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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows NT, Windows 2000, Windows ME, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 286 KByte
Downloadrang: 57
Datensatz zuletzt aktualisiert: 03.04.2017
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Möchte man Musik schneiden oder andere Audio-Dateien im MP3-Format bearbeiten, ohne dass die Qualität durch De- und Enkodierung leidet, benötigt man nicht zwingend teure Profi-Software. Ein kostenloses Tool wie mp3DirectCut reicht völlig für die grundlegende Bearbeitung. Der Editor kann besagte Dateien verlustfrei in Echtzeit verändern, da es sie weder de- noch erneut encodiert. Auch darüber hinaus hat die Freeware weitere Features und Funktionen an Bord, die die Aufnahme und Bearbeitung von MP3-Dateien vereinfachen.

Audiofiles verlustfrei schneiden

Öffnet man eine Musik- oder andere Audio-Datei in mp3DirectCut, wird sie dabei nicht - wie bei anderen Programmen üblich - dekodiert. Stattdessen öffnet die Software die Audiospur weiterhin kodiert und stellt sie in einer simplen Wellenansicht dar. In dieser lässt sich mit dem Mausrad simpel herein- und herauszoomen - Spuren kann man detailliert und einfach mit Maus- und Tastaturbefehlen schneiden und bearbeiten. Bereiche der Audio-Spur, die verändert werden sollen, kann man einfach mithilfe der Maus markieren - anschließen lassen sie sich ausschneiden, kopieren, an anderer Stelle einfügen oder in ihrer Lautstärke verändern. Darüber hinaus kann man auch noch weitere Eigenschaften verändern - Abschnitte lassen sich etwa schneller oder langsamer oder in Schleife abspielen. Dabei lassen sich die so abgespielten Abschnitte auch wieder erneut in Echtzeit speichern und so neue "Kompositionen" erstellen. Laut dem Hersteller geht all das recht schnell, da der Audio-Editor eben Originaldaten bearbeitet, also vorher nichts dekodieren muss. Das erspart natürlich auch das sonst anschließend nötige Enkodieren - und behält die Qualität des Originals bei.

Noch mehr Features zur Audio-Bearbeitung

Trotz kostenlosem Lizenzmodell bietet mp3DirectCut noch viele weitere Features, die sich sonst meist nur in kostenpflichtiger Software finden. So bietet die Freeware etwa einen ID3-Tag-Editor für Metadaten der MP3s, Unterstützung für Unicode, AAC und Layer-2, Stapelverarbeitung, Funktionen zur Video-Visualisierung mit MPEG sowie einen Highspeed-Recorder zum Aufnehmen von externen Audio-Signalen. Darüber hinaus kann man das Programm auch komplett über die Kommandozeile steuern. Eine automatische Schnittfunktion - die auch per Stapelverarbeitung funktioniert - ist ebenfalls mit an Bord. Diese kann Pausen in Audioaufnahmen erkennen und so längere Spuren etwa in einzelne Tracks unterteilen. Auf Wunsch können die so erstellten Einzeldateien auch vollautomatisch vertaggt und benannt werden.

Unter Windows läuft mp3DirectCut ganz standardmäßig per Installation. Auf Linux-Rechnern kann man das Schnittprogramm auch einsetzen - dafür benötigt man jedoch die Emulator-Software Wine. Für Aufnahme und Wiedergabe von MP3s und AAC-Dateien braucht man außerdem die passenden Codecs - "MP3-ACM" für MP3 und "libfaad2.dll" für AAC.

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