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Preis: kostenlos (Free); 19,95 EUR (Professional); 29,96 EUR (Business Edition)
Lizenz: Kostenpflichtig, Kostenlos
Betriebssystem: Windows, keine näheren Angaben, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 5432 KByte
Downloadrang: 8
Datensatz zuletzt aktualisiert: 08.08.2018
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Gehen Daten durch Löschen, Formatieren der Festplatte oder andere Beschädigungen verloren, ist ein aktuelles Backup zum Wiederherstellen hilfreich. Ist das nicht vorhanden, braucht man eine Recovery-Software wie Recuva, das gelöschte Dateien unter bestimmten Bedingungen wiederherstellen kann. Das Datenrettungsprogramm stammt vom Hersteller Piriform, der auch die Tools CCleaner und Defraggler entwickelt.

​Welche Version ist für wen?

  • ​Recuva in der kostenlosen Edition Free genügt in der Regel, um versehentlich gelöschte Dateien wie Fotos und Videos wiederherzustellen.
  • Die kostenpflichtige Edition Professional bietet ergänzend Unterstützung für virtuelle Laufwerke und bietet Updates sowie Premium-Support für ein Jahr.
  • Mit der Business Edition richtet sich Piriform an Unternehmen und unterstützt Netzwerke.

Gelöschte Dateien wiederherstellen

Die Windows-Freeware Recuva kann E-Mails, Fotos, Videos, PDF-Dokumente und diverse andere gelöschte Dateien wiederherstellen, die auf die eine oder andere Weise verloren gegangen sind. Dabei kann die Software nicht nur mit Festplatte und USB-Stick umgehen, sondern auch mit SD-Speicherkarte, MP3-Player, iPod und Digitalkamera. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Datenträger als solcher vom Programm erkannt wird. Mit Recuva ist die Datenrettung aber nicht möglich, wenn das Speichermedium zu stark beschädigt ist oder Daten überschrieben wurden. Findet die Software E-Mails von Clients wie Thunderbird oder Outlook auf der Festplatte, stellt es diese als EML-Dateien innerhalb eines ZIP-Archivs wieder her.

Versehentlich gelöschte Daten aufspüren

Wer Dateien vermisst oder sicher gelöscht weiß, sollte zuerst einmal den schnellen Scan von Recuva nutzen, um sie zu suchen. Dieser dauert nicht allzu lange und eignet sich vor allem für nicht beschädigte Datenträger. Weiß man bereits im Voraus, dass die Suche für die Datenrettung tiefergehend sein muss, kann man einen Tiefenscan ansetzen, der sich auch empfiehlt, wenn der schnelle Scan erfolglos blieb. Der Tiefenscan von Recuva dauert natürlich länger, ist aber gründlicher und intensiver. Durch den Tiefenscan findet Recuva Dateien auch auf einer frisch formatierten Festplatte und kann danach gelöschte Dateien wiederherstellen. Allerdings nur bei einer Schnellformatierung, bei der ein neues Inhaltsverzeichnis des Dateisystems angelegt wird, ansonsten aber nichts geändert oder gar alles mit Nullen überschrieben wird.

Daten komplett und unwiederbringlich löschen

Recuva rettet nicht nur verlorene Daten, sondern kann zudem unerwünschte oder überflüssige Dateien restlos entfernen. Eine Wiping-Funktion macht dies möglich. Im Gegensatz zum normalen Löschen über den Windows-Papierkorb, werden beim Wiping nicht nur die Einträge im Inhaltsverzeichnis des Dateisystems entfernt, sondern auch die einzelnen Datenblöcke der zu löschenden Datei überschrieben. Dies sorgt dafür, dass auch Recuva eine so gelöschte Datei nicht wiederherstellen kann. Möchte man diese Intensiv-Reinigung für bereits "normal" gelöschte Daten nachholen, kann Recuva auch hier weiterhelfen.

Recuva-Editionen und Voraussetzungen

Neben der Installer-Version ist die Recovery-Software als Recuva Portable auch als portable Software erhältlich, die sich ohne Installation vom USB-Stick aus starten lässt. Beide Varianten unterstützen sowohl 32- als auch 64-Bit-Systeme. Recuva kann mit den Microsoft-Dateisystemen FAT, NTFS und exFAT umgehen. Neben der kostenlosen Free-Edition für die nicht-kommerzielle, private Nutzung ist eine kostenpflichtige Professional-Edition verfügbar. Letztere bietet neben der Recovery-Funktion und dem sicheren Löschen unter anderem technischen Support und weitere Funktionen wie das Wiederherstellen von Daten auf virtuellen Laufwerken.

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