19.10.2011
Bilderwerkstatt
Fotos verwalten, verbessern und mit anderen teilen
In einem verregneten Sommer wie dem vergangenen sieht man blauen Himmel nur im Urlaub und auf den Urlaubsfotos – und die sollte man bestmöglich in Szene setzen. Nach den Ferien heißt es also Sichten, Bearbeiten und Präsentieren. Dafür haben wir praktische Programme zusammengestellt.
Artikel aus c't 19/2011
Wir haben über 40 Shareware-, Freeware- und Open-Source-Programme ausgewählt, die den Umgang mit Fotos oder das Erstellen von Grafiken, Bildern und Seiten vereinfachen und zu einem kreativen Spaß machen. Darüber hinaus stellen wir Vollversionen vor, die im Handel bisher gegen Bares zu haben waren, und für c't angefertigte Spezialversionen, die Sie so nicht im Netz finden. Diese Programme finden sich auf der Heft-DVD von c't 19/2011, die Sie zum Preis von 3,70 Euro versandkostenfrei bestellen können.
Bildbearbeitung
Die Open-Source-Bildbearbeitung Gimp
enthält Korrekturwerkzeuge wie Gradationskurven, bearbeitet Sättigung, Kontrast und Helligkeit und unterstützt Ebenen und Masken. Die Werkzeuge-Palette umfasst Kopierstempel, Pinsel, Radierer und Texteingabe, die umfangreiche Effektpalette bietet künstlerische Filter ebenso wie Gauß'schen Weichzeichner und Unscharf-Maskieren-Dialog. So zeigt sich Gimp gleichermaßen für die Fotokorrektur wie für die kreative Verfremdung gerüstet.
Über das Zusatzmodul UFRaw
lässt sich ein Raw-Importfilter vor die Bildbearbeitung in Gimp schalten. So kann man Korrekturen an Belichtung und Farbwerten im 16-Bit-Modus ausführen, bevor man das Foto weiterbearbeitet. Alternativ gibt das Tool die Bilder direkt als JPEG- oder TIFF-Datei aus.
Gimp unterstützt keine Photoshop-kompatiblen Plug-ins. PSPI
macht sie für Gimp-Anwender nach einer Art "Plug-in im Plug-in"-Verfahren nutzbar. Die PSPI-Datei legt man dazu im Ordner [Programme]\GIMP-2.0\lib\gimp\2.0\plug-ins ab. Beim nächsten Start von Gimp erscheint es im Filtermenü. Hier kann man nun den Ordner mit den Photoshop-Plug-ins wählen. (akr)
