VLC media player

VideoLAN

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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, OS X, keine näheren Angaben
Download-Größe: 29818 KByte bis 36473 KByte
Downloadrang: 6
Datensatz zuletzt aktualisiert: 20.06.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Mit dem VLC media player von VideoLAN lassen sich Audio- und Video-Dateien nahezu aller Formate sowie DVDs, VCDs und sogar Streams aus dem Netz abspielen. Das liegt unter anderem an der FFmpeg-Bibliothek, die die Basis für die Player-Power des Programms ist. Streaming-Protokolle für Webcams, Web-TV und Internet-Radio sind standardmäßig ebenfalls mit an Bord – der gesamte Funktionsumfang des Players lässt sich mithilfe von Add-ons noch erweitern. Dank der Unterstützung von MPEG- und DivX-Streaming ist die Wiedergabe von Videos sogar während des laufenden Downloads möglich. Selbst beschädigte AVI-Dateien lassen sich öffnen und im Rahmen der lesbaren Daten abspielen – wenn beispielsweise der Download einer solchen Datei vorzeitig abgebrochen wurde. Nicht von ungefähr ist VLC eine der beliebtesten Alternativen zum Windows Media Player – neben anderen Kandidaten wie etwa Winamp.

Filter, Formate, Hochkant-Filme und mehr – der Funktionsumfang des VLC media players

Um mit Formaten wie MPEG-2, DivX, H.264, MKV, WebM, WMV, MOV, AVI, FLV oder MP3 problemlos umgehen zu können, benötigt man keinerlei zusätzliche Codecs – diese und viele mehr kann der VLC Player quasi aus dem Stegreif abspielen. Eine komplette Liste der unterstützten Formate, Medien und Protokolle findet sich auf der Herstellerseite. Darüber hinaus bietet die Freeware auch noch diverse Funktionen, die das Schauen von Videos, das Hören von Musik oder das Streamen von Internet-Medien noch komfortabler machen. Das Menü des VLC media players bietet beispielsweise Equalizer, Kompressor und Hall-Effekte, die für einen besseren Klang sorgen. Schärfe-, Licht- und Farb-Filter verbessern das Seh-Erlebnis bei Filmen. Dank der Playlist-Funktion können mehrere Videos hintereinander abgespielt werden. Ein weiteres schönes Feature ist auch die Möglichkeit, stufenlos Videos drehen zu können – das hilft unter anderem beim verhassten Hochkant-Video-Syndrom, das häufig beim Filmen mit Smartphones auftritt. Seit Version 2.2.0 erkennt der VLC media player dieses Problem sogar von alleine und nimmt die Drehung automatisch vor. Außer dem Drehen von Videos stehen im Menü noch weitere Werkzeuge wie Vergrößern, Verkleinern, Spiegeln oder Verzerren zur Verfügung, um Videos zu bearbeiten. Mit der Zoom-Funktion des VLC Players kann ein bestimmter Bildausschnitt im Video nach Wunsch vergrößert werden. Ebenfalls mit dabei seit Version 2.2.0 ist eine Resume-Funktion. Diese erlaubt das Fortsetzen abgespielter Medien ab dem Punkt, an dem man das letzte Mal den Player beendete. Die Wiedergabe von gezippten Medien-Dateien ist mit dem VLC Player direkt möglich, so dass der ZIP-Ordner vorher nicht extra entpackt werden muss.

Untertitel sind für VLC ebenfalls kein Problem. Standardmäßig werden viele Formate unterstützt, die sich in Position und Darstellung auch äußerst flexibel einstellen lassen. Sind diese während eines Videos mal nicht mehr synchron, bietet der Player die Möglichkeit, Optimierungen an Anzeige und Abspielgeschwindigkeit vorzunehmen. Durch optionale Erweiterungen lassen sich auch in Sachen Untertitel noch einige zusätzliche Features hinzufügen – und nicht nur da, natürlich. Da der Quellcode des VLC media players dank Open Source frei verfügbar ist, sind Entwickler herzlich eingeladen, fleißig zu basteln. Mittlerweile wurde der Zugriff auf die Add-on-Datenbank auch ins Interface des Programms verlegt, sodass man nun im Mediaplayer selbst fleißig nach Erweiterungen suchen und diese installieren kann.

Eine weniger bekannte aber äußerst praktische Funktion des VLC media players, ist der Konvertieren/Speichern-Dialog im Menü. Mit diesem lassen sich Medien-Dateien verschiedenster Eingabeformate verhältnismäßig unkompliziert in andere Formate umwandeln. Auch eine Aufnahme-Funktion findet sich im Menü des VLC Players, mit der sich beispielsweise Live-Streams aus dem Internet oder Videos von CDs und DVDs aufnehmen lassen. Urheberrechtlich geschützte Videos können allerdings die Aufnahme-Funktion des VLC media players blockieren.

Player-Power auch auf Mac, Linux, iOS und Android

Nutzer von Windows, die das Programm auch unterwegs verwenden wollen, können auf den VLC media player portable zurückgreifen – dieser steht bei uns neben der Setup-Datei zum Download bereit und ermöglicht das Ausführen des Players etwa vom USB-Stick aus. Der Player steht außerdem für 32 und 64 Bit Versionen von Windows zur Verfügung. Dank Open Source gibt's den VLC media player aber nicht nur für Windows, sondern auch für viele andere Betriebssysteme und Plattformen – etwa Mac OS X, Android- und iOS-Geräte sowie verschiedene Linux-Distributionen. Zusätzlich gibt es beispielsweise auch Versionen für UNIX-Derivate wie FreeBSD, Solaris QNX oder Syllable, die sich auf der Herstellerseite herunterladen lassen. Ab Version 3.0 des VLC media players wird auch Googles Streaming-Stick Chromecast unterstützt, mit dem sich Videos über WLAN auf den Fernseher streamen lassen.

Die angegebene Versionsnummer bezieht sich auf den Quellcode. Zudem fehlt für Mac eine MIDI-Unterstützung.

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