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Hersteller: Zur Website
Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos, Open Source
Betriebssystem: Linux
Download-Größe: 2052288 KByte
Downloadrang: 77
Datensatz zuletzt aktualisiert: 16.11.2020
Alle Angaben ohne Gewähr

Ubuntu erfreut sich unter Linux Nutzern einer großen Beliebtheit, allerdings ist nicht jeder mit der gebotenen Desktop Umgebung zufrieden. Für diese Nutzer gibt es die ebenso beliebte Alternative Linux Mint, die als Desktop Umgebung die Desktops Cinnamon, Mate oder Xfce in den jeweiligen Linux Mint Editionen bietet. Zudem genießt die Release 20 eine Langzeitunterstützung bis 2025 und erhält in dieser Zeit Sicherheitsupdates.

Stabilität und gute Bedienung bei Linux Mint

Linux Mint beruht auf der Ubuntu-Version mit Langzeitsupport beziehungsweise in der Variante LMDE, der Linux Mint Debian Edition, auf der stabilen Codebasis von Debian. Damit hat das System eine gute Basis, die die Entwickler von Linux Mint durch abgestimmte Komponenten so angepasst haben, dass das Betriebssystem stabil und schnell läuft.

Die erhältlichen Desktops MATE und Cinnamon, gehen beide auf den Desktop Gnome zurück. Sie entstanden, als der Gnome-3-Desktop herauskam, der nicht den Vorstellungen der Linux Mint Entwickler entsprach. MATE ist ein Gnome-2-Fork für ältere Rechner, während Cinnamon Funktionen von Gnome 3 bietet, aber nicht dessen Oberfläche. Somit sind in Cinnamon auch Animationen, Effekte sowie verschiedenen Positionen für Menü und Fensterleiste möglich. Außerdem lassen sich Erweiterungen und Themes installieren.

Ergänzt werden MATE und Cinnamon durch den Desktop Xfce, der sich für schwache Rechner anbietet und entsprechend sparsam mit den System-Ressourcen des Computers umgeht.

Der KDE Desktop wird ab der Version 19 nicht mehr für Linux Mint angeboten, ist aber noch mit der Version 18.3 erhältlich, die bis 2021 mit Sicherheitsupdates unterstützt wird. KDE benötigt mehr Rechenleistung sowie Speicher und bietet wie Cinnamon ein moderne Oberfläche. Wer KDE mit einer aktuellen Linux-Distribution nutzen will, kann auf Kubuntu oder openSUSE zurückgreifen, wobei letztere nur als 64-Bit-Version erhältlich ist.

Wichtige Software ist integriert

Die Softwareausstattung von Linux Mint entspricht der anderer Linux Distributionen wie Ubuntu und Debian, da Linux Mint dieselben Paketquellen nutzt. Abweichungen gibt es lediglich bei den Eigenentwicklungen von Linux Mint wie MATE, Cinnamon und dem Systemmenü. Gleich nach der Installation sind das Office-Programm LibreOffice, der Webbrowser Firefox und die E-Mail-Software Thunderbird vorhanden. Fehlende Software lässt sich über Menü > Systemverwaltung > Anwendungsverwaltung nachinstallieren.

LinuxMintUsers als deutsche Community

Unterstützung auf Deutsch gibt es für Linux Mint bei LinuxMintUsers, wo Anwender über das Wiki und Forum Hilfe erhalten können. Themen sind unter anderem Installation, Antivirus und Sicherheit, Systemverwaltung sowie die verschiedenen Desktops und Spiele. LinuxMintUsers bietet zudem die Distributionen auf Deutsch an, sodass jene, die kein Englisch sprechen, sofort nach der Installation eine deutschsprachige Oberfläche vor sich haben und keine Sprachpakete nachinstallieren müssen. Ergänzend sind Benutzerhandbücher auf Deutsch herunterladbar.

Linux Mint Download

Wer Linux Mint einsetzen will, kann zwischen verschiedenen ISO-Dateien und somit den Desktops MATE, Cinnamon und Xfce wählen. Dabei ist die aktuelle Version 20 der Distribution nur für 64-Bit-Systeme erhältlich und basiert auf Ubuntu. Wer noch alte Hardware besitzt, kann die Version 19.3 nutzen, die noch bis 2023 mit Sicherheitsupdates unterstützt wird.

Einige ISO-Dateien bieten wir virengeprüft in unserem Downloadbereich an. Sollte die gewünschte Variante nicht dabei sein, ist sie auf der Website von Linux Mint oder bei LinuxMintUsers.de erhältlich.

Installation und Konfiguration

Die Installation von Linux Mint ist mit der von Ubuntu nahezu identisch und unkompliziert. Entsprechend gelten dieselben Tipps zur Festplattenpartitionierung aus dem Blog Ubuntu für Einsteiger: Download und Installation. Der bei der Installation angelegte Benutzer kann als Administrator Linux Mint verwalten, weitere Benutzer auch mit Standardrechten anlegen und Software installieren.

Ist die Installation der gewünschten Version erfolgreich abgeschlossen und der Computer neu gestartet, bieten sich noch ein paar Einstellungen an. Hier ist besonders die Aktualisierung unter Menü > Systemverwaltung > Aktualisierungsverwaltung im Update Manager wichtig. Sie ist davon abhängt, ob Linux Mint an einem Ort mit unbegrenzten Internetzugang genutzt wird oder mobil mit einer Mobilfunkverbindung und begrenztem Datenvolumen. Bei einem stationären Computer sind automatische Updates empfehlenswert, sodass man sich eigentlich um nichts mehr kümmern muss. Bei einem mobil genutzten Computer sollte man die nötigsten Updates erlauben und eine umfangreiche Aktualisierung bei guter Internetverbindung manuell vornehmen – aber nicht vergessen! Zudem lässt sich im Update Manager ein neuer Linux Kernel auswählen, was aber nur dann nötig ist, wenn die verwendete Computer-Hardware schlecht vom installierten Linux Kernel unterstützt wird.

Wer Linux Mint schon länger nutzt, wird sich an die herunterladbaren ISO-Images erinnern, die bereits Multimedia-Codecs wie MP3, DivX und H264 vorinstalliert hatten. Eine nachträgliche Installation entfiel, was gerade beim Einsatz als Live-Linux interessant war. Diese ISO-Dateien gibt es ab der Version 18 nicht mehr. Die nötigen Codes müssen deswegen nachinstalliert werden. Dies geht unkompliziert nach der Installation im Willkommensfenster durch Klick auf Multimedia-Codecs.

Aufgrund der Sicherheitslücken, die immer wieder im Adobe Flash Player auftreten, bietet sich dessen Deinstallation an. Dies geht unter "Menü > Systemverwaltung > Anwendungsverwaltung" mit der Suche nach "Adobe-flashplugin". Ein Doppelklick auf den entsprechenden Fund sowie anschließend ein Klick auf "Entfernen" deinstalliert das Plug-in.

Unter "Menü > Einstellungen > Tastatur" lässt sich eine Taste als Compose-Taste wählen, mit derer Hilfe man Sonderzeichen beim Schreiben leichter eingeben kann. Ist die Feststelltaste als Compose-Taste gewählt, erzeugt die Kombination [Feststelltaste] [o] [a] das Zeichen "å". Somit hat die Feststelltaste auch eine "sinnvolle" Funktion, was natürlich Ansichtssache ist.

Dokumentation

Hilfen liefert auch das Benutzerhandbuch von Linux Mint, das in verschiedenen Sprachen als PDF erhältlich ist. Zudem gibt es einen Installationsleitfaden als Webseite, mit Informationen zu Geräte-Treibern und Multimedia-Codecs. Beide Dokumente sind bei uns über den Download-Knopf zu finden.

Häufige Fragen zu Linux Mint

Wir haben einige häufige Fragen zu LinuxMint zusammengestellt, die wir im Folgenden beantworten.

Ist Linux Mint kostenlos?

Ja, Linux Mint ist wie viele andere Linux-Distributionen kostenlos erhältlich.

Warum erkennt Linux Mint die SSD im Notebook nicht?

In der Regel erkennt Linux Mint problemlos die SSD oder Festplatte (HDD) im Computer und kann sich dort neben Windows installieren. Allerdings werden einige Notebooks mit einer Intel Optane SDD ausgeliefert, die als Festplattenverbund arbeitet, was von Linux Mint nicht unterstützt wird.

Wo finde ich die aktuelle 32-Bit Version von Linux Mint?

Die Linux Mint Community bietet ab Linux Mint 20 keine 32-Bit Version mehr an. Bis 2023 wird aber noch die 32-Bit-Version von Linux Mint 19 unterstützt. Alternativen gibt es auch immer weniger, da andere Distributionen den 32-Bit-Support ebenfalls einstellen. Wer alte Rechner für gelegentlich Arbeiten wie das Klonen von Festplatten nutzt, sollte sich Knoppix und/oder CloneZilla herunterladen und aufheben.

Tipps & Tricks zu Linux Mint:

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