WOT steht für "Web of Trust" und soll für ein sichereres Surfen sorgen. In der Symbolleiste richtet es dazu ein Icon ein, das je nach besuchter Website deren Vertrauenswürdigkeit in unterschiedlichen Farben anzeigt. Dabei werden alle vertrauenswürdigen Seiten grün markiert und gelb mahnt zur Vorsicht. Als gefährlich eingestufte Webseiten blockt WOT ab und bringt statt der Webseite eine Warnung. Erst ein Klick auf den Link, dass man die Seite trotzdem besuchen möchte, öffnet den Inhalt. Die Bewertungen bezieht WOT von einem Server des Herstellers, der mit Bewertungen von Anwendern gefüttert wird. Dazu kann jeder Nutzer Webseiten selbst bewerten und so die Zuverlässigkeit verbessern – laut Programmautor liegen derzeit Daten für über 20 Millionen Webseiten vor. Die Nutzung des nützlichen Werkzeugs ist kostenlos, erfordert aber einen Account beim Hersteller. (db)
Mit Public Fox kann man den Browser so schützen, dass andere Nutzer keine Änderungen an den Einstellungen vornehmen können. Damit kann man zum Beispiel den Dialog für die Firefox-Optionen oder für Add-ons blockieren oder jegliche Modifikation der Lesezeichen sperren. Für einzelne Datei-Extensions wie .exe oder .vbs lässt sich darüber hinaus der Download lahmlegen. Über eine sogenannte Blacklist kann man außerdem den Zugriff auf bestimmte Websites verweigern. Damit die anderen Nutzer die Sicherheitsmaßnahmen nicht eigenhändig rückgängig machen, lässt sich der Public-Fox-Dialog selbstverständlich durch ein Passwort schützen. (db)
Webdesign-Helfer
Um auf einer Webseite nachzusehen, wie diese kodiert ist, öffnet sich normalerweise ein separates Fenster mit dem HTML-Quelltext. Oft ist es aber praktischer, die HTML-Tags direkt im Webbrowser zu betrachten, um zu prüfen, welche Tags der Webdesigner für ein bestimmtes Element verwendet hat. In solchen Fällen lohnt sich der Einsatz des Add-ons X-Ray, das die HTML-Tags direkt in die Seitendarstellung einbettet. Damit lässt sich der HTML-Code wesentlich leichter zuordnen als im reinen Quelltext und Design-Einsteiger können schnell die Tricks anderer erlernen, ohne erst mühsam im Quelltext nachschlagen zu müssen. Dazu genügt es, im Kontextmenü den Eintrag "X-Ray" auszuwählen. Ein erneuter Aufruf schaltet in die normale Ansicht zurück. (db)
Für Dokumentationszwecke fertigt das nur für Windows erhältliche Fireshot Screenshots von Webseiten an – vom sichtbaren Bereich oder auf Wunsch von der gesamten Webseite, sodass sich auch lange HTML-Seiten als JPEG-, PNG-, GIF-Datei oder als Bitmap speichern oder per E-Mail versenden lassen. Nach dem Anfertigen eines Screenshots durch einen Klick aufs Fireshot-Symbol öffnet sich zunächst ein Fenster, in dem man den Inhalt über Text- und Zeichenwerkzeuge editieren kann. Das ist beispielsweise nützlich, um etwa einen Rahmen um einen Teil des Inhalts zu zeichnen und Texte als Anmerkung einzufügen. Eine erweiterte Pro-Version, in der sich unter anderem mehrere Screenshots bearbeiten und in Projekten speichern lassen, ist für knapp 20 US-Dollar erhältlich. Leider läuft das Add-on nur unter Windows. (db)
