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Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux
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Downloadrang: 366
Datensatz zuletzt aktualisiert: 15.11.2018
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openSUSE ist eine Linux-Distribution, deren Vorgänger SUSE Linux schon in den 1990er Jahren bei Linux-Nutzern beliebt war, und von SUSE Linux aus Nürnberg gepflegt wird. Im Gegensatz zu Ubuntu basiert openSUSE nicht auf Debian, sondern nutzt den RPM-Paket-Manager und bietet ein eigenes Konfigurationstool namens YaST.

Desktops und Anwendungen

Die zu den beliebtesten Open-Source-Programmen und Betriebssystemen gehörende Linux-Distribution unterstützt mehrere Desktops und bietet bei der Installation KDE, Gnome, XFCE und LXDE zur Auswahl an. Zudem sind zahlreiche Open-Source-Anwendungen wie die Office-Suite LibreOffice, die Browser Firefox sowie Opera vorhanden.

Funktionen von openSUSE

openSUSE lässt sich zusammen mit Windows auf einem Computer nutzen und kann neben FAT32- auch NTFS-Partitionen bearbeiten. Das Betriebssystem bindet ISO-Images ein, kann diese aber nur lesen und nicht schreiben. Zudem ist openSUSE in einer IPv6-Umgebung installierbar und bietet eine Konfiguration über einen IPv6-Webserver an. Für die Sicherheit ist AppArmor vorhanden und erlaubt es, Programmen einzeln bestimmte Rechte zu geben oder zu entziehen. Anstatt Ext4 kommt standardmäßig Btrfs zum Einsatz, wobei bei einer eigenen Home-Partition XFS für diese vorgeschlagen wird. Mit openSUSE lässt sich zudem auf den Speicherplatz aktueller Android-Geräte zugreifen, die über MTP (Media Transfer Protocol) erreichbar sind.

openSUSE Leap

Nach der Version 13.2 folgte im November 2015 die Version 42.1 mit größeren Änderungen, da openSUSE nun auf dem Suse Linux Enterprise Server basiert. openSUSE Leap legt den Fokus auf ein stabililes Betriebssystem, das über Sicherheitsupdates ständig aktuell gehalten wird und Pakete mit neuen Funktionen nur periodisch erhält. Als Zielgruppe sieht der Hersteller jene, die nicht sofort die neusten Funktionen benötigen aber ein stabiles System brauchen, wie normale Linux-Nutzer, Administratoren und Systemhersteller.

Nach der Versionsnummer 42.3 folgte im Mai 2018 die Versionsnummer 15, wobei seit der Version 42 nur 64-Bit-Systeme unterstützt werden. Nutzer von älteren 32-Bit-Rechnern können openSUSE Tumbleweed einsetzen oder müssen auf ein anderes Betriebssystem wie Lubuntu umsteigen, das wenig Ressourcen verwendet.

openSUSE Tumbleweed

Mit openSUSE Tumbleweed gibt es eine Rolling Release von openSUSE, die immer auf dem aktuellen Stand ist und die neusten stabilen Pakete unter anderem für den Linux-Kernel, Git, Office und Samba bietet. Im Vergleich zu openSUSE Leap gibt es hier kontinuierliche Sicherheitsupdates und Funktionsupgrades. Entsprechend sieht der Hersteller vor allem, Softwareentwickler, Powernutzer und Mitwirkende an openSUSE als Zielgruppe, die immer den aktuellen Stand der Pakete und Funktionen wünschen.

openSUSE Medical

openSUSE Medical ist eine spezielle Version für Arztpraxen und Kliniken, die auf der mittlerweile alten Version openSUSE 11.3 basiert. Sie enthält verschiedene Anwendungen zur Verwaltung des Praxisbetriebs und von elektronischen Patientenakten, darunter FreeMed, OpenEMR, FreeMedForms und GnuMed. Das Programm FreeDiams unterstützt den Arzt darüber hinaus bei der Verschreibung von Medikamenten, mit Tempo ist auch ein Programm zur Darstellung von EEG-Daten Teil des Pakets. Weitere Informationen zu openSUSE Medical gibt es beim Medical Projekt.

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