem bestimmten Zeitpunkt immer mehr Mammuts mit immer dichterem Fell, weil es draußen kälter wurde (Gould, Stephen Jay: "Darwin's Untimely Burial". In: "Ever Since Darwin").

Ebenso beliebt ist der Einwand, ein Zufallsprozeß könne keine komplexen Strukturen hervorbringen. Die bekannteste Version ist wahrscheinlich eine Analogie des britischen Astronomen Fred Hoyle, der der die Wahrscheinlichkeit, dass sich komplexe Lebensformen durch natürliche Auslese gebildet haben, mit der verglich, daß ein Tornado auf einem Schrottplatz rein zufällig eine Boeing 747 zusammenwirbelt. Was Hoyle nie verstand, ist der kumulative Charakter der Auslese: Zufällig vorteilhafte Variationen werden beibehalten und bauen in für Menschen unüberschaubar vielen kleinen Schritten aufeinander auf. Zufall ist nur das Rohmaterial der Evolution, der Prozess an sich ist das genaue Gegenteil davon und bewahrt Designinnovation, wenn ein Produkt der Evolution damit mehr Erfolg hat als andere.

Auch diesen Spieß kann man umdrehen, dachte sich der amerikanische Biochemiker Michael Behe, und erfand den Begriff irreducible complexity (IC). Hiermit soll die Eigenschaft komplexer biologischer Strukturen gemeint sein, nur in Anwesenheit aller ihrer Einzelbestandteile eine Funktion zu haben - und deswegen nicht in kleinen, graduellen Schritten entstanden sein zu können, wie Darwins Theorie das fordert. Behes Argument ist das Herzstück einer kreationistischen Bewegung namens Intelligent Design (kurz ID), die nach Kräften versucht, ihre Weltanschauung in den amerikanischen Biologieunterricht zu schmuggeln.

Allerdings hat sie damit bereits vor Gericht kolossalen Schiffbruch [11] erlitten, wo die logischen und biologischen Unzulänglichkeiten der Argumentation offengelegt wurden. In Kürze: Vorläuferstrukturen können auch anderen Funktionen gedient haben als ihre evolutionären Nachfolger - wie zum Beispiel die Knöchelchen in unseren Ohren, die in einem Vorfahr-Reptil der Säugetier einmal im Kiefergelenk saßen. In allen Beispielen der ID-Anhänger - dem bakteriellen Flagellum, dem Auge und der Blutgerinnung - können sehr wohl einzelne Bestandteile des Systems fehlen, ohne dass die Funktion verloren ginge. Und ein wichtiger wissenschaftstheoretischer Punkt: Die Annahme eines intelligenten Etwas, das die komplexen Strukturen geschaffen hat, erklärt nichts - es bräuchte im Gegenteil wieder selbst eine Erklärung. ID ist also nicht nur faktisch widerlegt, sondern noch nicht einmal [12] eine wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema Evolution.

Und wenn gar keine inhaltlichen Argumente mehr helfen, werden Darwin und seine Theorie eben für den sogenannten Sozialdarwinismus, Eugenik und damit in letzter Konsequenz für die Nürnberger Rassegesetze und den Holocaust verantwortlich gemacht. (Diese besonders perfide Strategie lässt auch die "ZEIT" nicht aus.) Die Argumentation ist dabei, dass unter Berufung auf des Philosophen Herbert Spencers Wort vom survival of the fittest, also dem Kampf ums Überleben, dieser auch von Darwin beschriebene Kampf kurzerhand als logisch folgende Norm für menschliche Gesellschaften aufgestellt wird. Wenn in der Natur die Stärksten gewinnen, sollten wir dafür sorgen, dass auch nur die stärksten Menschen an der Fortpflanzung der Art beteiligt sind. Das beschreibt zwar die Haltung der Eugeniker und der Rassenfanatiker zutreffend, ist aber ein Beispiel für künstliche Auslese, wie sie von Züchtern angewendet wird, und gerade nicht für natürliche Auslese, wie sie Darwin beschrieben hat. Natürliche Auslese lebt von zufälliger Variation, denn nur die ist eine Versicherung gegen sich ändernde Umweltbedingungen - an die auch nicht per se die Stärksten, sondern mal die Beweglichsten, mal die Nachdenklichsten am besten angepasst sind. Und nicht zuletzt ist es natürlich ein logischer Fehlschluss, aus einer faktischen Beobachtung eine normative Aussage abzuleiten.

Darwin waren alle diese möglichen Einwände bekannt, und er hat sie bereits in seinem Werk zu entkräften versucht. Was ihn selbst am stärksten bewegte, waren allerdings nicht die soeben angesprochenen ethischen Implikationen, die man in seine Theorie hineinlesen wollen könnte. Am meisten beeindruckt haben ihn die Zufälligkeit, die allem zugrunde liegt; allgegenwärtiger Tod und Zerstörung; und die komplexen Strukturen von ungeheurer Schönheit, die überall und über Jahrmillionen entstanden sind und noch immer entstehen. Und die Schlussfolgerung, dass es keinen übergeordneten Plan im Leben gibt, keinen liebenden Gott, der seine Geschöpfe beschützt - auch nicht Darwins Lieblingstochter Annie, die mit nur 10 Jahren stirbt -, dass aber gleichzeitig ein Mechanismus am Werk ist, der eine Welt von erhabener Eleganz und Faszination geschaffen hat, die für jeden empfindenden Menschen alleine Grund genug sein sollte, für ihre Erhaltung und einen würdevollen Umgang mit allen ihren Bewohnern zu kämpfen.


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-276092

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.stephenjaygould.org/library/simpson_evolution.html
[2] http://www.sachsen-macht-schule.de/apps/lehrplandb/downloads/lehrplaene/lp_gy_biologie_%202007.pdf
[3] http://www.heise.de/tr/artikel/93899
[4] http://en.wikipedia.org/wiki/Teleological_argument
[5] http://en.wikisource.org/wiki/Dialogues_Concerning_Natural_Religion
[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin#Die_Reise_mit_der_HMS_Beagle
[7] http://www.literature.org/authors/darwin-charles/the-origin-of-species/chapter-14.html
[8] http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Russel_Wallace
[9] http://www.faculty.rsu.edu/~felwell/Theorists/Malthus/essay2.htm
[10] http://www.zeit.de/2009/02/N-Darwin-Biografie
[11] http://en.wikipedia.org/wiki/Kitzmiller_v._Dover_Area_School_District
[12] http://www.stephenjaygould.org/ctrl/lakatos_prediction.html