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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows Vista, Windows XP, Windows, keine näheren Angaben
Download-Größe: 4419 KByte
Downloadrang: 2
Datensatz zuletzt aktualisiert: 11.07.2020
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Will man von einer kaputten Festplatte Dateien wiederherstellen, ist dies bei einem Hardware-Defekt gar nicht oder nur schwer möglich und dann gegebenenfalls auch noch sehr teuer. CrystalDiskInfo kann das Lebensende einer Festplatte frühzeitig erkennen, damit rechtzeitige Maßnahmen, wie der Festplatten-Austausch möglich sind.

Mit dem Hardware-Analysewerkzeug CrystalDiskInfo, das auch als portable Version erhältlich ist, lassen sich unter Windows diverse Daten und Werte von verbundenen HDD- und SSD-Festplatten auslesen und so der Zustand bewerten. Mithilfe der S.M.A.R.T.-Technologie, deren Abkürzung für "Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology" steht, analysiert und diagnostiziert die kostenlose Software Speichermedien, wobei sie neben internen Festplatten auch externe Festplatten unterstützt, die via USB mit dem Computer verbunden sind.

Die eigene Festplatte auf dem Prüfstand

Mit der kostenlosen Software CrystalDiskInfo, die auch als portable Version erhältlich ist,  lassen sich detaillierte Diagnosen und Analysen von Festplatten wie HDD- und SSD-Festplatten durchführen. CrystalDiskInfo liefert eine große Bandbreite verschiedener Werte und Informationen zur Festplatte, die deren Zustand deutlich machen. Einige davon sind Partitionen, Temperatur, Schreib- und Lesefehlerrate, Drehzahl, Speicher- und Puffer-Größen, Firmware-Version, Seriennummer sowie die gesamten, bereits gelaufenen Betriebsstunden der Festplatte.

Wie die Ergebnisse ausgelesen und angezeigt werden, lässt sich über die Einstellungen vorgeben. So kann CrystalDiskInfo die Seriennummer ausblenden, damit diese auf Screenshots nicht zu sehen ist, die man im Netz veröffentlichen möchte. Darüber hinaus kann man etwa alle Ergebnisse in Diagramm-Form einsehen und Zoom-Stufen sowie Farb-Schemata definieren.

Sprache ändern

Die Freeware unterstützt bei der Installation nur die englische und japanische Sprache. Erst nach dem Programmstart von CrystalDiskInfo lässt sich die eigene Sprache auswählen, wenn sie bei der Installation nicht richtig erkannt wurde. Dazu geht man in der Menüleiste auf das rechte Menü und wählt nach dem Ausklappen den ersten Punkt "A-N". Es klappt ein weiteres Menü auf, in dem sich unter anderem die Sprache "Deutsch, [German]" auswählen lässt.

CrystalDiskInfo warnt Admins

Neben den standardmäßigen Diagnose, Analysen und Reports verschiedener Formate unterstützt CrystalDiskInfo das Einstellen und Ausgeben von Sicherheits-Alarmen. Nutzer können unterschiedliche Schwellen-Werte bei verschiedenen Daten definieren, bei deren Überschreiten Alarm geschlagen wird. So kann man beispielsweise eine Warn-Benachrichtigung per E-Mail erhalten, sobald die Festplatte zu heiß wird - zusammen mit einem abgespielten Alarm-Ton. Für die E-Mail-Warnungen benötigt CrystalDiskInfo das .NET Framework. Da die Open-Source-Software auch Advanced Power Management (ADP) und Automatic Acoustic Management (AAM) unterstützt, ist die Regulierung von Festplatten-Lautstärke und Leistung möglich.

Editionen der Festplatten-Software

CrystalDiskInfo steht in zwei verschiedenen Versionen zum Download bereit. Neben der Editition zur Installation ist eine portable Version des Programms als Open-Source-Software erhältlich, die frei von Werbung ist und sich auf einem USB-Stick mitnehmen lässt, um den Zustand der Festplatten von einem anderen Computer zu analysieren. Eine Version zur Installation ist ebenfalls erhältlich, diese ist jedoch werbefinanziert und bringt Adware mit. Darüber hinaus kann man auch den Quelltext des Programms herunterladen.

Alternativen und Dateien wiederherstellen

CrystalDiskInfo ist nicht die einzige Software, die Informationen über Festplatten liefert. So gibt es ergänzend auch smartmontools, Personal SmartCheck, Drive Info und HWMonitor.

Die Freeware CrystalDiskInfo ist keine Software, die Dateien wiederherstellen kann. Dazu gibt es unter anderem Recuva, das mit einer gelöschten Partition umgehen und Dateien auch in der kostenlosen Edition wiederherstellen kann. Die Linux-Distribution Knoppix kann ebenfalls Dateien wiederherstellen, worauf unser Special Datenrettung mit Knoppix eingeht.

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