LibreOffice

The Document Foundation

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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: OS X, keine näheren Angaben, Windows, keine näheren Angaben, Linux, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows Vista, Windows XP
Download-Größe: 269398 KByte
Downloadrang: 23
Datensatz zuletzt aktualisiert: 01.02.2017
Alle Angaben ohne Gewähr

LibreOffice ist eine kostenlose Bürosoftware der "The Document Foundation" für den privaten und geschäftlichen Einsatz. Das LibreOffice Projekt entstand aus dem OpenOffice Projekt, wodurch LibreOffice eine Textverarbeitung sowie Tabellenkalkulation enthält und Präsentationen sowie Zeichnungen erstellen oder bearbeiten kann.

Funktionen von LibreOffice

Die Freeware umfasst die Textverarbeitung "Writer", die Tabellenkalkulation "Calc" und die Datenbank "Base" sowie das Präsentationsprogramm "Impress", das Zeichenprogramm "Draw" und den Formeleditor "Math". Dadurch kann die Office-Suite viele Aufgaben im Büro erledigen. Mit LibreOffice lassen sich sowohl Briefe, als auch umfangreiche Dokumente wie Bedienungsanleitungen erstellen. Außerdem kann man Präsentationen, Grafiken und Diagramme gestalten. Berechnungen sind über die Tabellenkalkulation möglich und der Formeleditor hilft beim Darstellen mathematischer Gleichungen. Zudem ist eine Datenbank integriert deren Inhalt sich bei der Erstellung von Dokumenten nutzen lässt. Ergänzend ist auch das Einbinden vorhandener Datenbanken möglich.

LibreOffice Writer

Mit LibreOffice Writer bietet das Office Paket eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office Word. Die Textverarbeitung nutzt die auf dem System installierten Schriften und somit auch jene von Microsoft, wenn man Windows als Betriebssystem nutzt. Die Texte lassen sich mit Kopfzeile und Fußzeile versehen sowie Inhaltsverzeichnis. Für die Absätze sind unterschiedliche Stile wählbar, sodass das Layout für die einzelnen Absatz-Typen wie Überschriften und Fließtext immer gleich ist und sich Änderungen auf alle Absätze desselben Typs auswirken. Für Seiten lassen sich ebenfalls verschiedene Stile wählen und definieren. Dieses ermöglicht es, Dokumente als Buch zu gestalten, bei dem gerade und ungerade Seiten verschiedene Layouts haben. Seiten mit Inhaltsverzeichnis oder Index erhalten so auch ein entsprechendes Aussehen.

Über "Extras > AutoKorrektur > AutoKorrektur-Optionen..." kann ein Anwender vorgeben, ob und wie das System automatisch beim Schreiben von Texten helfen soll. In dem sich öffnenden Pop-up-Fenster finden die Einstellungen unter den jeweiligen Tabs statt. Sind die Wortergänzungen aktiviert, blendet die Textverarbeitung beim Tippen bekannte Wörter ein und sammelt weitere beim Schreiben. Zudem vermeidet die Autokorrektur Tippfehler wie zwei große Buchstaben am Wortbeginn oder einen Kleinbuchstaben am Satzanfang. Wer immer wieder dieselben langen Wörter oder Textabschnitte schreibt, kann hierfür Kürzel definieren, die beim Schreiben durch den entsprechenden Text ersetzt werden. Auch Sonderzeichen lassen sich so einfügen, sodass deren Suche unter "Einfügen > Sonderzeichen..." entfällt.

LibreOffice Calc

Die Alternative zu Microsoft Excel ist beim LibreOffice Projekt die Tabellenkalkulation Calc. Ein Tabellendokument kann mehrere Tabellen enthalten, die sich unten auf der Seite über Tabs auswählen lassen. Sie können unabhängig von einander sein oder miteinander agieren, sodass sich Ergebnisse einer Tabelle in eine andere übernahmen lassen. Neben den Standardoperationen wie Addition und Subtraktion erlaubt die Tabellenkalkulation LibreOffice Calc umfangreiche Funktionen, die sich mit dem Funktions-Assistenten erstellen lassen. Dieser bietet die Funktionsnamen und Felder für die Variablen und Werte. Für den Export als PDF oder PNG-Bild-Datei gibt es unterschiedliche Schriftstile, um die Tabelle optisch aufzuwerten. Zudem sind verschiedenen Diagrammtypen vorhanden, die die Daten grafisch darstellen und sich so für Präsentationen besser eignen.

LibreOffice Impress

Präsentationen sind die Aufgabe von LibreOffice Impress. Hier stehen verschiedene Layouts für die Masterfolie zur Auswahl. Ebenso sieht es bei den Folienübergängen aus, die man via Blende, Schachbrett, Kamm, Jalousie oder einem anderen Effekt gestalten kann, wodurch Abwechslung erzeugt und Monotonie reduziert wird. Ergänzend erlaubt Impress Animationen und bietet eine Galerie mit Symbolen aus unterschiedlichen Kategorien. Speichern beziehungsweise exportieren lässt sich eine Präsentation als PowerPoint-, PDF-, Bild- oder Flash-Datei.

LibreOffice kennt offene Formate und Microsoft-Dateien

In LibreOffice kommen – wie auch in OpenOffice – OpenDocument-Dateiformate zum Speichern von Texten, Tabellen, Präsentationen, Zeichnungen, Grafiken und Diagrammen zum Einsatz. Dabei wirkt die Document Foundation an deren Weiterentwicklung mit.

Darüber hinaus kennt die Office-Freeware diverse andere Dokument-Formate. Unter anderem lassen sich Dateien wie DOC, XLS, XML, CSV und TXT importieren und erstellen, wodurch ein Dateiaustausch mit Microsoft Office möglich ist. Zudem erstellt LibreOffice PDFs und unterstützt das Langzeitarchivierungsformat PDF/A.

LibreOffice ist erweiterbar, stabil und portable

LibreOffice gibt es in unterschiedlichen Versionen für Windows und Mac OS X sowie als Paket für verschiedene Linux-Distributionen. Die ältere Version richtet sich an Nutzer, denen eine stabile Software wichtig ist. Die neuste Version hingegen ist für jene interessant, die auf dem aktuellen Stand sein und gleich die neusten Funktionen nutzen wollen, auch wenn noch Bugs enthalten sein können. Zudem ist die Variante LibreOffice Portable erhältlich, die sich ohne Installation auch vom USB-Stick aus nutzen lässt.

LibreOffice bringt zahlreiche Funktionen für die Office-Arbeit mit. Diese lassen sich um Erweiterungen ergänzen. Außerdem sind diverse Vorlagen erhältlich und herunterladbar.

LibreOffice 5 mit neuer Oblerfläche

Libre Office 5 ist die aktuelle Haupt-Version von LibreOffice. Das Office Paket nun ab hier standardmäßig die OpenGL-Schnittstelle für das Rendern. Sollte es dabei zu Problemen kommen, lässt sich dies unter "Extras > Optionen > LibreOffice > Ansicht > Grafikausgabe" deaktivieren. Zudem wurde die Oberfläche überarbeitete. Diese bietet eine Seitenleiste, mit den Punkten "Einstellungen", "Formatvorlagen", "Galerie", "Navigator" und "Funktionen", die sich über die zugehörigen Icons ausklappen lassen. Ein Klick auf der Schließsymbol reduziert die Seitenleiste auf eine Icon-Leiste und lässt so dem Dokument mehr Platz. Sollte die Seitenleiste nicht am rechten Rand vorhanden sein, lässt sie sich über "Ansicht > Seitenleiste" einblenden.

Speichern in der Cloud

Ab LibreOffice 5 lassen sich Dateien in der Cloud speichern. Dies geht zum Beispiel mit WebDAV, SSH, FTP und über die Windows Freigabe. Zudem kann man Cloud-Dienste wie GoogleDrive und SharePoint nutzen, wobei sich Dateien öffnen, speichern sowie mit Lese- und Schreibrechten versehen lassen.

LibreOffice geht auf OpenOffice zurück

LibreOffice entstand 2010 als Abspaltung von OpenOffice, nachdem Sun Microsystems von Oracle übernommen wurde und so die Entwicklungsverantwortung wechselte. Aufgrund von Unstimmigkeiten gründete die Entwickler-Community eine Stiftung, die Document Foundation, die wegen der Namensrechte die Entwicklung unter dem Namen LibreOffice fortführt. Nach der Abspaltung werden OpenOffice und LibreOffice unabhängig voneinander weiterentwickelt, was zu Unterschieden führt. Da beide Projekte unter Open Source Lizenzen stehen, kommt es aber durchaus zur Übernahme von Code-Passagen.

LibreOffice Download und Systemvoraussetzungen

In unserem Downloadbereich bieten wir die aktuelle Version vom LibreOffice Projekt der "The Document Foundation" virengeprüft zum Download an. Wer das Office Paket in der stabilen Version bevorzugt, bekommt sie auf der Herstellerseite der The Document Foundation, bei der Florian Effenberger der Executive Director ist. Die portable Variante gibt es über unseren Eintrag LibreOffice Portable.

LibreOffice ist zwar nicht die anspruchloseste Software, kommt aber bereits mit einem Pentium III zurecht und braucht 512 MB RAM sowie rund 1,5 GB Festplattenplatz. Die Freeware läuft unter Windows, Linux und Mac OS X. Für Linux bietet sich die Installation über die Software-Verwaltung der genutzten Distribution an.

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