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#heiseshow: Breitbandausbau - Entwicklungsland Deutschland

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In Deutschland sollen es bis 2018 flächendeckend Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 MBit/s verfügbar sein. Das ist das nicht unbedingt sehr ambitionierte Ziel der Bundesregierung, von dem Deutschland derzeit noch um 30 Prozent entfernt ist. Trotzdem wird derzeit deutlich weniger über zukunftssichere Anbindungen über Glasfaser diskutiert, sondern das sogenannte Vectoring. Damit will die Telekom bis zu 100 Mbit/s aus einem VDSL-Anschluss kitzeln. Die Konkurrenz befürchtet aber eine Re-Monopolisierung des Markts, da Vectoring einen exklusiven Zugriff auf die letzte Meile erfordert.

Im EU-weiten Vergleich liegt Deutschland beim Breitbandausbau derzeit nur auf dem neunten Platz, vor allem auch wegen des mangelnden Ausbaus der Glasfasernetze und des Hausanschlusses über Glasfaser. Gute Fortschritte gibt es demnach beim Internetzugang. Der Marktanteil von Glasfasernetzen liegt jedoch mit 1,3 gegenüber 18,7 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, kritisiert die EU-Kommission.

Was ist nun eigentlich wirklich dran am Vectoring? Sollte man nicht einfach ein paar Milliarden Euro in die Hand nehmen, um alle Haushalte mit Glasfaser zu versorgen, möglicherweise als staatliche Aufgabe? Woran es liegt, dass Deutschland beim Breitbandausbau hinterherhinkt und welche Hoffnungen es gibt, dass sich das in absehbarer Zeit ändert, darüber sprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Volker Briegleb (@briegleb) mit Urs Mansmann (@Urs_Mansmann) von der c't.

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