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Kodak Ektra: Halb Smartphone, halb Kompaktkamera

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In dem von von der Bullit Group unter Kodak-Lizenz vermarkteten Android-Smartphone Kodak Ektra stecken ein MediaTek MT6797 (Helio X20) mit zehn Kernen (2 × Cortex A72 mit 2,3 GHz, 4 × Cortex A53 mit 2 GHz, 4 × Cortex A53 mit 1,4 GHz) und 3 GByte RAM. 32 GByte Flash sind eingebaut; der Speicher kann über microSD erweitert werden. Das 5 Zoll große Display zeigt Full-HD-Aufösung. Den Akku lädt man über USB 3.0 mit Type-C-Buchse. Der Stromspeicher fasst 3000 mAh und unterstützt einen Ladestrom von bis zu 2 Ampere.

Dass Kodak seine Finger im Spiel hat, erkennt man an der Rückseite, deren Design an klassische Kompaktkameras erinnert: Sie wird von dem prominenten Ektra-Objektiv (Öffnungsverhältnis F2.0) dominiert, die texturierte lederartige Beschichtung und der besseren Halt versprechende Wulst am Rand tun ihr Übriges. Die Kamera löst mit ihrem 1/2,4-Zoll-Bildsensor IMX230 von Sony 21 Megapixel auf, hat einen optischen Bildstabilisator,einen Phasenvergleichs-Autofokus und Dual-LED-Blitz. Die Frontkamera knipst Selfies mit immerhin 13 MPixeln. Videos filmt das Ektra in Ultra-HD-Auflösung.

Kodaks Kamera-App bietet erwartungsgemäß einen manuellen Modus, HDR-Modus und Bokeh-Effekte mit einstellbarer künstlicher Tiefenunschärfe. Leider erlaubt sie bisher höchstens Belichtungszeiten von einer Sekunde und schießt unverständlicherweise keine RAW-Fotos. Witzig: Mit einer Super8-App macht man Aufnahmen im Retro-Stil. Natürlich ist auch die App für den Kodak-Bilderdienst mit an Bord.

Das Kodak Ektra soll ab Dezember für 500 Euro erhältlich sein; für 35 Euro gibt es außerdem eine Lederhülle, für 70 Euro eine klassische Kamera-Umhängetasche.

Einen ausführlicheren Bericht und Testbilder des Kodak Ektra finden Sie bei TechStage.

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