7-Zip

Igor Pavlov

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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows NT, Windows 2000, Windows ME, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Linux
Download-Größe: 966 KByte bis 1349 KByte
Downloadrang: 11
Datensatz zuletzt aktualisiert: 02.11.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Das Archivieren von Daten in Dateiarchiven hilft beim Sparen von Speicherplatz, beim Verschlüsseln der besagten Dateien und dabei, Dateien durch Aufsplitten besser "transportierbar" zu machen. Für diesen Vorgang braucht man natürlich die passende Software. Diese findet sich in Form von Packprogrammen wie dem verbreiteten WinZip, WinRAR - und eben auch dem populären 7-Zip. Das Tool ist kostenlos, portabel, auch auf Linux nutzbar, und findet sich daher nicht ohne Grund schon seit langer Zeit in unseren Top-10-Downloads.

7-Zip: Einfach. Besser. Einfach besser?

Was genau 7-Zip seinen Genre-Kollegen im Detail voraus hat, lässt sich unter anderem im Blog-Beitrag 7-Zip - besser als WinRAR, WinZip und Co nachlesen. Neben einem Vergleich von Features und Funktionen finden sich dort auch noch genauere Details zu archivier- und entpackbaren Dateiformaten, den möglichen Verschlüsselungs-Algorithmen und vielem mehr.

Einpacken, Auspacken, Komprimieren - so arbeitet 7-Zip

Es gibt Unmengen verschiedener Archiv-Dateiformate. ZIP, RAR und TAR sind nur ein paar der bekannteren - weniger bekannte und obskure Formate gibt es noch um Längen mehr. Um nicht für jedes Format eine separate Software zu benötigen, empfiehlt es sich natürlich ein Programm zu verwenden, dass zumindest beim Entpacken mit vielen verschiedenen gleichermaßen umgehen kann. In dieser Hinsicht ist 7-Zip zwar nicht das Nonplusultra, allerdings ganz vorne mit dabei. Das Tool entpackt Dateien der Formate AR, ARJ, CAB, CHM, CPIO, CramFS, DMG, EXT, FAT, GPT, HFS, IHEX, ISO, LZH, LZMA, MBR, MSI, NSIS, NTFS, QCOW2, RAR (Hausmarke von WinRAR), RPM, SquashFS, UDF, UEFI, VDI, VHD, VMDK, WIM, XAR und Z. Entpacken und aber auch packen - also archivieren - lassen sich die Formate 7z, XZ, BZIP2, GZIP, TAR, ZIP und WIM.
Zu beachten ist hierbei stets, dass 7-Zip zwischen Archivformat und Kompressionsverfahren unterscheidet. ZIP (Hausmarke von WinZip), 7z, WIM und TAR sind Archivformate, während Deflate, Defalte, LZMA, BZIP2 und PPMD als Kompressionsverfahren beim Packen von ZIP-Dateien zur Verfügung stehen. Packt man 7z-Archive, kann man zwischen LZMA, LZMA2, BZIP2 und PPMD wählen. TAR- und WIM-Dateien lassen sich bei 7-Zip nicht weiter komprimieren.

Selbstentpackende Archive - auch in kleinen Teilen

Dank der LZMA-Kompression können Archive im 7z-Format ein ganzes Stück kleiner gepackt werden - die hohe Kompressionrate macht's möglich. Darüber hinaus lassen sich die Archive auch in viele Unterarchive zerlegen, die jeweils entsprechend klein sind. Das hilft bei der Übertragung, beim "Transport" auf Datenträgern oder beim Versenden per E-Mail. Wenn man möchte, lassen sich die zerlegten 7z-Archive vor der Kompression und Archivierung so einstellen, dass sie quasi selbstentpackend werden. Dazu erstellt 7-Zip eine ausführbare EXE-Datei, die durch einen einfachen Doppelklick die archivierten Dateien entpacken kann.

Dateien packen und verschlüsseln

Möchte man für zusätzliche Sicherheit sorgen, kann man gepackte Datei-Archive noch nach der Kompression mithilfe von AES-Verschlüsselung schützen. Das funktioniert bei Archiven in den Formaten ZIP und 7z. Mithilfe der Verschlüsselung kann man die fertigen Archive noch sicherer beispielsweise über das Internet versenden. Mit Passwort gesichert lassen sich diese Archive also nur von Eingeweihten entpacken. Ein Öffnen ist jedoch möglich - man kann also trotz Passwort-Sicherung sehen, welche Dateien und Ordner sich im Archiv befinden.

Eigenständiger Dateimanager

Praktischerweise hat 7-Zip einen eingebauten Datei-Manager im Gepäck, der auf grafischer Oberfläche beim Verwalten, Bearbeiten, Packen und Entpacken hilft. Der Packer öffnet ein intuitiv zu bedienendes Fenster, in dem sich alle wichtigen Einstellungen für das Packen und Entpacken vornehmen lassen. Für gewöhnlich kann man hier guten Gewissens alles so lassen wie es ist und nur den Archiv- oder Dateinamen anpassen. Möchte man genauer ins Detail gehen, kann man hier auch unter anderem Archivformat, Kompressionsstärke, Kompressionsverfahren, Wörterbuchgröße, Wortgröße und Passwort bei Verschlüsselung ändern oder angeben. Je nach verwendetem Archiv-Format stehen hier unterschiedliche und nicht immer alle Wahl-Möglichkeiten zur Verfügung.

Portable Version und Quellcode

Installiert man 7-Zip auf einem Windows-Rechner, klinkt sich das Tool auch ins Kontextmenü des Explorers ein und ist dann von hier aus zugänglich. So lassen sich etwa Dateien im Explorer ganz einfach über einen Rechtsklick zu neuen Archiven zusammenfassen und hinzufügen. Zum Mitnehmen gibt es jedoch auch 7-Zip Portable, das von USB-Sticks und anderen Wechselmedien aus lauffähig ist. Hat man zusätzlich auch noch den Linux-Emulator Wine zur Hand, lässt sich die portable Version von 7-Zip auch auf Linux-Rechnern einsetzen. Alternativ kann man unter Linux auch das Kommandozeilen-Tool p7zip nutzen.

Der Quellcode des Open-Source-Programms ist ebenfalls erhältlich und kann fast ohne Einschränkungen modifiziert und neu kompiliert werden. Die einzige Ausnahme ist der Code der RAR-Archive. Zwar kann 7-Zip diese nur entpacken und nicht packen, ließe sich der Archivierungs-Algorithmus jedoch theoretisch rückentwickeln. Das ist jedoch WinRAR vorbehalten und daher nicht erlaubt.

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