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Betriebssystem: Windows, keine näheren Angaben, Windows 10
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 25.07.2016
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Windows 10 ist das aktuelle Betriebssystem von Microsoft, das dem unbeliebten Windows 8 folgt und eine Kombination aus Kacheloberfläche und Startmenü bietet. Nach dem Systemstart erscheint der Windows-Desktop in neuem Design und verdrängt die mit Windows 8 eingeführte Kacheloberfläche.

Startmenü mit Programmen und Kacheln

Der Windows-Desktop zeigt in der linken unteren Ecke wieder den mit Windows 8 abgeschafften Start-Knopf für das Startmenü. Letzteres zeigt in einer Art Übersicht die installierten Programme sowie Apps wie die Eingabeaufforderung, den Onedrive-Client und den Editor. Außerdem bietet das Startmenü Zugriff auf die Einstellungen und Systemsteuerung, um Windows 10 zu konfigurieren und um den Datenschutz zu verbessern. An das Startmenü sind die Kacheln angedockte, die mit Windows 8 eingeführt wurde. Sie befinden sich im rechten Bereich und zeigen aktuellen Informationen wie Nachrichten und Wetter in der Kachel an. Wer will, kann die Kacheln einzeln entfernen. Die Anwendungen dahinter bleiben aber installiert. Alternativ lassen sich Life-Kacheln deaktivieren. Danach zeigt eine Life-Kachel keine aktuellen Informationen wie Wetter oder Börsenkurse an, sondern nur ihr statisches Icon.

Multi-Desktops

Die Zeiten, in denen Windows von Haus aus nur einen Desktop hatte, sind vorbei. Wie bei Linux unterstützt Windows 10 virtuelle Desktops, deren Anzahl sich erhöhen oder verringern lässt. Sie helfen, das Chaos vieler Programm-Fenster zu vermeiden, da man für jede Aufgabe einen eigenen virtuellen Desktop nutzen kann. Ein Klick auf das Flügel-Fenster-Symbol neben dem Suchfeld oder der Lupe, zeigt die vorhandenen Desktops – anfangs ist es nur einer. Über "Neuer Desktop" lassen sich weitere hinzufügen oder vorhandene über das Schließ-Symbol entfernen. Windows 10 führt auf dem Desktop Apps aus. Diese sind im Windows Store erhältlichen und zeigen nach dem Start eine Icon in der Taskleiste wie man es bei der Ausführung von Desktop-Programmen gewohnt ist.

Internet mit Edge und Cortana

Windows 10 bringt den Web-Browser Microsoft Edge mit, der für die aktuellen Web-Technologien gerüstet ist und den Internet Explorer ablöst. Letzterer ist vorerst weiterhin vorhanden und aus Edge heraus aufrufbar, wenn eine Webseite zum Beispiel ActiveX verlangt, das Edge nicht mehr unterstützt. Zudem gibt es in Windows 10 die Sprach-Assistentin Cortana, die sich mit dem Sprachbefehl "Hey Cortana" starten lässt und Suchergebnisse in Edge mit der Suchmaschine Bing präsentiert. Cortana verlangt einen Microsoft-Konto und muss vor der erst Nutzung aktiviert werden.

Das Windows Media Center

Mit Windows 10 ist das Windows Media Center von Microsoft Vergangenheit. Dieses ist vor allem für Umsteiger von Windows 7 wichtig, die ein Upgrade auf Windows 10 durchführen wollen. Denn mit dem Upgrade verschwindet das installierte Media Center vom Rechner. Auch der Windows Media Player erfährt Einschränkungen und unterstützt nun weder MPEG-2 noch DVD.

Als Alternativen bieten sich MediaPortal oder Kodi an. Das Media Center Kodi erfreut sich großer Beliebtheit. Es kann nicht nur mit Videos, Fotos, Musik, DVDs und Audio-CDs umgehen, sondern lässt sich um Plug-ins erweitern, die zum Beispiel TV-Aufnahmen ermöglichen.

Windows 10 für Gamer

Windows 10 bietet für Gamer ein aktuelles Betriebssystem, das aktuelle Spiele und Hardware besser unterstützt. Besonders für XBox-Spiele lohnt sich Windows 10, da es mit Features und besserer Performance punkten kann und somit schneller ist. Julius hat sich mit dem Thema in seinem Blog Umstieg auf Windows 10 - Lohnt das Upgrade für Gamer? beschäftigt und gibt euch entsprechende Tipps.

Die großen Windows Updates

Windows 10 soll laut Microsoft das letzte Windows sein. Allerdings wird Windows 10 weiter entwickelt und erhält neben normalen Sicherheits-Updates auch Funktions-Updates.

November Update – Windows 10 Version 1511

Am 12. November 2015 kam das erste größere Windows Funktions-Upgrade mit der Version 1511 heraus. Die Versionsnummer setzt sich wie bei Ubuntu aus Jahr und Monat zusammen. Mit dem Versions-Upgrade verbessert Microsoft einige Funktionen. So lassen sich nun die Doppelfenster in der Breite ändern, die links und rechts an dem Bildschirmrand angedockt sind.

Die Titelleisten der Fenster passt sich farblich der Akzentfarbe an, wenn diese in der Taskleiste und Startmenü erscheinen soll. Außerdem gibt es für die Kacheln im Startmenü Untermenüs. Ergänzend erleichtert die Version 1511 den Umstieg vom aktivierten Windows 7, 8 und 8.1 auf Windows 10, wenn ein Lizenzschlüssel für diese Versionen vorhanden ist. Die Schlüssel werden nun von Windows 10 akzeptiert, sodass man Windows 10 ohne Upgrade direkt neu installieren kann.

Anniversary Update – Windows 10 Version 1607

Das zweite Funktions-Upgrade für Windows 10 kam am 2. August 2016 mit dem Anniversary Update heraus. Es unterstützt druckempfindliche Eingabestifte des Surface 4 Pro für Zeichnungen im neuen Microsoft Zeichenblock "Windows Ink". Zudem durchsucht der Microsoft Virenschutz "Defender" das System nun offline nach Schadsoftware.

Die Sprach-Assistentin Cortana spielt auf Kommando Musik des gewünschten Interpreten und schickt Routen für das Navi vom PC ans Smartphone. Meldungen zum Akkustand des Smartphones sowie SMS erscheinen nun auf Wunsch auf dem PC. Und einzelne Programm-Fenster erscheinen nach dem Anniversary Update via Rechtsklick auf allen virtuellen Desktops. Dies erspart den Desktop-Wechsel zu Anwendungen, die man auf allen Desktops braucht.

Creators Update – Windows 10 Version 1704?

Das Funktions-Upgrade kommt voraussichtlich im April 2017 heraus und erweitert Windows 10 um 3D-Funktionen und Anwendungen für Kreative. Bei einem Tablet mit Windows 10 lässt sich dann dessen Touchoberfläche als virtuelles Touchpad nutzen, um den Mauszeiger auf einem angeschlossenen Zweitbildschirm ohne Touch-Funktion zu steuern.

Zum Arbeiten und Spielen soll es demnächst VR-Brillen mit Unterstützung für Windows 10 geben. Ergänzt werden die Neuerungen durch 4K Gaming sowie die 3D-Erweiterung des Microsoft Zeichenprogramms "Paint". Universal Windows Platform Apps lassen sich mit dem Creators Update als Bildschirm-Overlay in die Desktop-Ecke legen, was für Videofenster interessant sein kann.

Hinzu kommt eine neue Kachel "Windows Defender Security Center". Sie zeigt die Statusübersicht des "Defender" und bietet leichteren Zugriff auf Firewall und Familienkontensteuerung. Denn diese verstecken sich in der Systemsteuerung unter "Sicherheit und Wartung".

Systemvoraussetzungen

Das Betriebssystem Windows 10 von Microsoft lässt sich auf einem Desktop-Computer, Notebook, Tablet, Smartphone und Hybridgerät wie dem Surface Book einsetzen. Entsprechend flexibel ist der Desktop und bietet eine Kachelansicht für Mobilgeräte. Allerdings unterscheiden sich die Windows 10 Varianten für die unterschiedlichen Geräte durchaus: Beim Smartphone, kommt nämlich die Mobile-Variante zum Einsatz, mit der sich keine Desktop-Anwendungen ausführen lassen.

Nach der Editionsvielfalt der vergangenen Windows-Versionen bietet Windows 10 nur die Desktop-Editionen Home, Professional und Enterprise als 32- und 64-Bit-System. Ergänzend gibt es für Schulen und Hochschulen die Education-Edition. Die Home-Edition bietet die wenigsten Funktionen und bringt das Festplattenverschlüsselungsprogramm Bitlocker nicht mit.

Auf der Xbox setzt Microsoft ebenfalls Windows 10 ein. Aber auch hier gilt wie bei den Smartphones, dass die Xbox-Variante nicht mit mit der Desktop-Variante identisch ist und man deswegen nicht einfach Spiele für die Xbox auf dem Desktop-PC spielen kann.

Upgrade auf Windows 10

Um möglich viele Windows-Nutzer den Umstieg auf Windows 10 schmackhaft zu machen, ist Windows 10 als kostenloses Upgrade für Windows 7, 8 und 8.1 erhältlich. Das offiziellen Ende der Aktion ist mit dem 29. Juli 2016 zwar vorbei, aber dennoch könnte es klappen.

Beim Upgrade von Windows 7, 8 und 8.1 auf Windows 10 wird der verwendete Computer bei Microsoft registriert, sodass sich Windows 10 auf diesem immer wieder neu installieren lässt. Die Aktivierung erfolgt bei bestehender Internetverbindung automatisch. Dies funktioniert auch, wenn Komponenten wie die Festplatte ausgetauscht werden.

Probleme gibt es jedoch beim Tausch des Motherboards, also der Hauptplatine. Hiernach ist eine Neuinstallation von Windows 10 Version 1511 mit einem gültigen Lizenzschlüssel von 7, 8, 8.1 und 10 wohl möglich. Sollte dies nicht funktionieren, ist die Installation der alten Windows-Version einen Versuch wert, um nach dessen Aktivierung von dort aus ein Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. Helfen kann zudem ein Microsoft-Tool, das das Upgrade vorerst weiterhin kostenlos ermöglicht, wenn man Hilfstechnologien auf seinem Windows-System einsetzt – einfach mal probieren.

Windows 10 installieren

Windows 10 lässt sich für 32- und 64-Bit Systeme mit dem MediaCreationTool herunterladen. Dies geht je nach genutztem Betriebssystem entweder direkt oder über die erhältliche Download-Freeware.

Für den Download der Windows 10 ISO-Datei ist in der Regel "Windows 10" als Edition und "Deutsch" als Sprache auszuwählen. Danach kann man sich frei zwischen dem 32- und 64-Bit-System entscheiden, wenn die Hardware diese unterstützt. Auf der ISO-Datei für die zu brennende DVD sind sowohl Windows 10 Home als auch Windows 10 Professional enthalten. Die zu installierende Variante wählt man bei der Installation, wobei natürlich eine entsprechende Lizenz vorhanden sein muss.

Windows 10 selbst ist keine Freeware. Deswegen ist ein Lizenzschlüssel für Windows 10 Home oder Windows 10 Pro erforderlich, um die jeweilige Variante nutzen zu können.
Wer auf seinem Rechner ein Upgrade von Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 auf Windows 10 durchgeführt hat, braucht bei der Neuinstallation keinen Lizenzschlüssel eingeben. Die Aktivierung findet automatisch via Internet statt, wenn die richtige Variante installiert wurde. Für Windows 7 Starter und Home ist dies Windows 10 Home.

Beim ersten Start von Windows 10 sind ein Paar Fragen zu beantworten. Dabei sollte man nicht auf "Express-Einstellungen verwenden" klicken, sondern auf den unscheinbaren Link "Einstellungen anpassen". Dies verbessert den eigenen Datenschutz, wenn über die gezeigten Schalter das Senden von Daten an Microsoft untersagt wird.


► Video-Anleitung: Windows 10 in VirtualBox installieren

► Themenspecial: Windows 10 - Neuerungen und Tipps zum Umstieg

Siehe auch:

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