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Preis: kostenlos (Spende erwünscht)
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows, keine näheren Angaben, OS X, keine näheren Angaben, Android, keine näheren Angaben, iOS, keine näheren Angaben, Linux, Windows 10, Windows 8, Windows 7, Windows Vista, Lollipop (5.x), Marshmallow (6.x)
Download-Größe: 81880 KByte
Downloadrang: 158
Datensatz zuletzt aktualisiert: 10.02.2017
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Kodi – ehemals XBMC genannt – ist ein umfangreiches, kostenloses und quelloffenes Mediencenter. Neben einem Medienplayer, der mit vielen verschiedenen Datei- und Streaming-Formaten umgehen kann, sind unter anderem auch ein Streaming-Server und Client sowie Rekorder-Funktionen zur Aufnahme von Live-TV, Add-ons und viele andere Features mit an Bord.

Einen detaillierten Einblick in das Mediacenter, das zu den besten DVB-T2-Alternativen gehört, bietet auch der Blogpost Medien-Inhalte mit Kodi streamen und verwalten.

Mediaplayer, Streaming und mehr auf (fast) allen Plattformen

Kodi kommt mit nahezu allen gängigen Medienformaten zurecht. Ob Musik der Formate AAC, MP3, FLAC, OGG, WAV oder WMA, Videos in ISO-, 3D-, H.264-, HEVC-, WEBM-, MPEG-1/2/4-, DivX- oder XviD-Dateien und Streams oder JPEG-Bilder und GIF-Animationen – Kodi zeigt an und spielt ab. Die Player werden dabei etwa durch Untertitel, Equalizer sowie Audio-Visualisierungs-Features ergänzt, während sich Fotos und Bilder in umfangreich filterbaren Diashows anzeigen lassen. Während das Programm natürlich selbst keinerlei Medien mitbringt, bietet es umfangreiche Funktionen, um die eigene Sammlung mit frei verfügbaren Informationen, Tags, Cover-Arts und Weiterem zu ergänzen. So kann man etwa für die eigene, digitalisierte Serien-Sammlung entsprechende Poster und Grafik-Banner einbinden oder importierte Filme mit Trailern, Film-Postern, Video-Extras und vielem mehr verfeinern.

Wie es sich für eine Freeware gehört, die zu den besten Open-Source-Programmen zählt, läuft Kodi unter den gängigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS X und Linux sowie ergänzend unter iOS und Android. Somit kann man das Mediencenter auf vielen verschiedenen Geräten nutzen. Um nur einige zu nennen: Amazon Fire TV (und Stick), Chromebox, Google Nexus Player, OUYA und Raspberry Pi. Dank UPnP-Streaming-Fähigkeiten, kann man die eigene Medien-Sammlung mit Kodi auf die genannten Geräte streamen und so beispielsweise auf verbundenen TVs genießen, worauf wir auch im Blogpost Medien-Inhalte mit Kodi streamen und verwalten eingehen.

Live-TV-Rekorder, Add-ons, Skins und Fernbedienungen

Neben den vielen Mediaplayer-Funktionen bietet Kodi auch noch einen Rekorder für Live TV sowie diverse Komfort-Features. Hat man entsprechende Anschluss-Möglichkeiten, kann man Kodi mit Media-Backends wie MediaPortal, MythTV, Tvheadend, VDR, NextPVR oder Windows Media Center kombinieren, und so Live TV ansehen – und mithilfe des Rekorders auch direkt Programme über die Kodi-Benutzeroberfläche aufnehmen.

Darüber hinaus lässt sich das Mediencenter dank der Quelloffenheit auch umfangreich mit Add-ons und Skins individualisieren. In der Add-ons-Kategorie auf der Herstellerseite findet sich eine Auswahl an Grafik-Themes, mit denen man den Look von Kodi ganz nach dem eigenen Geschmack anpassen kann. Insgesamt finden sich über 700 Add-ons aus verschiedensten Bereichen – neben Skins etwa auch zusätzliche Bezugsquellen für kostenlose Video-, Audio- oder Bild-Medien, Bildschirmschoner, Wetter-, Spiel- und Service-Apps sowie Sammlungen von Songtexten, Metadaten, Untertiteln und dergleichen.

Ist Kodi erst einmal als Mediencenter eingerichtet, lässt es sich auch mithilfe diverser Fernbedienungen steuern. Eine Liste unterstützter Hardware – darunter übrigens auch Playstation- oder XBox-Gamepads – findet sich auf der Herstellerseite. Außerdem steht eine Fernbedienungs-App für iOS- und Android-Geräte zum kostenlosen Download.

Sollte Kodi auf dem Android-Gerät Videos nicht wiedergeben könnte, ist gegebenenfalls die Hardwareunterstützung auszuschalten.

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