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Hersteller: » Zur Website
Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: OS X, keine näheren Angaben, Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Linux
Download-Größe: 1745 KByte bis 12152 KByte
Downloadrang: 17
Datensatz zuletzt aktualisiert: 21.06.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Abstürze, falsche Bedienung, Viren sowie andere Schadsoftware und Hardware-Beschädigungen sorgen dafür, dass Datenträger wie Festplatte, SD-Karte oder USB-Stick Opfer von Datenverlust werden. Und ihre Besitzer natürlich mit ihnen – was je nach verlorenen Dateien nervig und ärgerlich bis katastrophal sein kann. Hat man von diesen Daten dann vorher kein Backup erstellt, kann man höchstens noch versuchen, sie mithilfe passender Software zu retten oder zu reparieren. Solche Datenrettungs-Tools gibt es zuhauf. Das quelloffene TestDisk ist eines der gefragtesten und gehört entsprechend zu den beliebtesten Open-Source-Programmen. Wie Recuva oder PhotoRec (vom gleichen Entwickler wie TestDisk), kann TestDisk bei der Datenrettung helfen und verlorene Dateien wiederherstellen. Dabei macht das Tool natürlich nicht das Unmögliche möglich – ist ein Speichermedium physisch zu stark beschädigt, kann auch TestDisk nicht zaubern. Einen Versuch mag es aber dennoch wert sein.

Daten retten, Partitionen wiederherstellen - der Funktionsumfang von TestDisk

Man muss kein Profi sein, um sich mit TestDisk an die Datenrettung zu machen - die Software richtet sich durchaus auch an Anfänger. Die kostenlose Software nimmt sich der Partitionstabellen von Festplatten an und stellt beispielsweise gelöschte Partitionen wieder her. So lassen sich etwa FAT32- und NTFS-Boot-Sektoren aus dem Backup "zurück holen" oder FAT12/16/32-Boot-Sektoren auch komplett neu erzeugen. Wurden Dateien vor dem Datenverlust von den Dateisystemen FAT, exFAT, NTFS oder EXT2 verwaltet, kann TestDisk ebenfalls einen Versuch starten, diese zu reparieren und wiederherzustellen. Festplatten-Partitionen der Systeme FAT, exFAT, NTFS, EXT2, EXT3 sowie EXT4 lassen sich außerdem kopieren, sollten sie gelöscht worden sein. Superblock-Backups von EXT2-, EXT3- sowie EXT4-Dateisystemen lassen sich ebenfalls aufspüren. Sollten Dateisysteme aus Explorer oder Boot-Manager verschwunden sein, kann TestDisk diese ebenfalls wiederherstellen - hier werden FAT 12/16/32, NTFS, EXT2, EXT3, EXT4, DOS, exFAT, RAID, Linux Swap, UFS, ReiserFS, BTRFS, HFS, LVM sowie die Apple Partitionstabelle unterstützt.

Datenrettung immer und überall

Die Open-Source-Software lässt sich unter allen gängigen und auch einigen eher weniger gängigen Betriebssystemen verwenden. So läuft TestDisk auf Windows-Rechnern, Apple-Macs mit Mac OS X sowie unter den diversen Linux-Distributionen. Unter DOS ist das Programm ebenfalls lauffähig - genauso wie unter der zugehörigen Emulations-Software DosBox. FreeBSD, NetBSD, OpenBSD und Sun OS sind auch kein Problem - die Freeware läuft auch hier ohne Zicken. Eine portable Version der Software sucht man übrigens vergebens - die ist jedoch auch überhaupt nicht nötig, da TestDisk standardmäßig ohne Installation läuft und somit natürlich auch komplett portabel ist.

Neben dem standardmäßigen Download ist TestDisk übrigens auch als Teil diverser bootfähiger LiveCDs erhältlich. Mit deren Hilfe ist das Datenrettungs-Werkzeug auch komplett unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem einsetzbar. Links zu diesen finden sich auf der Herstellerseite.

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