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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux
Download-Größe: 1631232 KByte bis 1983232 KByte
Downloadrang: 145
Datensatz zuletzt aktualisiert: 29.03.2017
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Ubuntu erfreut sich unter Linux Nutzern einer großen Beliebtheit, allerdings ist nicht jeder mit dem vorhandenen Unity-Desktop zufrieden. Für diese Nutzer gibt es die ebenso beliebte Alternative Linux Mint als Cinnamon Edition, Mate Edition, KDE Edition oder Xfce Edition. Zudem genießt die Release 18.x eine Langzeitunterstützung bis 2021 und erhält in dieser Zeit Sicherheitsupdates.

Stabilität und gute Bedienung bei Linux Mint

Linux Mint beruht auf dem Code von Ubuntu mit Langzeitsupport beziehungsweise in der Variante LMDE auf der stabilen Codebasis von Debian. Damit hat das System eine gute Basis, die die Entwickler durch abgestimmte Komponneten so tunen, dass das Betriebssytem stabil und schnell läuft.

Die erhältlichen Desktops MATE und Cinnamon, gehen beide auf den Desktop Gnome zurück. Sie entstanden, als der Gnome-3-Desktop herauskam, der nicht den Vorstellungen der Linux Mint Entwickler entsprach. MATE ist ein Gnome-2-Fork für ältere Rechner, während Cinnamon Funktionen von Gnome 3 bietet, aber nicht dessen Oberfläche. Somit sind in Cinnamon auch Animationen, Effekte sowie verschiedenen Positionen für Menü und Fensterleiste möglich. Außerdem lassen sich Erweiterungen und Themes installieren.

Ergänzt werden MATE und Cinnamon durch die Desktops KDE und Xfce. Xfce bietet sich für schwache Rechner an und geht entsprechend sparsam mit den System-Ressourcen des Computers um. Der KDE Desktop hingegen benötigt mehr Rechenleistung sowie Speicher und bietet wie Cinnamon ein moderne Oberfläche.

Wichtige Software ist integriert

Die Softwareausstattung von Linux Mint entspricht der anderer Linux Distributionen wie Ubuntu und Debian, da Linux Mint dieselben Paketquellen nutzt. Abweichungen gibt es lediglich bei den Eigenentwicklungen von Linux Mint wie MATE, Cinnamon und dem Systemmenü. Gleich nach der Installation sind das Office-Programm LibreOffice, der Webbrowser Firefox und die E-Mail-Software Thunderbird vorhanden. Fehlende Software lässt sich über Menü > Systemverwaltung > Anwendungsverwaltung nachinstallieren.

LinuxMintUsers als deutsche Community

Unterstützung auf Deutsch gibt es für Linux Mint bei LinuxMintUsers, wo Anwender über das Wiki und Forum Hilfe erhalten können. Themen sind unter anderem Installation, Antivirus und Sicherheit, Systemverwaltung sowie die verschiedenen Desktops und Spiele. LinuxMintUsers bietet zudem die Distributionen auf Deutsch an, sodass jene, die kein Englisch sprechen, sofort nach der Installation eine deutschsprachige Oberfläche vor sich haben und keine Sprachpakete nachinstallieren müssen. Ergänzend sind Benutzerhandbücher auf Deutsch herunterladbar.

Linux Mint Download

Wer Linux Mint einsetzen will, kann zwischen verschiedenen ISO-Dateien wählen. Erhältlich ist die Distribution für 32- und 64-Bit-Systeme und in Varianten, die auf Ubuntu oder Debian basieren. Zudem kann man zwischen den Desktops, MATE, Cinnamon, KDE und Xfce wählen. Einige ISO-Dateien bieten wir virengeprüft in unserem Downloadbereich an. Sollte die gewünschte Variante nicht dabei sein, ist sie auf der Website von Linux Mint oder bei LinuxMintUsers.de erhältlich.

Installation und Konfiguration

Die Installtion von Linux Mint ist mit der von Ubuntu nahezu identisch und unkomliziert. Entsprechend gelten dieselben Tipps zur Festplattenpartitionierung aus dem Blog Ubuntu für Einsteiger: Download und Installation. Der bei der Installation angelegte Benutzer kann als Administrator Linux Mint verwalten, weitere Benutzer auch mit Standardrechten anlegen und Software installieren.

Ist die Installation erfolgreich abgeschlossen und der Computer neu gestartet, bieten sich noch ein paar Einstellungen an. Hier ist besonders die Aktualisierung unter Menü > Systemverwaltung > Aktualisierungsverwaltung im Update Manager wichtig. Sie ist davon abhängt, ob Linux Mint an einem Ort mit unbegrenzten Internetzugang genutzt wird oder mobil mit einer Mobilfunkverbindung und begrenztem Datenvolumen. Bei einem stationären Computer sind automatische Updates empfehlenswert, sodass man sich eigentlich um nichts mehr kümmern muss. Bei einem mobil genutzten Computer sollte man die nötigsten Updates erlauben und eine umfangreiche Aktualisierung bei guter Internetverbindung manuell vornehmen – aber nicht vergessen! Zudem lässt sich im Update Manager ein neuer Linux Kernel auswählen, was aber nur dann nötig ist, wenn die verwendete Computer-Hardware schlecht vom installierten Linux Kernel unterstützt wird.

Wer Linux Mint schon länger nutzt, wird sich an die herunterladbaren ISO-Images erinnern, die bereits Multimedia-Codecs wie MP3, DivX und H264 vorinstalliert hatten. Eine nachträgliche Installation entfiel, was gerade beim Einsatz als Live-Linux insteressant war. Diese ISO-Dateien gibt es mit der Edition 18 nicht mehr. Die nötigen Codes müssen deswegen nachinstalliert werden. Dies geht unkompliziert nach der Installation im Willkommensfenster durch Klick auf Multimedia-Codecs.

Aufgrund der Sicherheitslücken, die immer wieder im Adobe Flash Player auftreten, bietet sich dessen Deinstallation an. Dies geht unter Menü > Systemverwaltung > Anwendungsverwaltung mit der Suche nach "Adobe-flashplugin". Ein Doppelklick auf den entsprechenden Fund sowie anschließend ein Klick auf "Entfernen" deinstalliert das Plug-in.

Unter Menü > Einstellungen > Tastatur lässt sich eine Taste als Compose-Taste wählen, mit derer Hilfe man Sonderzeichen beim Schreiben leichter eingeben kann. Ist die Feststelltaste als Compose-Taste gewählt, erzeugt die Kombination [Feststelltaste] [o] [a] das Zeichen å. Somit hat die Feststelltaste auch eine "sinnvolle" Funktion, was natürlich Ansichtssache ist.

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