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Datensatz zuletzt aktualisiert: 17.12.2018
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Wer sich einen Computer mit Microsoft Windows zulegt und ein Video oder Audio wie Musik-Song abspielen will, dessen erster Go-To-Medienplayer ist der Windows Media Player – oder kurz WMP. Dieser ist seit Windows 7 standardmäßig beim System mit an Bord und kann mit nahezu allen gängigen Medienformaten umgehen – egal ob Audio-, Video- und Bild-Dateien oder Internet-Radio-Streams.

​Unterstützung für N- und KN-Versionen

Der Windows Media Player ist auch für die N- und KN-Versionen von Microsoft Windows 7 und Microsoft Windows 8.1 über das Media Feature Pack erhältlich. Unterstützung für Windows RT 8.1 gibt es allerdings nicht. Zudem gibt es für Besitzer es Computers mit macOS Windows-Media-Komponenten für Apple QuickTime.

Alternativen

Nicht für jeden ist der Windows Media Player die geeignete Software. In diesem Fall bietet sich ein Blick auf die Alternativen wie den VLC media player, Kodi oder den Daum PotPlayer an. Für den reinen Audio-Genuss eignet sich zudem Audacity sowie der Lame MP3 Encoder für die MP3-Unterstützung.

Wer die Installation vermeiden möchte oder noch Windows XP hat, kann sich die portable Version von Media-Player-Software ansehen, die durchaus noch auf alten Systemen läuft. An portabler Software sind vor allem VLC Media Player Portable und Audacity Portable empfehlenswert.

Plug-ins, Designs für Player und Audio-Visualisierung

Beim Windows Media Player sind standardmäßig verschiedene Designs mit dabei, mit denen sich der Look das Programm-Fensters "aufhübschen" und individualisieren lässt. Findet man in der Design-Bibliothek keinen Look, der einen direkt anspricht, so kann man viele weitere in den Weiten des Internets finden und herunterladen. Ähnliches gilt für die Visualisierungen, mit denen man abgespielte Audio-, beziehungsweise Musik-Stücke durch visuell ansprechende, farbenfrohe, nicht selten psychedelische Grafik-Spielereien untermalen kann. Auch diese finden sich zuhauf im Internet und sind meist auch mit anderen Multimedia-Playern kompatibel. Hier ist jedoch ein klein wenig Vorsicht geboten – nicht jede Player-Design-Version ist auch gleichzeitig mit allen Visualisierungen kompatibel. Darüber hinaus ist auch eine breite Auswahl an Plug-ins verfügbar, über die sich der Windows Media Player mit zusätzlichen Features und Funktionen versehen lässt.

Medienverwaltung, Synchronisation, Brennen und mehr

Eine komplette Medien-Bibliothek bietet der Windows Media Player ebenfalls. Auf diese lässt sich direkt im Programm selbst zugreifen, was beispielsweise den Umweg über den Windows Explorer erspart. In der Bibliothek lassen sich auch zusätzliche Infos sowie etwa Album-Cover entsprechender Musik-Stücke importieren. Über die Medienverwaltung können Benutzer auch die eigene Sammlung an Bildern, Filmen, Videos und Musik-Tracks mit verbundenen Mobilgeräten synchronisieren. Vielleicht möchte man Musik- und Video-Dateien auch auf der eigenen Stereoanlage, dem eigenen DVD-Player oder anderen externen, nicht per WLAN, Bluetooth oder Funk verbundenen Geräten abspielen. Für diesen Fall bietet der WMP auch die Möglichkeit, diverse Medien direkt aus dem Player heraus auf CD oder DVD zu brennen. Anders herum funktioniert es ähnlich – CDs rippen und die darauf enthaltenen Dateien im WMA-Format auf den Rechner kopieren kann man mit dem kostenlosen Tool ebenfalls.

Firefox-Plug-in, Mac-Codecs und Nachhol-Installation

Wie erwähnt ist der Windows Media Player standardmäßig bei neueren Versionen von Windows installiert. Wer noch ältere Windows-Betriebssysteme verwendet, der kann den WMP über die Download-Seite von Microsoft herunterladen und nachträglich installieren. Von der Herstellerseite lassen sich außerdem die Codecs für die Standard-Datei-Formate des Windows Media Players – WMA und WMV – herunterladen. Diese sind beispielsweise für Mac-User interessant, die Dateien im WMV- und WMA-Format mit dem standardmäßigen Mac-Medienplayer QuickTime abspielen möchte. Benutzer des beliebten Internet-Browsers Firefox können sich außerdem das Windows Media Player Firefox Plugin herunterladen. Mit dessen Hilfe kann man Multimedia-Web-Inhalte – beispielsweise Internet-Radio-Streams – direkt im Browser abspielen, ohne den "Umweg" über den separaten Player nehmen zu müssen.

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