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#heiseshow: Amoklauf und Terror – wie schnell müssen Nachrichten sein?

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Vergangenen Freitag richtete ein junger Mann in München ein Blutbad an und die halbe Nation hatte das Gefühl, live dabei zu sein: Vor allem als noch nicht klar war, was vorgefallen war, überschlugen sich die Meldungen auf Twitter & Co. Schnell zogen die traditionellen Medien nach und käuten live das Wenige wieder, was bekannt war, und das viele, das gemutmaßt wurde. Vor Ort arbeitete derweil die Polizei, um Menschen zu schützen und den unzähligen Hinweisen und vielen Gerüchten nachzugehen.

An diesem Abend zeigte sich wieder einmal die Stärke und Schwäche sozialer Netze, allen voran Twitter: Kein Medium war derart schnell (weswegen es auch intensiv von der Münchener Polizei genutzt wurde), wurde aber auch derart intensiv für Falschmeldungen und Gerüchte genutzt. Gleichzeitig versuchten Online-Nachrichtenseiten und Fernsehsender, eigene Liveticker und -sendungen zu befüllen, ohne viel mehr Informationen zu haben. Aber war das wirklich nötig?

Können die Menschen nicht warten, bis sich die Situation geklärt hat? Wie sollen die klassischen Medien mit sozialen Medien mithalten, wenn sie darauf beharren, Informationen vor der Veröffentlichung zu verifizieren? Müssen sie das überhaupt? Darüber sprechen Martin Holland (@fingolas) und Holger Bleich (@corona100) mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation".

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