Firefox

Mozilla

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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source, Kostenlos
Betriebssystem: Android, keine näheren Angaben, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2012, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, OS X, keine näheren Angaben, Linux, iOS 8, iOS 9
Download-Größe: 84110 KByte
Downloadrang: 7
Datensatz zuletzt aktualisiert: 01.12.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

► Vergleich: Welcher Browser ist der richtige für mich?

Kaum ein Webbrowser ist so beliebt und verbreitet wie Firefox aus dem Hause Mozilla. Windows- und Linux-Anwender schätzen und nutzen den Browser schon lange auf ihren Systemen - aber auch auf immer mehr Macs kommt das Programm als Safari-Alternative zum Einsatz. Haupteinsatzgebiet von Firefox ist natürlich das gleiche wie bei den Kollegen Google Chrome, Microsoft Edge und Co.: Das Surfen im Internet, das Besuchen von Webseiten. Mozillas Browser wäre jedoch nicht so beliebt, wenn er nicht noch wesentlich mehr bieten würde. So umfassen zusätzliche und Komfort-Features unter anderem einen eingebauten Pop-Up-Blocker und PDF-Viewer, Tabbed Browsing, eine Lesezeichen-Verwaltung und vieles mehr. Im integrierten Suchfeld kann man natürlich auf Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing direkt zugreifen - aber auch andere Webdienste lassen sich von hier ansteuern. So kann man etwa direkt über die Suchzeile auf Amazon und Ebay nach Shopping-Angeboten suchen, oder Wikipedia und das LEO-Online-Wörterbuch nach Wissen durchforsten.

Die Zusatzfeatures von Firefox: Tabs, Favoriten, Designs, Add-ons, Erweiterungen und vieles mehr

Firefox bietet die Möglichkeit, das Surf-Erlebnis durch diverse zusätzliche Add-ons zu erweitern und zu verbessern - und dem persönlichen Geschmack anzupassen. Ein gutes Beispiel für Letzteres sind die "Personas" genannten Erweiterungen, mit denen man das Aussehen, und damit den Look & Feel von Firefox ganz dem eigenen Gusto anpassen kann. Über den Erweiterungen-Dialog sind die Personas flink installiert - genau so wie die vielen anderen Browser-Add-ons. Welche Erweiterungen sich besonders lohnen, haben wir in unserem zugehörigen Themen-Special zusammen gestellt - darunter etwa Skriptblocker, Tools für Video-Downloads, Rechtschreibprüfung und vieles mehr.

► Special: Empfehlenswerte Firefox-Add-ons

Ob man Firefox nun auf einem Windows-, Mac- oder Linux-System einsetzt, ist für die meisten Erweiterungen irrelevant. Dank umfangreicher Synchronisation kann man außerdem nahezu alles aus einer Firefox-Installation - Passwörter, Add-ons, Lesezeichen, etc. - in eine andere mitnehmen. So ist man stets auf dem neusten Stand.

Breiter Funktionsumfang und viele Werkzeuge für Anonymität im Netz, Sicherheit und Entwickler

Firefox hat eine Passwort-Verwaltung mit an Bord. Sofern der Anwender dies erlaubt, speichert der Manager Nutzernamen und Passwörter, und fügt sie bei erneutem Besuch der jeweiligen Webseite automatisch in die passenden Textfelder ein. Mithilfe eines optionalen Master-Passworts kann man auch diese Funktion noch einmal zusätzlich absichern. So kann man vermeiden, dass sich neugierige Augen den eigenen Facebook-Account genauer ansehen, wenn man mal den Raum verlässt. Noch eine Nummer sicherer wird es mithilfe des "privaten Modus". Schaltet man beim Surfen auf diesen um, hinterlässt man so gut wie keine Surf-Spuren. Suchanfragen, Download-Protokolle, Formulardaten, Cookies, temporäre Internet-Dateien - nichts hiervon wird im privaten Modus gespeichert. Hat man mal das Umschalten vergessen, kann man solche und verwandte Daten im Nachhinein mithilfe der Funktion "Neueste Chronik löschen" entfernen. Darüber hinaus ist ein zusätzlicher Mixed-Content-Blocker aktiviert. Durch diesen können HTTPS-Dokumente keine unverschlüsselten Inhalte im Nachhinein laden - das kann sogenannte "Man in the middle"-Angriffe verhindern.

Speziell für Entwickler hat Mozilla seinem Internetbrowser auch eine ordentliche Portion Features und Funktionen verpasst. So bringt Firefox etwa ordentlich Analyse-Power für Internetseiten mit. Webseiten-Tags lassen sich genau so untersuchen wie ein Fehler-Report - sollte beim Aufrufen der Seite etwas schief gelaufen sein. An Protokollen und Sprachen kann Firefox etwa mit HTML5, CSS, JavaScript, und auch dem SPDY-Protokoll von Google umgehen. Die Funktion "Page Inspector 3D" erlaubt außerdem das Betrachten von Webseiten "im dreidimensionalen Raum". Hier lassen sich die einzelnen Elemente einer Internetseite "auseinander nehmen", besser identifizieren und in Relation zu einander untersuchen. Ein WYSIWYG-Style-Editor ermöglicht das direkte Bearbeiten von Style Sheets, wobei man die Änderungen in Echtzeit verfolgen kann. Hinzu kommt noch ein großes Arsenal an Codecs für diverse Video- und Audio-Dateien. Sozial vernetzte Anwender können sich seit Version 23 von Firefox über verbesserte Sharing- und Social-Media-Funktionen freuen. Diese machen es sehr einfach, im Netz entdeckte Inhalte beispielsweise via Facebook oder Twitter zu teilen.

Aktuelle Version und Versionshistorie

In der aktuellen Version 49 wurde unter anderem der Login-Manager aktualisiert, und die Leistung unter Windows- und Mac OS X-Systemen verbessert. Außerdem unterstützt Firefox nun TLS 1.3. Dafür muss man sich von "Hello" verabschieden - der Multimedia-Chat und Teamwork-Dienst ist nicht mehr mit dabei.

Version 47 brachte Firefox nochmals verbessert Unterstützung von HTML5-Videos - etwa auf YouTube. Diese kann der Webbrowser jetzt auch ohne Flash-Player eingebettet abspielen. Neu hinzu gekommen ist eine Performance-Analyse, mit der man genau einsehen kann, welches Tabs und welche Add-ons wie viel der Systemressourcen beansprucht. In Echtzeit kann man so eventuelle Speicherfresser identifizieren – und im Zweifelsfalle direkt deaktivieren.

Mit Version 45 erhielt Firefox einen "Synced Tabs"-Button, mit dem man im Browser eine Übersicht aller Tabs öffnen kann, die zeitgleich auf einem synchronisierten Mobilgerät offen sind. Da der Abgleich über das Firefox-Konto abläuft, braucht man natürlich ein eben solches. Zwischen Desktop- und Mobilvariante lassen sich auch die Autocomplete-Vorschläge in der Adresszeile synchronisieren. Das Tab-Gruppen-Feature wurde entfernt – lässt sich jedoch über ein nachrüsten.

In Version 40 erhielt Mozillas Web-Browser zahlreiche kleine Updates. Native Unterstützung für Windows 10, einen Schutz vor Downloads unerwünschter Software sowie ein neues Design für den Add-on-Manager, und einiges mehr. Installiert man Erweiterungen ohne Mozilla-Signatur, wird nun ein Warnhinweis angezeigt. Dank verbesserter NPAPI-Plug-in-Performance wird außerdem die Anzeige von JPEG-Bildern beschleunigt.

Die Pocket genannte Organisations- und Synchronisations-Funktion hat Firefox seit Version 38.0.5 dabei. Ein in den Browser integrierter Button speichert Webseiten, Artikel oder Videos in einer persönlichen Liste, auf die man später jederzeit und auch auf anderen Geräten zugreifen kann. Eine separate Pocket-App gibt's ebenfalls für verschiedene Geräte und Betriebssysteme. Verschlagworten lässt sich die Pocket-Liste ebenfalls, sodass man sie später leichter durchsuchen kann. Für das Pocket-Feature ist ebenfalls ein kostenloses Firefox-Konto Voraussetzung.

Mit Version 36 führte Mozilla den mittlerweile wieder abgesetzten Multimedia-Chat-Dienst "Hello" ein. Über diesen sollten sich schnell und einfach Text-Chats, Audio- und Videoanrufe zu beliebigen anderen Internet-Surfenden tätigen lassen. Voraussetzung war ein WebRTC-fähiger Browser. Über ein optionales Hello-Konto ließen sich Kontakte auch in einem "Telefonbuch" sichern. Mithilfe entsprechender Kamera- und Mikrofon-Hardware ließen sich auch Audio- und Videokonversationen führen – das Teilen des eigenen Bildschirminhalts mit verbundenen Chat-Partnern war ebenfalls möglich.

Mithilfe von Public Key Pinning soll Firefox noch sicherer werden und das eigene System vor gefährlichen Zertifikaten schützen. Das Feature fügte Mozilla seinem Browser in Version 32 hinzu. Seitdem werden mit jedem Update außerdem immer mehr Domains unterstützt – darunter bisher etwa die von Google, Mozilla, Dropbox, Twitter und TOR. Die Benutzeroberfläche wurde ebenfalls optimiert: Buttons für "Seite vor", "Seite zurück", "Neu laden" und "Lesezeichen hinzufügen" finden sich nun in der Menüleiste.

Ab Version 31 soll Firefox Code noch schneller verarbeiten können. Das ist einer neuen Version der von Generational GC angetriebenen Garbage Collection zu verdanken. Dadurch können System-Ressourcen schneller wieder freigegeben werden, was die Performance steigert. Neu sind ebenfalls der Support von Media Source Extensions (MSE) und ein HTML5-Modus für YouTube-Videos, die man nun auf allen verfügbaren Auflösungen abspielen kann.

Den Browser gibt's als Firefox Mobile auch für Android-Smartphones und Tablets. Firefox Portable hingegen muss man nach dem Download nur entpacken – so lässt sich der Browser auch ohne Installation auf fremden Rechnern etwa von USB-Sticks aus starten. Entwickler und Technik-Fans können außerdem bei Mozilla die aktuellen Beta-Versionen und Nightly Builds von Firefox herunterladen.

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