Firefox

Mozilla

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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows XP, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2012, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, OS X, keine näheren Angaben, Android, keine näheren Angaben, iOS 8, iOS 9
Download-Größe: 83999 KByte
Downloadrang: 6
Datensatz zuletzt aktualisiert: 23.09.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

► Vergleich: Welcher Browser ist der richtige für mich?

Nur wenige Webbrowser erfreuen sich ähnlich großer Beliebtheit wie Firefox von Mozilla. Auf vielen Windows- und Linux-Systemen ist der Browser schon lange zu finden, mittlerweile wird er jedoch auch auf immer mehr Macs eingesetzt. Natürlich kann man mit dem Programm klassisch durchs Netz surfen und Internet-Seiten besuchen – darüber hinaus bringt Mozilla Firefox jedoch noch eine ganze Palette an Zusatz- und Komfort-Funktionen mit. So finden sich unter anderem eingebaute PDF-Viewer und Pop-Up-Blocker, eine Lesezeichen-Verwaltung und Tabbed Browsing im Funktionsumfang. Im ebenfalls integrierten Suchfeld lassen sich neben verschiedenen Suchmaschinen – darunter Google, Bing oder Yahoo – auch andere Web-Dienste zum direkten Durchsuchen auswählen, beispielsweise Wikipedia, Ebay, Amazon oder das Online-Wörterbuch LEO.

Benutzeroberfläche nach eigenem Geschmack, Add-ons, Favoriten, Tabs und mehr

Das User-Interface von Mozilla Firefox lässt sich mithilfe von "Personas" genannten Erweiterungen ganz dem Geschmack des Nutzers nach optisch verändern. Die Personas kann man direkt im Browser von Mozilla beziehen und im Handumdrehen installieren. Das ist natürlich nur ein Beispiel von vielen, wenn es darum geht, den Browser durch Add-ons hübscher, effektiver oder komfortabler zu machen. In unserem Themen-Special Firefox mit Add-ons erweitern finden sich noch viele weitere Vorschläge für praktische Firefox-Erweiterungen – Video-Downloads, Skriptblocker und Rechtschreibprüfung sind nur einige wenige Beispiele.

► Special: Empfehlenswerte Firefox-Add-ons

Bei fast allen Erweiterungen ist es unerheblich, ob Firefox auf einem Windows-, Linux- oder Mac-System ausgeführt wird. Darüber hinaus ist der Browser in der Lage, Add-ons, Lesezeichen und Passwörter in andere Installationen "mitzunehmen" – so ist man dank Synchronisation stets auf dem neusten Stand.

Tools und Funktionen für Entwickler, Sicherheit und Anonymität

Komfortabler Weise bring Firefox eine Passwort-Verwaltung mit, die Nutzernamen und Passwörter – sofern vom Anwender erlaubt – speichert und beim erneuten Besuchen von Webseiten automatisch in entsprechende Felder einträgt. Damit die Sicherheit nicht zu sehr auf der Strecke bleibt, lassen sich die Funktionen des Passwort-Managers optional durch ein Master-Passwort schützen – das hilft beim Vermeiden von unerwünschten Zugriffen auf beispielsweise den eigenen Facebook-Account. Möchte man es noch sicherer, kann man den "privaten Modus" zuschalten – ist man in diesem unterwegs, werden Download-Protokolle, Suchanfragen, temporäre Internet-Dateien, Formulardaten und Cookies nicht gespeichert. Durch die Funktion "Neueste Chronik löschen" lassen sich diese Daten jedoch auch im Nachhinein entfernen. Standardmäßig ist zusätzlich ein Mixed-Content-Blocker eingeschaltet – dieser hindert HTTPS-Dokumente daran, unverschlüsselte Inhalte nachträglich zu laden, was sogenannte "Man in the Middle"-Angriffe verhindern soll.

Auch für Entwickler hat der Webbrowser von Mozilla eine ordentliche Auswahl an Funktionen an Bord, die detailliertes Untersuchen von Internetseiten ermöglichen. Neben von der Seite verwendeten Tags lassen sich auch etwa Fehler anzeigen, sollte beim Aufrufen der Seite etwas schief gegangen sein. Von Firefox unterstützte Sprachen und Protokolle umfassen CSS, HTML5, JavaScript und – teilweise – Googles SPDY-Protokoll. Mit der "Page Inspector 3D"-Funktion lassen sich Websites dreidimensional betrachten und einzelne Elemente so besser identifizieren. Der Style-Editor ermöglicht hingegen das Bearbeiten von Style Sheets – Änderungen sind in WYSIWYG-Manier direkt in der geöffneten Seite zu sehen. Mozillas Browser unterstützt HTML5, CSS, JavaScript und teilweise das Google-Protokoll SPDY. Darüber hinaus hat Firefox verschiedene Codecs zum Abspielen von Video- und Audio-Dateien im Gepäck. Social-Media-Freunde können sich seit der 23. Version des Browsers an verbesserten Sharing-Funktionen erfreuen, mit denen sich Internet-Inhalte schnell und simpel etwa auf Facebook oder Twitter teilen lassen.

Neue Versionen, neue Updates, neue Funktionen für's Surfen im Netz

Mit Version 47 wurde die Unterstützung von HTML5-Videos noch ein mal verbessert – so kann der Browser nun auch ohne installierten Flash-Player eingebettete YouTube-Videos abspielen. Neu ist eine Performance-Analyse, mit der sich genau anzeigen lässt, welcher Tab und welches Add-on wie viel Systemressourcen belegt. So lassen sich in Echtzeit Systemfresser identifizieren – und im Zweifelsfalle direkt deaktivieren.

Seit Version 45 bietet Firefox einen "Synced Tabs"-Button, der im Browser eine Übersicht all derjenigen Tabs öffnet, die auch auf einem synchronisierten Mobilgerät geöffnet sind. Der Abgleich erfolgt hier über das Firefox-Konto. Ebenfalls zwischen Desktop- und Mobilvariante synchronisiert, werden die Autocomplete-Vorschläge in der Adresszeile. Entfernt wurde hingegen Das Tab-Gruppen-Feature – dieses lässt sich jedoch über ein entsprechendes Add-on wieder nachrüsten. Der Multimedia-Chat Hello entwickelt sich von schlichtem Videochat zu einer Plattform für gemeinsames Surfen. So kann man nun mithilfe der "Seite mit einem Freund besuchen"-Funktion den eigenen Browser-Inhalt mit einem verbundenen Nutzer teilen. Dieser kann dann auch sehen, wo wann was geklickt wird. Video- und Sprachübertragung bleiben dabei in einem kleinen, separaten Fenster aktiv.

Mit Version 40 verpasste Mozilla dem Web-Browser zahlreiche kleine Updates, darunter eine native Unterstützung für Windows 10, einen Schutz vor Downloads unerwünschter Software sowie ein neues Design für den Add-on-Manager. Bei der Installation von Erweiterungen, die nicht von Mozilla signiert worden sind, erscheint seit Update 40 ein Warnhinweis. Zudem wurde die NPAPI-Plug-in-Performance erhöht und die Anzeige von JPEG-Bildern beschleunigt.

Seit Version 38.0.5 hat Mozilla Firefox ein Pocket genanntes Organisations- und Synchronisations-Feature an Bord. Mithilfe eines in den Browser integrierten Buttons lassen sich Webseiten, Artikel oder Videos in einer persönlichen Liste speichern, aus der man sie später jederzeit und auch auf anderen Geräten "wieder hervor holen" kann. Für verschiedene Geräte und Betriebssysteme steht hierfür auch eine separate Pocket-App zur Verfügung. Die Liste lässt sich auch verschlagworten und so später leichter durchsuchen. Um die Pocket-Funktion nutzen zu können, muss man sich ein kostenloses Firefox-Konto einrichten.

Mit Version 36 führte Mozilla den Multimedia-Chat Hello in seinen Internetbrowser ein. Mithilfe der Funktion sollen sich schnell und unkompliziert Text-Chats, Audio- und Videoanrufe zu beliebigen anderen Internet-Surfenden tätigen lassen – direkt im Browser. Beim Starten eines Hello-Gesprächs generiert Firefox einen Link – diesen kann man einfach per Mail oder Kopieren an einen anderen Nutzer weitergeben. Mit einem Klick darauf kann dieser dann dem Gespräch beitreten. Voraussetzung ist ein WebRTC-fähiger Browser. Legt man sich ein optionales Hello-Konto an, lassen sich Kontakte auch in einem "Telefonbuch" speichern – dieses Konto ist allerdings nicht nötig, um die Funktion nutzen zu können. Neben Audio- und Videokonversationen – entsprechende Hardware vorausgesetzt – ermöglicht Hello auch das Teilen des eigenen Bildschirminhalts mit verbundenen Nutzern.

Durch Public Key Pinning soll Mozilla Firefox ab Version 32 noch sicherer sein und das eigene System vor gefährlichen Zertifikaten schützen. Seit der Veröffentlichung werden mit jedem Update immer mehr Domains unterstützt – bisher etwa solche von Mozilla, Google, TOR, Dropbox und Twitter. Auch eine schlanke aber praktische Oberflächenoptimierung ist seitdem mit dabei: Das Kontextmenüs enthält nun Buttos für "Seite vor" sowie "Seite zurück", "Neu laden" und "Lesezeichen hinzufügen".

Dank einer neue Version der Garbage Collection – angetrieben von Generational GC – soll Firefox ab Version 31 Code noch schneller verarbeiten. So werden Ressourcen schneller wieder freigegeben. Darüber hinaus kann der Browser erstmals mit Media Source Extensions (MSE) umgehen und YouTube-Videos im HTML5-Modus auf allen verfügbaren Auflösungen abspielen.

Version 29 bescherte Firefox ein aufgepepptes Antlitz. Das neue User-Interface Australis räumt den Browser auf – so sind Tabs beispielsweise weiter oben platziert, was im Browserfenster mehr Platz für die eigentlichen Webseiten schafft. Wichtigste Funktionen sind als Buttons in der Kopfleiste zu finden – überflüssige kann man entfernen oder benötigte hinzufügen. Wem der Look von Firefox 28 besser gefiel, als das neue Australis-Design, der kann mit dem Classic Theme Restorer das "alte" Aussehen zurückholen. Hinzu kommt der Cloud-Dienst Firefox-Sync. Dieser macht die umständliche Code-Synchronisation überflüssig und benötigt einen Firefox-Account.

Für unterwegs gibt's den vielseitigen auch als Firefox Mobile für Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem. Firefox Portable hingegen muss nach dem Download nur entpackt, aber nicht installieren – so lässt er sich etwa auch auf fremden Rechnern von USB-Sticks ausführen. Technik-Fans und Entwickler werden sich über die aktuelle Beta-Version und die Firefox Nightly Builds freuen, die bei Mozilla zum Herunterladen bereit stehen.

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