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Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Linux, OS X, keine näheren Angaben, Windows, keine näheren Angaben, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 69290 KByte
Downloadrang: 128
Datensatz zuletzt aktualisiert: 08.04.2019
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Der kostenlose Web-Browser Opera ist eine Alternative zu den Browsern Firefox, Google Chrome, Microsoft Edge und Safari. Opera unterstützt gängige Features wie Lesezeichen sowie Tabs und lässt sich um Erweiterungen ergänzen. Die Software vom Hersteller Opera aus Norwegen nutzt dieselbe Rendering-Engine wie Chromium sowie Google Chrome und zeigt somit Webseiten ähnlich schnell an. Zudem bietet Opera eine VPN-Funktion, mit der es sich verschlüsselt und anonymisiert surfen lässt.

Browser-Funktionen

Opera ist mit Hilfe von Mausgesten bedienbar und umfasst einen Download-Manager, der sich um das Herunterladen von Dateien aus dem Internet kümmert. Eine individuell erweiterbare Schnellwahl macht den Aufruf von Websites komfortabel. Das Suchfeld integriert Opera in die Adress-Zeile und bezieht bei der Autocomplete-Funktion Vorschläge aus dem Browser-Verlauf sowie von Google und Wikipedia ein. Wem die eigene Lieblings-Suchmaschine fehlt, kann diese hinzufügen.

Wichtige Bereiche zeigt Opera in der Sidebar am linken Rand. Wem hier etwas fehlt, braucht nur den Mauszeiger auf eine freie Stelle in der Sidebar zu bewegen und die rechte Maustaste drücken. Es öffnet sich ein Menü, in dem man weitere Bereiche anklicken kann, die in der Sidebar erscheinen sollen. So lassen sich zum Beispiel die Einstellungen und Erweiterungen hinzufügen. Letztere entsprechen denen von Google Chrome, da beide Browser auf Chromium basieren.

Opera konfigurieren

Nicht alles, was man zum Surfen braucht, ist bei Opera von Anfang an aktiviert. Deswegen lohnt sich der Blick in die Einstellungen und Erweiterungen. So bringt Opera von Haus aus schon einen Adblocker mit, der nach dem Aktivieren Werbung blockiert. Weiterhin kann man in der Software den Speicherort für die Downloads vorgeben. Unter Datenschutz & Sicherheit lässt sich die VPN-Funktion einschalten und auch das automatische Ausfüllen von Formularen. Zudem bietet sich unter Privatsphäre die Möglichkeit, die Browserdaten zu löschen, was sich anbietet, um Cookies und andere Surfspuren zu entfernen. Wer nicht genau weiß, was man wie anklicken soll, findet weitere Informationen über den gleichnamigen Link, die leider nicht immer auf Deutsch sind.

Schnell surfen

Die in Chromium enthaltene Rendering-Engine Blink läuft bei Opera im Hintergrund und soll zusammen mit dem Opera Turbo für hohe Geschwindigkeit beim Surfen sorgen. Schaltet man den Turbo-Modus in den Einstellungen ein, werden aufgerufene Internetseiten über einen Opera-Server umgeleitet, der die Datenmenge reduziert und so ein schnelleres Öffnen der Seiten ermöglicht. Verschlüsselte HTTPS-Verbindungen sind von dieser Funktion ausgenommen. Der Turbo-Modus findet sich in den Einstellungen unter dem Punkt Browser ganz unten auf der Seite, wenn der Haken bei den erweiterten Einstellungen gesetzt ist.

​Sicher surfen

Die Sicherheit erhöht der Opera-Browser mit Funktionen für die Anonymität und zum Schutz vor Online-Gefahren. Das privaten Surfen ist in einem eigenen privaten Fenster möglich, das nach dem Schließen den kompletten Browser-Verlauf sowie eventuell gesendete, persönliche Daten löscht. Hinzu kommt ein eingebauter Betrugs-Schutz, der anschlägt, sobald eine unter Phishing- oder Schadsoftware-Verdacht stehende Website geöffnet werden soll.

Interessant dürfte für Nutzer der in Opera integrierte VPN-Client sein, der die eigene IP-Adresse verbirgt. Allerdings hat sich die Serverauswahl in der Software geändert: Konnte man in früheren Versionen ein konkretes Land für den Server-Standort wählen, sind mit der Version 51 nur noch Regionen wie Europa sowie Nord- und Südamerika möglich. Neben der Anonymität ist via VPN sicheres Surfen über unverschlüsselte, öffentliche WLAN-Hotspots möglich. Denn bei VPN ist die Verbindung vom Gerät bis zum VPN-Server des VPN-Anbieters verschlüsselt. Erst ab dort geht es dann gegebenenfalls unverschlüsselt im Internet weiter. Deswegen ist auch beim Surfen via VPN immer eine sichere HTTPS-Verbindung zu empfehlen, wenn man sich bei einem Webdienst einloggen will.

► Opera Browser: Was kann das integrierte VPN?

Wichtige Ereignisse in der Opera Historie

Opera wird bereits seit vielen Jahren entwickelt, in denen die Entwickler den Browser erweitert oder verändert haben. So wurde etwa der bis Version 12 im Browser integrierte Mail-Client Opera Mail ab Opera 15 ausgegliedert und ist nun separat erhältlich. Außerdem wurde die bis Version 12 verwendete Rendering-Engine Presto in der Nachfolgeversion 15 durch Blink ersetzt, die schnelleres Surfen erlaubt. Allerdings fielen mit der Version 15 viele beliebte Funktionen wie die Lesezeichen weg, die es bis zur Version 12 gab, sodass die Version 12 noch einige Zeit parallel zu den neueren Opera-Versionen gepflegt wurde.

In der Folgeversion 16 bekam Opera eine verbesserte HTML5-Unterstützung sowie eine automatische Ausfüll-Funktion für Formulare. Auf Macs lassen sich nun Präsentationen im Vollbild zeigen und für Windows kamen schnellere Navigationslisten ("jump lists") hinzu.

Mit der Version 20 lassen sich die Schnellwahl-Buttons individuell umsortieren und in die Lesezeichen-Leiste ziehen. Zudem sind die Schnellwahl-Kacheln in der Größe änderbar.

Ein integrierter Adblocker ist seit Opera 37 nutzbar. Über ein Icon in der Adressleiste lässt sich die geöffnete Seite als Ausnahme eintragen und eine Statistik der Blockaden einsehen. Die Folgeversion 38 bringt das integrierte VPN in den Browser, das die eigene IP-Adresse verbirgt und sichereres Surfen über öffentliche, unverschlüsselte WLAN-Hotspots ermöglicht.

Eine Verbesserung für das Video-Popout-Feature gab es mit der Version 39. Dabei lassen sich Videos bekannter Portale in ein frei bewegliches Mini-Fenster kopieren, das sich neben dem Browser platzieren lässt und so beim Tabwechsel sichtbar bleibt. Damit wiedergegebener Ton aus anderen Tabs den Video-Ton nicht stört, kann man diesen seit Version 35 für einzelne Tabs stumm schalten.

Das Rennen gegen Firefox gewinnt Opera nach dem Update auf die Version 51 gegen den Mozilla-Bowser in der Version 58. Mit dem Benchmark Speedometer 2.0 ist Opera um 38% schneller.

Opera-Browser für Mobilgeräte

Opera herunterladen kann man nicht nur als Version für den Desktop-Computer, sondern auch in verschiedenen App-Versionen für Mobilgeräte. So gibt es für das iPhone und iPad den Mobile-Browser Opera Coast und seinen Kollegen den Opera-Browser für Android. Für beide Mobilplattformen bietet Opera den Browser Opera Touch an, der eine mobile Ergänzung zum heimischen Browser auf dem Desktop-Computer sein soll und sich mit diesem verbinden kann. Opera Touch hat ein spezielles Design für den mobilen Einsatz und durchsucht zudem das Internet eigenständig.

Ebenfalls für iPhone, iPad und Android-Geräte gibt es von Opera den Mobile-Browser Opera Mini, der das Datenvolumen beim Surfen reduziert. Dies geht, indem die Seiten auf einem Opera-Server komprimiert und erst dann zum Mobilgerät weitergeleitet werden. Zudem gibt es noch die Version Opera VPN für Android und iOS, die eine VPN-Funktion hat und das Surfen an unverschlüsselten öffentlichen WLAN-Hotspots sicherer machen will.

Tipps & Tricks zu Opera:

Siehe auch:

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