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#heiseshow: Macht und Ohnmacht in sozialen Medien – zwischen Streisand-Effekt und viralem Marketing

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Die US-Airline United ist das jüngste Beispiel für Unternehmen, die sich im Netz einer massiven Welle von Kritik und Angriffen ausgesetzt sahen, die Konsequenzen außerhalb des Internets hatten. Nachdem ein Passagier mit Gewalt aus einem überbuchten Flugzeug entfernt worden war, hatten sich Videoaufnahmen davon rasant im Netz verbreitet. Zuerst hatte der Unternehmenschef das Vorgehen noch verteidigt, entschuldigte sich kurz darauf aber schließlich – doch da war der Aktienkurs von United schon eingebrochen. Der Shitstorm ist damit auch noch nicht beendet und mitten drin vor allem unzählige Nutzer von Twitter.

Kein Unternehmen, das etwas auf sich hält, bleibt ohne Präsenz in den sozialen Medien. Darüber können sie – potenzielle – Kunden direkt ansprechen. Gleichzeitig zeigen Fälle wie die von United und Pepsi, dass die sozialen Netzwerke für die Marken nicht nur Vorteile haben. Ob die darauf wirklich vorbereitet sind, ist nur eine der vielen Fragen in diesem Zusammenhang. Fraglich ist schon, ob die sozialen Netze wirklich einen solch großen Wandel darstellen. Und haben die Unternehmen hier mehr oder weniger Kontrolle über den Kontakt zu ihren Kunden? Wie sehen Nutzer die Accounts der Marken? Wie schlimm ist ein Shitstorm wirklich? Und außerdem: Was ist der Streisand-Effekt und warum haben den immer noch nicht alle verstanden?

sten.

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