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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: OS X, keine näheren Angaben, Linux, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows Server 2012, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 1723 KByte bis 20769 KByte
Downloadrang: 57
Datensatz zuletzt aktualisiert: 13.11.2018
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Schnell kann es vorkommen, dass versehentlich Bilder und andere Dateien auf dem Computer gelöscht werden, die man zurückhaben möchte. In so einem Fall hilft PhotoRec, das gelöschte Fotos und verlorene Dateien wiederherstellt, wenn die Beschädigung nicht zu groß ist.


Gelöschte Dateien wiederherstellen

Die Software kann Bilder und Dateien retten und greift dazu auch auf den internen Speicher unterstützter Digitalkameras zu, um dort nach zuvor gelöschten Fotos zu suchen. Neben Fotos und Datei-Archiven auf Festplatten, Laufwerken, Speicherkarten und anderen Datenträgern kann die Freeware PhotoRec Dateien rund 200 weiterer Dateiformate wiederherstellen. Bei der Datenrettung ignoriert die Software das Datei-System des Datenträgers und sucht auf der Hardware-Ebene nach den Daten, um die Dateien zu retten, wodurch das Recovery-Programm auch auf beschädigten und formatierten Datenträgern fündig werden kann.

Damit bei der Datenrettung keine weiteren Schäden entstehen, arbeitet PhotoRec von vornherein nur im Read-Only-Modus. Dadurch ist der unterstuchte Datenträger schreibgeschützt, sodass keine Daten auf ihn gelangen, die gelöschte Fotos unwiederbringlich zerstören würden. Deswegen braucht man zusätzlich eine Festplatte, einen USB-Stick oder eine SD-Karte mit genug Platz, damit die Freeware die geretteten Dateien dorthin kopieren kann.

Unterstützte Betriebssysteme und Dateisysteme

PhotoRec ist als Open-Source-Software unter anderem für Microsoft Windows, Ubuntu, Debian, openSUSE, macOS, FreeBSD, NetBSD sowie OpenBSD erhältlich und zudem in TestDisk enthalten. Da die Software verlorene Dateien unabhängig vom genutzten Datei-System retten kann, lassen sich nicht nur auf Festplatten mit FAT, NTFS, exFAT und HFS+ Dateien retten.

Ein weiteres Merkmal ist außerdem, dass PhotoRec nicht nur Dateien von der eingebauten HDD wiederherstellen kann, sondern ebenso von einem USB-Stick, einer SD-Karte, CD, DVD und Blu-ray Disk, wenn diese nicht zu stark beschädigt sind.

Verhalten bei versehentlichem Löschen

Damit sich verlorenen Dateien und gelöschte Fotos wiederherstellen lassen, müssen die Daten dieser Dateien unbeschädigt sein. Denn wenn Dateien gelöscht werden oder verloren gehen, sind die Daten oft noch auf der Festplatte, dem USB-Stick oder der SD-Karte vorhanden, da lediglich nur der Eintrag im Inhaltsverzeichnis entfernt wurde.

Deswegen sucht PhotoRec den Datenträger nach besondere Merkmalen von Dateien ab und findet so die zur gelöschten Datei zugehörenden Daten. Dieses geschieht auf Hardware-Ebene, da man das Dateisystem grob vereinfacht als Inhaltsverzeichnis ansehen kann, in dem der Eintrag entfernt wurde.

Verlorene Dateien retten, kann die Freeware allerdings nur, wenn sie nicht beschädigt wurden. Dieses geschieht zum Beispiel, wenn man mit der Digitalkamera ein Foto versehentlich löscht und danach weiter fotografiert. Denn durch das Löschen gibt das System die Daten-Blöcke des gelöschten Fotos frei und speichert darin gegebenfalls die Daten von neu erstellten Fotos. In dem Fall werden die vorhandenen Daten des gelöschten Fotos überschieben, sodass es nicht wiederherstellbar ist.

Hat man also versehentlicht Fotos gelöscht, darf man auf den Datenträgern keine neuen Dateien speichern. Geschiht dies unterwegs mit der Digitalkamera, muss man sofort die SD-Karte mit den versehentlich gelöschten Fotos aus der Kamera nehmen und eine neue einsetzten. Am Computer lassen sich dann die versehentlich gelöschten Fotos mit Photorec oder alternativ Recuva wiederherstellen.

Problem bei der SSD

Da eine SSD technisch anders funktioniert, als ein magnetische Festplatte (HDD), ein USB-Stick oder eine SD-Karte, kann man hier gegebenenfalls gelöschte und verlorene Dateien nicht retten. Denn bei der SSD werden Daten nicht erst durch das Überschreiben mit neuen Daten unwiederbringlich vernichtet, sondern durch einen Trim-Befehl, der frei gewordene Blöcke leert, wodurch die dort gespeicherten Daten weg sind.

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