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#heiseshow: Bundestagswahl für Hacker offen? – Wie sicher ist das Ergebnis?

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Zwar sind in Deutschland Wahlcomputer nicht zugelassen, aber natürlich kommen bei der Wahl trotzdem Computer zum Einsatz, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die dadurch auftretenden Gefahren haben Zeit Online und der Chaos Computer Club untersucht und sind dabei auf gravierende Lücken gestoßen: Die Software, mit der die Wahllokale ihre Ergebnisse weitergeben und mit der deshalb auch die verschiedenen Wahlleiter arbeiten, steht Angreifern in erschreckender Weise offen. Die könnten nicht nur einzelne Wahlergebnisse manipulieren, sondern auch großflächig die gesamte Infrastruktur kompromittieren. Zwar bleiben die Wahlzettel einsehbar und die Ergebnisse damit überprüfbar, aber solche Attacken könnten das Vertrauen der Bürger in unsere Demokratie zutiefst erschüttern.

Angesichts dieser Mängel in einem entscheidenden Bereich der deutschen Wahlinfrastruktur sprechen wir in der #heiseshow mit einem der Sicherheitsforscher, die die Lücken analysiert haben. Linus Neumann vom CCC kann erklären, wie schwer es war, an die Software zu gelangen. Wie wirkte die Software auf den ersten Blick und wann taten sich vor ihren Augen die ersten Lücken auf? Hatten sie den Eindruck, dass die Entwickler mit grundlegenden Prinzipien der IT-Sicherheit vertraut sind? Legten sie die für den Einsatzzweck zu erwartende Sorgfalt an den Tag? Wie könnten Angriffe aussehen? Wurden die Lücken inzwischen behoben? Welche Empfehlungen ergeben sich aus der Analyse?

Diese und viele weitere Fragen unserer Zuschauer besprechen Martin Holland (@fingolas) und Fabian Scherschel (@fabsh) mit CCC-Sprecher Linus Neumann (@linuzifer).

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