H2testw

c't Magazin für Computertechnik

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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008
Download-Größe: 213 KByte
Downloadrang: 2
Datensatz zuletzt aktualisiert: 02.12.2009
Alle Angaben ohne Gewähr

Mit H2testw ist es ein Leichtes die Integrität von USB Sticks oder anderen Flash-Speichern unter Windows zu überprüfen; somit lässt sich genau feststellen, ob die vom Betriebssystem gelesene Speichergröße des Mediums der Wahrheit entspricht. Im Grunde untersucht die Freeware aber beliebige Datenträger, also auch reguläre Festplatten – intern oder extern – sowie Netzlaufwerke. Möchte man also ein neues Speichermedium auf die Richtigkeit der Angaben des Herstellers untersuchen oder einen betagten Datenträger auf Funktionstüchtigkeit testen ist H2testw eine gute Wahl. Für Linux- und Mac-Nutzer gibt es mit F3 eine freie Alternative, die allerdings nur per Kommandozeile bedienbar ist.

Hintergrund

Einige Hersteller von USB Sticks machen sich einen Trick zu nutze, der dem Betriebssystem mehr Arbeitsspeicher vorgaukelt, als tatsächlich physisch in dem Stick verbaut ist. So werden etwa mit 128GB beworbene USB Sticks nur mit 64GB bestückt und verkauft. Werden mehr als die 64 Gigabyte an Daten beschrieben, würde ein erneutes Lesen nur leere Dateien produzieren. Der so entstandene Datenverlust fällt in der Regel erst spät auf, deswegen ist es empfehlenswert neue Speichermedien vor dem ersten Einsatz mit H2testw auf Integrität zu prüfen. Im englischsprachigen Raum ist der Kampf gegen den Verkauf der betrügerischen Sticks als "Fight Flash Fraud" oder "Fight Fake Flash" bekannt.

Funktionsweise

Um eine Fälschung zu identifizieren arbeitet die Software nach einem simplen Prinzip: Das Speichermedium wird komplett mit teilweise zufällig generierten Daten beschrieben, die anschließend wieder vom Stick gelesen werden. Stimmen die gelesenen Daten nicht mit den generierten überein ist das ein potenzieller Hinweis auf nicht vorhandenen physischen Speicher. Da andere Fehlerquellen allerdings nicht auszuschließen sind, sollte ein Datenträger mindestens zweimal untersucht werden. Der Nachteil ist, dass der Vorgang bei (vermeintlich) großen Datenträgern sehr lange dauern kann. Bei Datenträgern mit Kabel sollten zudem verschiedene Kabel getestet werden, da auch hier eine mögliche Fehlerquelle liegen könnte. Theoretisch lassen sich auch schon beschriebene Datenträger prüfen, allerdings kann es passieren, dass H2testw diese Daten überschreibt, sollte es sich bei dem Datenträger um eine Fälschung handeln. Von daher sollte von allen wichtigen Daten eine Sicherungskopie angelegt werden, bevor das Speichermedium mit H2testw überprüft wird.

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