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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, OS X, keine näheren Angaben, Linux
Download-Größe: 75750 KByte
Downloadrang: 37
Datensatz zuletzt aktualisiert: 13.03.2017
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Möchte man Bilder und digitale Fotos bearbeiten, jedoch nicht teures Geld für Profi-Software ausgeben, die vielleicht sogar "zu viel" kann, kann man sich erst einmal in den Reihen der kostenlosen und beliebten Open-Source-Programme umsehen. Hier spielt das quelloffene GIMP in der absoluten Königsklasse. In Sachen Umfang und Komfort kann es nicht ganz mit kostenpflichtiger Konkurrenz wie Adobe Photoshop und Konsorten mithalten. Dennoch lässt sich mit dem Open-Source-Komplettpaket so ziemlich alles erledigen, was man sich bei Bildbearbeitung, Retusche und Optimierung von Fotos so wünschen kann.

Umfangreiche Bildbearbeitungs-Power dank GEGL

Der mehr als ansehnliche Funktionsumfang von GIMP ist in erster Linie auf die GEGL - die Generic Graphics Library - zurückzuführen, auf der das Programm basiert. Dank und zusammen mit dieser hat sich GIMP über die letzten Jahre von einem etwas halkeligen, unintuitiven Werkzeugkasten zu einer leistungsstarken Komplett-Suite gemausert, die sich kaum vor der kostenpflichtigen Konkurrenz verstecken muss. Etwas gewöhnungsbedürftig für Umsteiger und Windows-User mag die Benutzeroberfläche des Programms sein. Diese ist in der Standardeinstellung völlig modular, sodass sich alle Leisten und Fenster frei verschieben und anordnen lassen. Hat man sein Lieblings-Setup gefunden, kann man dieses jedoch jedoch auch fest verankern und speichern.

Ebenen, Effekte, Pinsel - die Werkzeuge von GIMP

Hat man sich an das modulare Setup gewöhnt und ein wenig eingearbeitet, gehen so ziemlich alle Arbeiten leicht von der Hand. Ob nun Belichtung- oder Farbkorrekturen, Anpassung von Bildausschnitt und -ausrichtung, Einfügen von Effekten oder Retusche mit verschiedensten Pinseln und Werkzeugen - alles auf unbegrenzt vielen Ebenen/Layers - GIMP kann gefühlt quasi alles. Ist das Foto fertig bearbeitet, die Montage fertiggestellt, das Projekt abgeschlossen, kann man sich mit GIMP auch direkt an die weitere Verarbeitung oder Veröffentlichung machen. Features für Web-Publishing und Export sind nämlich ebenfalls mit an Bord. Für nahezu alle Arbeitsschritte finden sich auf der Homepage von GIMP sowie in den Community-Foren und auf YouTube auch eine Vielzahl an Anleitungen und Tutorial-Videos.

Peripherie, zusätzliche Features und Plug-ins

Darüber hinaus bietet GIMP auch Möglichkeiten und entsprechende Dialoge zum Nutzen von spezieller Peripherie - etwa Zeichen-Pads oder Tablets. Maus und Tastatur lassen sich außerdem mit speziellen Kommandos und Makros versehen. Benötigt man außerdem beispielsweise noch Support für weitere, etwas ungewöhnlichere Datei- und Bildformate, kann man sich bei den Unmengen freier Plug-ins und Skripte bedienen, die den Funktionsumfang von GIMP noch einmal erweitern und sich dank der Modularität des Programms ganz einfach einbinden lassen. So kann man mithilfe des UFRaw-Plugins beispielsweise auch Kamera-Rohdaten importieren. Kleine Features wie Stapelverarbeitung oder EXIF-Daten-Anzeige können ebenfalls eingebaut werden.

Bildbearbeitung auch für unterwegs

Sehr praktisch ist, dass man die Software auch jederzeit mitnehmen und unterwegs von Wechselmedien wie etwa einem USB-Stick aus starten kann. Die portable Version von GIMP macht's möglich und ist ebenso kostenlos wie das Hauptprogramm.

Download und Installation

Für Windows- und Mac-Betriebssysteme lässt sich GIMP einfach über eine passende EXE- beziehungsweise DMG-Datei herunterladen und installieren. Möchte man die Bildbearbeitungs-Suite unter einer der vielen Linux-Distributionen nutzen, führt man die dafür nötige Installation über die entsprechende Software-Verwaltung durch. Bei Ubuntu und Debian kann man GIMP außerdem mithilfe des Befehls "sudo apt-get install gimp" und und gültigen Administratorrechten installieren.

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