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Datensatz zuletzt aktualisiert: 26.09.2020
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Google Chrome ist ein schneller Browser zum Surfen im Internet und Web. Die kostenlose Software lässt sich um zahlreiche Add-ons und Apps erweitern. Google Chrome oder kurz Chrome bringt zudem einen privaten Modus mit, der anonymeres Surfen ermöglicht und der keine Chronik oder Cookies auf dem Computer speichert.

Basiert auf Open-Source-Software

Chrome basiert auf dem Open-Source-Projekt Chromium, dessen Rederingengine zur Darstellung von Webseiten auch von den Browsern Opera und Microsoft Edge, dem Nachfolger des Internet Explorer, genutzt wird. Der kostenlose Web-Browser Chrome unterstützt in der aktuellen Version Web-Technologien wie CSS-Grids für komplexe Website-Layouts, ist schnell und stabil. Googles Internet-Browser-Oberfläche ist aufgeräumt und bietet den Informationen der Webseite viel Platz auf dem Monitor oder Display des Mobilgerätes.

Funktionen und Bedienung

Wie bei den Web-Browsern Mozilla Firefox und Opera enthält Chrome einen integrierten PDF-Viewer, eine Passwortverwaltung sowie Personalisierung. Hierüber lässt sich Googles Chrome Browser mit dem Google-Konto via Internet verbinden, sodass Änderungen beim Arbeiten an anderen Rechnern verfügbar sind. Die Personalisierung lässt sich in den Einstellungen von Chrome vornehmen, wo es zudem verschiedene Designs gibt, mit denen sich Google Chrome aufhübschen lässt. Geboten werden unter anderem Bilder und Designs zu den Themen Weltraum, Reise, Geografie, Tiere, Pflanzen und Comic. Minimalistische Designs mit schwarz oder rosa als Hintergrund sind ebenfalls vorhanden.

Komfortabel ist die weiche Bildschirmbewegung beim Scrollen mit dem Mausrad, was Google in der Browser Version über "Smooth Scrolling" umsetzt. Dies ging einst nur mit dem Touchpad, während das Verhalten beim Mausrad-Rollen etwas hakelig war.

Eine interessante Funktion von Google Chrome ist das Streaming von Videos und Webseiten  auf den Fernseher. Neben einer Netzwerk-Verbindung ist hierfür ein Google-Cast-fähiger Video-Player am Fernseher nötig, damit der Nutzer über diesen Videos sehen oder surfen kann.

► Vergleich: Welcher Browser ist der richtige für mich?

Chrome App und Add-ons

Der Browser Mozilla Firefox ist besonders wegen der großen Unterstützung durch Add-ons beliebt. Auch Google Chrome lässt sich um Add-ons und Apps für das Surfen im Internet erweitern. Externe Entwickler haben sie erstellt, um zum Beispiel automatisch Werbung oder Skripte zu blockieren. Chrome-Nutzer können sie über "Menü > Einstellungen > Erweiterungen > Mehr Erweiterungen herunterladen" im Chrome Web Store zu finden, wo es zudem Designs sowie Spiele gibt. Die Add-ons werden im Store als Chrome Erweiterungen bezeichnet und ergänzen Googles Internet-Browser um Funktionen. Die Apps werden hingegen vom Browser ausgeführt, ändern diesen aber nicht.

Wird eine Chrome Erweiterung oder App nicht mehr gewünscht, lässt sie sich vom Nutzer unter "Menü > Einstellungen > Erweiterungen" über das jeweilige Mülleimer-Symbol löschen. Alternativ führt das Entfernen des Hakens in der Checkbox dazu, dass die Chrome Apps oder Chrome Erweiterungen deaktiviert sind.

Googles Internet-Browser-Version ist schnell, da Google die Performance zum Beispiel durch die Erweiterung "Datensparmodus" verbessert hat. Sie leitet im Chrome Browser aufgerufene Webseiten über Google-Server um und optimiert sie dort. So sollen Webseiten bis zu 80% weniger Daten laden müssen, was laut Google bis zu vier mal schnellere Ladezeiten zur Folge haben soll.

► Special: Gelungene Add-ons für Google Chrome

Ein sicherer Browser für das Internet

Die Privatsphäre schützt Google Chrome wie Firefox beim Surfen durch den Inkognitomodus, für den ein eigenes Inkognito-Fenster geöffnet wird. Hier sorgt der Chrome-Browser dafür, dass nichts im Browserverlauf, Cookie-Speicher oder Suchverlauf gespeichert bleibt, nachdem das Ikognito-Fenster oder ein Inkognito-Tab geschlossen wurde. Entsprechend bleiben keine Surf-Spuren und andere Informationen durch das Surfen auf dem Computer.

Die Sicherheit beim Surfen erhöht sich, wenn der Nutzer nicht auf Seiten gerät, die gefährliche Inhalte bieten. Hierfür besitzt Google Chrome eine Liste mit gefährlichen Websites, die automatisch via Update aktuell gehalten wird, um so unter anderem automatisch den Nutzer vor Phishing-Attacken zu schützen.

Ein Einfallstor für Sicherheitsrisiken ist zudem Adobe Flash, das immer wieder durch Sicherheitslücken auffällt. Deswegen verzichten immer mehr Browser auf Flash, was bei den Mobilgeräten begann und nun den Desktop-PC erreicht hat. Google hat deswegen in seiner Browser-Version den Support von NPAPI-Plug-ins, also bestimmten Plug-ins für den Flash Player in Google Chrome aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Schnell und stabil im Internet surfen

Google Chrome punktet neben der Sicherheit mit Stabilität: Sollte sich ein Tab oder ein Plug-in aufhängen, also nicht mehr reagieren, lässt sich mit der Tastenkombination "Shift"+"Esc" der Chrome-Taskmanager öffnen um den Prozess gezielt zu beenden. Das Browser-Fenster bleibt offen, sodass die Inhalte der anderen funktionierenden Tabs nicht verloren gehen. Da jeder Tab als eigener Prozess läuft, wirken sich mehrere geöffnete Tabs nicht negativ auf die Geschwindigkeit aus. Diese hat Google Chrome auch bei der Ausführung von Skripten im Blick und übersetzt JavaScript-Anweisungen in Maschinencode, wodurch diese schneller ausgeführt werden.

Da Google Chrome auf der Open-Source-Software Chromium basiert, kommt hier ebenfalls Blink als Web-Engine zum Einsatz. Blink stammt von der offenen Rendering-Engine WebKit ab, dessen Code für den Blink Fork bei einigen Funktionen geändert wurde. Dies betrifft zum Beispiel das Sandbox- und Mehrprozess-Modell, wodurch eine höhere Flexibilität und Offenheit für zukünftige Funktionen geboten wird.

Der Chrome Browser zeigt seine ögologische Seite durch die enthaltene Stromsparfunktion. Sie zahlt sich vor allem aus, wenn man Chrome auf dem Notebook im Akku-Betrieb einsetzt. Dabei fährt Google Chrome die CPU-Last für inaktive Tabs herunter, wenn in diesen weder Musik, Audios oder Videos laufen. Das soll bis zu 25% mehr Strom sparen.

Versionen und Updates

Erhältlich ist Google Chrome für Desktop-Computer als 32- und 64-Bit-Version für Microsoft Windows, Linux und macOS sowie als Chrome App für Mobilgeräte mit Android und iOS. Neben der Version zum Installieren auf dem Desktop-Computer ist der Chrome-Browser als portable Version Google Chrome Portable erhältlich, die ohne Installation vom USB-Stick läuft und sich so auf verschiedenen Windows-PCs nutzen lässt.

Google Chrome kümmert sich automatisch um das  Update auf die aktuelle Version, sodass man sich darum wie bei Mozilla Firefox in der Regel nicht kümmern muss. Dennoch kann es nie schaden, sich die Informationen zur installierten Version anzusehen, wo man erfährt, ob eine neue Version für Google Chrome erhältlich ist.

Häufige Fragen zu Google Chrome

Wir haben einige häufige Fragen zu Google Chrome zusammengestellt, die wir im Folgenden beantworten.

Ist Google Chrome kostenlos?

Ja, sowohl der Google Chrome Download als such dir Nutzung des Chrome-Browsers von Google sind kostenlos.

Ist Chome ein sicherer Browser?

Abgesehen davon, dass es keine 100-prozentige Sicherheit gibt, ist Google Chrome ein Browser, mit dem man sich recht sicher im Internet bewegen kann. Denn der Hersteller Google überprüft mit seiner Safe Browsing-Technologie täglich Milliarden von Webseiten auf Risiken und blockiert bekannte, gefährliche Webseiten. Zudem erhält Chrome regelmäßig Updates, die unter anderem Sicherheitslücken schließen, wie sie in jeder Software vorkommen können.

Kann ich Chrome wie Firefox erweitert?

Wie der Browser Mozilla Firefox lässt sich auch Google Chrome um zahlreiche Add-ons und Apps erweitern, sodass man das Aussehen anpassen und weitere Funktionen hinzufügen kann. Wer sich über die erhältlichen Erweiterungen informieren will, braucht nur einen Blick in den Chrome Web Store werfen.

​Gibt es Chrome auch für das Smartphone

Chrome gibt es für alle gängigen Geräte wie das iPhone und iPad sowie das Smartphone und Tablet mit Android, für die die Google Chrome App im jeweiligen Store erhältlich ist. Natürlich gibt es Google Chrome auch für Computer mit den Betriebssystemen Microsoft Windows und macOS sowie den Linux-Distributionen Ubuntu, Linux Mint und openSUSE.

Spioniert mich Googel Chrome aus?

Wie Google mit den Daten seiner Nutzer umgeht, steht in der Datenschutzerklärung des amerikanischen Unternehmens. Wer dennoch Bedenken hat, kann andere Browser wie Firefox oder den Tor Browser nutzen und als Suchmaschine zum Beispiel DuckDuckGo oder Qwant.

Tipps & Tricks zu Google Chrome:

Siehe auch:


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