IrfanView

Irfan Skiljan

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Preis: kostenlos (nicht-kommerzielle Nutzung); 10 EUR (kommerzielle Nutzung)
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 2081 KByte bis 3550 KByte
Downloadrang: 8
Datensatz zuletzt aktualisiert: 20.06.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Der Entwickler Irfan Skiljan schuf mit IrfanView einen vielseitigen Bildbetrachter für Windows. Die schlanke Software untersützt über 70 Dateiformate, unter anderem RAW, JPG, JPEG, PNG, TIF, EPS und GIF. Unterstützung von animierten PNGs (APNG) bietet die Software seit Version 4.40 ebenfalls an. Eine Liste aller unterstützten Dateiformate findet sich auf der Hersteller-Webseite. Dank des Umfangs eignet sich der Bildbetrachter IrfanView nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern richtet sich auch an Profis. Mit Unterstützung der optional erhältichen IrfanView PlugIns lassen sich nach Installation der Software auch Video- und Audio-Dateien abspielen. Auch das Dateiformat PDF lässt sich über ein Plugin seit Version 4.40 in den Bildbetrachter laden. Standardmäßig steht die Software in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung, jedoch gibt es auf der Herstellerseite von IrfanView noch weitere Sprachpatches zum Herunterladen.

EXIF und Co. anzeigen und bearbeiten

Der Bildbetrachter IrfanView ermöglicht dem Nutzer EXIF- und IPTC-Daten – wie Bildinformationen, Aufnahmedatum und Kameraeinstellungen – auszulesen und anzuzeigen. IPTC-Daten können mithilfe der Software sogar bearbeitet werden. Durch diese Metadaten ist der Bildbetrachter in der Lage, hochkant aufgenommene Fotos direkt gedreht anzuzeigen. Die EXIF-Daten oder auch ein Kommentar, kann man sich sowohl in der Slideshow als auch auf Vollbild anzeigen lassen.

Bildbetrachtung mitsamt Diashows und Thumbnails

Für einen praktischen Überblick über die eigene Bildersammlung in IrfanView sorgen Thumbnails. In der Bildverwaltung kann man separat einstellen, wie man sich die Vorschaubilder anzeigen lassen will – ob viele Kleine, wenige Große oder auch als Liste. In der Ordneransicht lassen sich die Bilder mit einem Doppelklick im Bildbetrachter öffnen. Und auch Diashows lassen sich mit IrfanView erstellen. Dafür selektiert man alle gewünschten Bilder und kann dann die Diashow manuell oder automatisch abspielen lassen. Sofern das downloadbare Audio-Plugin installiert ist, kann man diese auch mit Musik unterlegen. Außerdem lassen sich noch ausführbare Diashows im EXE-Format oder Bildschirmschoner im SCR-Format aus ausgewählten Bildern zusammenstellen. Über Hotkeys lässt sich die Software zudem einfach und schnell bedienen.

Bildbearbeitung für diverse Grafikformate

Mithilfe einiger Features lassen sich in der Software auch Bilder und Fotos bearbeiten. So gibt es beispielsweise ein Plugin für Filter, wie sie von Adobe Photoshop bekannt sind. Auch Zoomen, Drehen, Zuschneiden oder Konvertieren lassen sich die Fotos innerhalb der Software, aber auch die Veränderung von Gamma- und Farbwerten sowie der Farbtiefe sind möglich. JPEGS lassen sich verlustfrei drehen und man kann seine Fotos bearbeiten, indem man verschiedene weitere Effekte einfügt. Zudem lassen sich in der Freeware mehrere Bilder per Stapelverarbeitung umwandeln. Aufgrund der Breite und Komplexität des Funktionsumfangs von IrfanView, kann es gegebenenfalls sein, dass man sich erst ein wenig eingewöhnen muss – dafür finden sich im Internet viele Anleitungen und Tutorials.

Der Bildbetrachter IrfanView läuft sowohl als 32-Bit-Version als auch als 64-Bit-Version unter Windows. Allerdings ist noch nicht jedes Plugin mit der 64-Bit-Version kompatibel. Installationsfrei lässt sich der Bildbearbeiter auch vom USB-Stick starten, dank IrfanView Portable. IrfanView wurde nur für Windows entwickelt, lässt sich jedoch mit Unterstützung von Wine auch unter Linux-Systemen verwenden. Irfan Skiljan arbeitet daran, die Software auch für Tablets kompatibel zu gestalten. Bereits seit Version 4.41 entstand – mit Unterstützung durch Arun Anbu von Intel – eine grafische Benutzeroberfläche für Windows Tablets.

IrfanView und die IrfanView Plugins sind komplett kostenlos nutzbar, solange man den Bildbetrachter für den privaten Gebrauch verwendet. Spenden sind gerne gesehen - mit Unterstützung dieser möchte der Hersteller seinen Bildbetrachter IrfanView noch weiter verbessern. Auch ist er immer offen für Vorschläge, Reaktionen oder Anmerkungen und verspricht auf seiner Webseite diese nicht zu ignorieren. Für den kommerziellen Gebrauch der Software, ist laut Irfan Skiljan eine Registrierung notwendig. Kommerzielle Nutzer sollen für die einmalige Lizenz 10 Euro in bar an den Entwickler senden. Die Lizenzen lassen sich jedoch auch über PayPal oder Kreditkarte erwerben. Der Installer von IrfanView bietet bei der Installation auch die von Google Chrome an. Möchte man diesen Browser nicht mit installieren, muss man einfach nur den entsprechenden Haken entfernen.

Neuerungen in Version 4.42

Seit Version 4.42 ist es nun möglich im Datei-Menü mehrere Bilder als Auswahl über eine Tastenkombination zu speichern. Screenshots können in IrfanView nicht nur manuell ausgelöst werden, sondern auch per Timer. Seit der neusten Version des Bildbetrachters wird einem der dazugehörige Countdown nun auch angezeigt. Außerdem ist es nun im Export-Menü möglich, eine Kopie der Dateien im Zielordner anzulegen. Dafür muss laut Hersteller eine TXT-Datei mit Dateinamen hinterlegt werden. Unterstützung von Windows 10 gewährleistet der Bildbetrachter IrfanView ebenfalls. Hierfür wurde die Software noch ein wenig verbessert und ein paar Bugfixes vorgenommen. Der Hersteller weist darauf hin, dass das ein oder andere Plugin geupdated oder verändert wurde. Damit man sie wieder nutzen kann, muss die aktuelle Version des Plugins installiert werden.

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