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Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, OS X, keine näheren Angaben, Linux, Windows, keine näheren Angaben
Download-Größe: 38813 KByte
Downloadrang: 15
Datensatz zuletzt aktualisiert: 22.05.2020
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Tools zur Bearbeitung von Musik und Audio-Dateien gibt es viele - sowohl kostenpflichtig als auch als Freeware. Kostenlos sowie als Open-Source-Software kommt Audacity daher, und bringt dabei einen der wohl größten Werkzeugkästen in Sachen Schnitt, Bearbeitung und unterstützten Formaten mit. Die Tonstudio-Software kann Musik schneiden und bearbeiten, Audio-Dateien wie MP3 abspielen und Ton direkt aufnehmen. Entwickelt wurde Audacity 1999 von Dominic Mazzoni und wird seit der ein Jahr später erfolgten Veröffentlichung unter einer Open-Source-Lizenz auch von anderen Programmierern stetig weiter entwickelt sowie ergänzt, sodass man Audacity zu den besten Open-Source-Programmen zählen kann.

Tonspur aufnehmen

Über die recht intuitiv gehaltene, grafische Benutzeroberfläche kann man in Audacity die meisten wichtigen Funktionen mit nur sehr wenigen Klicks erreichen. Um Audio-Dateien direkt aus externer Quelle im Programm aufzunehmen, muss man nur die besagte Quelle auswählen und anschließend die Aufnahme via Record-Button starten. Über die entsprechenden Menüs kann man unter "Transport" eine zeitgesteuerte Aufnahme programmieren.

Musik schneiden und bearbeiten

Durch die direkte Aufnahme oder den Import einer Audio-Datei, wird das Audio-Signal in eine oder mehrere Tonspuren geladen, sodass man anschließend den Ton oder die Musik schneiden und bearbeiten kann. Von Ausschneiden und Einfügen über Trimmen, Muten und Kopieren stehen Anwendern alle grundlegenden Bearbeitungs-Funktionen zur Verfügung. Benötigt man noch weitere Tonspuren, lassen sich diese simpel in Audacity hinzufügen - ob nun Mono, Stereo, Text oder Zeitverlauf. Einen neuen Track zu erstellen ist denkbar einfach.

Effekte hinzufügen und als MP3 speichern

Ergänzt werden diese Funktionen durch eine Frequenzanalyse sowie diverse Effekte. Darunter sind Rauschentfernung und Pitch-Veränderungen, was die Tonhöhe ohne Verlangsamen oder Beschleunigen ändert. Sind die Projekte fertig geschnitten und bearbeitet, kann man die Aufnahmen in MP3- oder WAV-Dateien speichern. MP3 und WAV sind aber nicht die einzigen unterstützten Dateiformate. Zudem kann Audacity MIDI-Dateien bearbeiten und das Endergebnis in eine Datei exportieren. So lassen sich auf diesem Wege Musikdateien in andere Formate umwandeln. Ergänzend kann man mit Audacity die Tonspuren von Videos wie YouTube-Clips laden, entrauschen und bearbeiten.

Dateien mit dem Audioeditor konvertieren

Importieren und exportieren kann Audacity standardmäßig in den Dateiformaten WAV, AIFF, AU, FLAC und Ogg-Vorbis. Ist die entsprechende Lame-Bibliothek bereits auf dem Rechner vorhanden - oder wird sie nachträglich installiert - kann das Programm problemlos mit MP3 umgehen. Bindet man darüber hinaus FFmpeg ein, werden sind auch die Formate AC3, M4A/M4R (AAC) und WMA in der Audio-Software nutzbar. Die Einbindung weiterer Bibliotheken erfolgt über den entsprechenden Menüpunkt "Bibliotheken" in den Programmeinstellungen.

Sound-Editor mit einstellbarer Sprache

Nach der Installation ist Audacity standardmäßig auf Englisch eingestellt. Um dies auf Deutsch oder eine andere Sprache zu ändern, ist unter "Edit" und "Preferences" sowie im sich öffnenden Fenster unter "Interface" und "Language" der entsprechenden Menüpunkt anzupassen. Die programminterne Hilfe ist ebenfalls auf Englisch, aber es gibt ein deutschsprachiges Forum, in dem man mit dem ein oder anderen Problem auch fündig werden dürfte.

Musik unterwegs bearbeiten

Die Standardversion von Audacity ist unter Windows, macOS und Linux lauffähig und lässt sich für diese Betriebssysteme herunterladen und installieren. Darüber hinaus ist mit Audacity Portable eine portable Version der Tonstudio-Software verfügbar, die sich ohne Installation von einem Wechselmedieum wie einem USB-Stick starten lässt.

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