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Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux, OS X, keine näheren Angaben, Windows, keine näheren Angaben, Windows 7, Windows 8, Windows 10
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Downloadrang: 39
Datensatz zuletzt aktualisiert: 12.11.2018
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Wer Fotos bearbeiten will muss nicht die kostenpflichtige Software Adobe Photoshop zur Bildbearbeitung verwenden. Schließlich gibt es kostenlose Bildbearbeitungsprogramme wie die Open-Source-Software GIMP. Das "GNU Image Manipulation Program" ist nicht nur Freeware, sondern gehört auch zu den beliebtesten Open-Source-Programmen und wurde mit der Version 2.10 um wichtige Funktionen und Filter erweitert, um Bilder zu bearbeiten. GIMP erlaubt somit Bildbearbeitung, Retusche und Optimierung von Fotos, wobei ab Version 2.10 eine Farbtiefe bis 32-Bit unterstützt wird und bei Programm-Abstürzen eine Wiederherstellung möglich ist.

➤ GIMP-Tutorial für Einsteiger

Unterstützt 32-Bit-Farbtiefe

Das Bildbearbeitungsprogramm GIMP bietet einen Funktionsumfang, der auf der Grafikbibliothek GEGL (Generic Graphics Library) basiert und eine vollständige ICC-Farbverwaltung umfasst. Seit der GIMP-Version 2.10 fällt die Beschränkung auf eine Farbtiefe von 8-Bit der ehemaligen Version 2.8 oder früher weg. Denn die Open-Source-Software für Bildbearbeitung unterstützt ab der Version 2.10 je nach verwendetem Filter ebenso 16- und 32-Bit pro Farbkanal. Zum Speichern muss man dann aber ein Datei-Format wie PNG, TIFF, PSD, FITS und OpenEXR wählen, das mit mehr als 8-Bit-Farbtiefe umgehen kann.

Variable Oberfläche

Die Oberfläche für die Bildbearbeitung ist für GIMP-Einsteiger gewöhnungsbedürftig. Sie kann als ein komplettes Fenster erscheinen oder alternativ auf drei frei verschiebbare Fenster für Werkzeuge, Ebenen und Bild verteilt sein, was der Nutzer unter "Fenster > Einzelfenster-Modus" einstellen kann. Die Optik in Hellgrau wird mit der Version 2.10 um mittleres und dunkles Grau ergänzt.

GIMP-Werkzeuge und Raw-Import

Nach etwas Einarbeitungszeit fällt die Auswahl der richtigen Tools leichter. Dann kann man mit Belichtung, Farbe, Helligkeit, Kontrast und Sättigung Fotos bearbeiten. Filter, Effekte und Ebenen helfen bei umfangreicheren Projekten, die über die Retusche und Optimierung von Bildern hinaus geht.

Mit Unterstützung von Darktable oder RawTherapee lassen sich seit der Version 2.10 Raw-Fotos in GIMP importieren und ein Filter korrigiert seit diesem Upgrade Licht und Schatten der Bilder. Ist das Foto fertig bearbeitet oder das Bild-Projekt abgeschlossen, kann man es als Projekt-Datei zur Weiterbearbeitung speichern, als fertige Bild-Datei exportieren oder alternativ veröffentlichen. Features für Web-Publishing und Export sind bei der Open-Source-Software vorhanden. Wer hier Hilfe braucht, findet auf der Homepage von GIMP sowie in den Community-Foren und auf YouTube diverse Anleitungen und ein Tutorial für die Bildbearbeitung.

Arbeiten mit Plug-ins und Geräten

GIMP unterstützt neben Maus und Tastatur spezielle Grafik-Geräte wie Zeichen-Pads oder Tablets. Für Maus und Tastatur lassen sich außerdem speziellen Kommandos und Makros erstellen.

Wer mehr Funktionen und Fähigkeiten braucht, kann GIMP um Plug-ins und Skripte für die Bildbearbeitung ergänzen, die zum Beispiel weitere Datei- und Bildformate unterstützen. So bringt das UFRaw-Plug-in einen Konverter für Digitalkamera-Formate mit. Kleine Funktionen wie eine Stapelverarbeitung oder EXIF-Daten-Anzeige der Bilder lassen sich so ebenfalls einbauen.

Portable Bildbearbeitung

Wer GIMP auf Computern nutzen will, für die er keine Rechte zum Installieren von Software hat, kann sich die Open-Source-Software auch auf einem USB-Stick einrichten. Denn mit der Variante GIMP Portable lässt sich die Freeware als portable Software vom USB-Stick aus starten. Dies funktioniert nicht nur auf Windows-PCs, sondern auch auf Computern mit einem Linux-Betriebssystem, vorausgesetzt Wine ist installiert, das als Laufzeitumgebung zur Ausführung der EXE-Datei nötig ist.

Download und Installation

GIMP lässt sich unter den Betriebssystemen Windows und macOS mit der passenden EXE- beziehungsweise DMG-Datei installieren. Bei Linux ist der Blick in die Software-Verwaltung der Distribution sinnvoll. Denn GIMP wird von vielen Linux-Systemen in den Paketquellen geführt und lässt sich über das grafische Anwendungs-Center installieren. Bei Ubuntu und Debian ist die Installation alternativ auf der Kommandozeile durch den Befehl "sudo apt-get install gimp" möglich, wenn der Nutzer Administratorrechte hat.

Es kann allerdings sein, dass in den Paketquellen eine ältere Version von GIMP vorhanden ist und die neuste manuell heruntergeladen und installiert werden muss. Alternativ bietet sich in diesem Fall GIMP Portable an, das sich mit Wine ausführen lässt.

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