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Elektrisch auf zwei Rädern - E-Bikes im Funktionstest

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E-Bikes sind voll im Trend. Fast jeder Fahrradladen bietet die akkubetriebenen Zweiräder an. E-Bikes versprechen mehr Spaß beim Fahrradfahren und nehmen beinahe jede Steigung mit Leichtigkeit.

E-Bikes – Echte Muskelpakete

Verschiedene Hersteller bieten ganz verschiedene E-Bikes an. Was sie aber alle vereint, ist die zusätzliche Batterie, meistens am Gepäckträger verbaut. Hinzu kommt ein Motor, der ein echter Kraftprotz ist: In der höchsten Stufe leisten die Motoren 250W. Das sorgt – bei zusätzlichem Treten der Pedalen – dann für Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Je nach Geschwindigkeit, Gelände und eigener Anstrengung reicht der Akku dann für Strecken zwischen 80 und 100 km. Ist die Batterie erst einmal leer, muss sie an eine haushaltsübliche 230V-Steckdose und kann dort innerhalb von 3 Stunden wieder voll aufgeladen werden.
Diese Zusatzausstattung fällt aber durchaus ins Gewicht. Ist ein Fahrrad noch so leicht, so kommen durch die Technik doch locker noch einmal 6 Kilogramm oder mehr auf die Waage dazu. Ist der Akku erst einmal leer, muss dieses Zusatzgewicht unter Umständen dann mit eigener Muskelkraft den Berg heraufgetrieben werden.

Alles andere als Schnäppchen

Zwar gibt es E-Bikes bereits ab etwa 900 Euro – wahre Schnäppchen werden Sie allerdings vergeblich suchen: Bis zu 4.000 Euro muss man für ein gutes Elektro-Fahrrad bezahlen. Wer das macht, wird von den geringen Verbrauchskosten aber überrascht sein. Je nach Nutzung des Motors fallen selbst unter Volllast nur wenige Cent auf hundert Kilometer an, die der elektrisch unterstütze Spaß kostet.

Sicherheit geht vor

Bei Fahrrädern, die schneller als 40 km/h fahren gilt jedoch: Solche Fahrräder gehören nicht auf Fahrradwege, sondern auf die Straße. Sie müssen dann auch versichert werden und ein Kennzeichen vorweisen und der Fahrer muss deshalb auch über eine ausreichende Fahrerlaubnis verfügen. Fahrräder, die maximal 40 Kilometer in der Stunde schaffen, müssen jedoch auf Fahrradwegen gefahren werden und dürfen die Straße nur dann nutzen, wenn es einen solchen nicht gibt. Und für jedes Fahrrad – egal ob mit Motor oder ohne – gilt: Helme sind häufig nicht nur vorgeschrieben, sondern der einzige Schutz vor schweren Verletzungen bei Stürzen und Unfällen.

Teurer geht immer

Einige E-Bikes sind sogar viel schneller, als die oben genannten 40 km/h. Mit stärkeren Motoren und größeren Batterien erreichen die schnellsten E-Renner auch bis zu 100 km/h. Die kosten aber auch 100.000 Euro und werden nur an exklusive Kunden wie Hollywood-Schauspieler verkauft. (Adrian Korte) / (gs)

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