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Datensatz zuletzt aktualisiert: 19.01.2016
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Die Zeiten des Internet Explorer sind gezählt, seit Microsoft mit Windows 10 seinen neuen Browser Microsoft Edge im Juli 2015 herausgebracht hat. Der neue Browser soll den Abstand zu den Konkurrenten Google Chrome und Firefox verringern, die besser mit neuen Webtechnologien umgehen können, als der alte Internet Explorer.

Die Edge Browser Startseite

Der Edge Browser ist in Windows 10 vorinstalliert und zeigt nach dem Öffnen eine Startseite mit aktuellen Nachrichten aus Themen wie Politik, Sport und Unterhaltung inklusive Wettervorhersage. Im oberen Bereich von Edge sind die Tabs, Vor- und Zurück-Knöpfe, die Adress- und Such-Zeile sowie die Symbole für Notizen, Teilen und Einstellungen vorhanden. Zudem ist ein gemeinsames Symbol für die Lesezeichen, Leseliste, Downloads und den Verlauf rechts neben der Adresszeile integriert. Die Favoritenleiste mit den Lesezeichen wird nicht angezeigt, was sich aber ändern lässt.

Die Suche findet mit der Suchmaschine Bing statt. Wer dies nicht will, muss das in den erweiterten Einstellungen ändern und findet dort als Alternative nur Wikipedia. Um andere Suchmaschinen zu integrieren, bedarf es etwas Aufwand, der unter den weiteren Informationen erklärt wird.

Funktionen von Microsoft Edge

Im Vergleich zum Internet Explorer lassen sich mit Edge Webseiten um Notizen ergänzen, wobei nicht nur Texte, sondern auch Zeichnungen möglich sind. Entsprechend sind neben einem Textfeld ein Stift, Radierer und Textmarker vorhanden, um eigene Anmerkungen und Hervorhebungen auf Webseiten durchzuführen. Ist dies geschehen, lässt sich die veränderte Seite an OneNote senden sowie in der Leseliste speichern.

Die Leseliste dient zum Aufheben von Dokumenten und bietet eine Synchronisation mit anderen Geräten. Dazu ist ein Microsoft-Konto erforderlich, das auch zum Einloggen auf dem eigenen Rechner dient. Wer dort nur einen lokalen Rechner-Account unter Windows hat, kann diesen in den Windows-Einstellungen unter Konten zu dem Microsoft-Konto umwandeln.

Zudem bringt Edge eine Leseansicht mit, die den Text einer Webseite in den Vordergrund stellt, sodass man nicht von anderen Elementen auf der Webseite abgelenkt wird. Dieses funktionierte bei unserem Test aber nicht bei allen besuchten Webseiten.

Der Datenschutz wird von der Browser-Software berücksichtigt, sodass sich der Cache löschen lässt. Dies ist über Menü "..." > Einstellungen > Browserdaten löschen möglich, wobei die zu löschenden Elemente anzuhaken sind. In den Einstellungen kann man zudem weitere Vorgaben wie zum Design, zur Startseite und Lesegröße vornehmen. Die erweiterten Einstellungen umfassen weitere Vorgaben wie für den Proxy oder den Wunsch, nicht beim Surfen verfolgt zu werden. Es lohnt sich jedenfalls, einen Blick in die Einstellungen zu werfen, um Edge soweit möglich den eigenen Bedürfnissen und Wünschen anzupassen.

Internet Explorer statt Edge

Edge kann nicht alles, was der Internet Explorer kann. Denn mit dem Wechsel gibt Microsoft bisherige Technologien auf. Dieses betrifft ActiveX, das der Microsoft Edge Browser nicht mehr unterstützt. Deswegen ist der Internet Explorer vorerst weiterhin in Windows 10 enthalten – allerdings leicht versteckt. Surft man mit Edge auf eine Webseite, die für den Internet Explorer gebaut wurde, lässt sich diese über den Menüpunkt "Mit Internet Explorer öffnen" im Internet Explorer darstellen, der in einem eigenen Fenster erscheint.

Wer mit Edge fremdelt, kann den Internet Explorer weiterhin direkt starten und damit surfen. Auf lange Sicht ist dies nicht zu empfehlen, denn die Unterstützung für den alten Microsoft Browser läuft aus, sodass Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden und Hacker darüber Zugriff auf den eigenen Rechner erlangen könnten.

Extensions über Add-ons

Im Gegensatz zum Internet Explorer gibt es Microsoft Edge nicht als Download, sondern nur zusammen mit Windows 10. Wie Google Chrome und Firefox soll sich Edge zukünftig mit Add-ons erweitern lassen. Dies dürfte für jene interessant sein, die Werbung blockieren wollen, was zum Beispiel mit dem Add-on Adblock for Chrome bei Google Chrome möglich ist. Dies spart durchaus Datenvolumen beim mobilen Surfen mit Tablet oder Smartphone.

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