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Betriebssystem: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Android, keine näheren Angaben
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 16.03.2017
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Nicht selten kann es hilfreich sein, detaillierte Informationen und Daten zu der im eigenen Rechner aktiven Hardware zu bekommen - gerne auch in Echtzeit, um beispielsweise ein genaues Auge auf übertaktete Gaming-Hardware zu halten. Um an diese Details heranzukommen, kann man sich entweder die Mühe machen sich durch das BIOS und andere eher umständliche Möglichkeiten zu hangeln - oder man verschafft sich einfach einen kompletten Überblick mithilfe eines Analyse-Tools wie CPU-Z.

Mit CPU-Z Daten zu verschiedenster Hardware auslesen

Beim Systemstart wirft die Software einen Blick unter die Haube, analysiert den Prozessor, das Mainboard inklusive Chipset und den verbauten RAM-Speicher und sammelt jede Menge interessanter Daten zur Hardware. Diese lassen sich dann auf einer kleinen, etwas überladen anmutenden Benutzeroberfläche einsehen. Die Informationen sind mithilfe von Tabs in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Je nachdem was man sucht, wird man unter CPU, Caches, Mainboard, Memory, SPD, Graphics, Bench und About fündig. Über das Tools-Menü, das sich am unteren Fensterrand findet kann man sich die gesammelten Informationen auch als HTML- oder Text-Datei ausgeben lassen

Unter den Tabs CPU und Caches finden sich, wie zu erwarten, Details zu Prozessor und Cache. Darunter sind unter anderem so grundlegende, festgeschriebene Daten wie Name der Komponente, Spezifikation, CPU-Version, Thermal Design Power (TDP), Code Name, verwendete Technologie und Volt-Angabe. Darüber hinaus lassen sich hier jedoch auch variable Werte auslesen - und das sogar in Echtzeit. So zeigt CPU-Z auch die aktuelle Core- und Bus-Geschwindigkeit sowie die Multiplexer-Zahl an. Zur Hauptplatine - also dem Mainboard - finden sich unter dem entsprechenden Tab ebenfalls viele Eckdaten und Informationen. Neben Hersteller, Modell und Chipsatz bekommt man hier auch genauere Daten zu Version und Einstellung des BIOS sowie zum verwendeten Grafik-Interface. Unter Graphics sind Daten zur eingebauten Grafikkarte aufgelistet. Um Details zum verwendeten RAM-Speicher sowie zu den einzelnen DIMMs zu erhalten, schaut man unter Memory und SPD nach. Der About-Tab liefert außerdem Versionsummer und Entwickler von CPU-Z sowie Daten zum laufenden Windows-System inklusive Build-Nummer und der aktuellen DirectX-Version.

Tuning, Aufrüsten, Übertakten

Möchte man den eigenen Recher mal wieder auf den neusten Stand bringen und beispielsweise neue RAM-Riegel einbauen, sollte man natürlich dafür sorgen, dass diese mit dem eigenen Rechner und dem bereits verbauten Speicher kompatibel sind. Auch hier kann CPU-Z weiterhelfen. Unter dem Reiter SPD finden sich Informationen und Daten zu den bereits eingebauten DIMMs, indem man diese im passenden Slot anwählt. Neben Hersteller-Namen, Teile- und Seriennummern, Taktfrequenzen und Modul-Größen findet sich hier natürlich auch der Speicher-Typ - etwa DDR3 oder DDR5.

Treiber-Updates für BIOS und Co.

Es versteht sich von selbst, dass man die Treiber für die verwendete Hardware im Rechner - und natürlich auch für das BIOS - wenn möglich immer auf dem neusten Stand halten sollte. Das vermeidet Abstürze, sorgt für möglichst wenig Fehler und beugt Bugs vor. Damit man sich die Treiber nicht alle umständlich separat besorgen muss, bietet CPU-Z ein praktisches Feature, um solche Updates zentralisiert vorzunehmen. Im Tools-Menü kann man nach das Programm nötigen Aktualisierungen suchen lassen - über eine sich auf Klick öffnende Website kann man die passenden Treiber dann herunterladen. Greift man jedoch ins "zentrale Nervensystem" des Rechners ein, sollte man ein wenig Vorsicht walten lassen. Wie immer gilt auch hier "Kein Backup - Kein Mitleid". Bevor man an den Treibern und besonders dem BIOS herumwerkelt sollte man Wiederherstellungspunkte setzen - man weiß ja nie, ob nicht doch mal ein unausgereifter und inkompatibler Treiber mit dabei ist.

Fest installiert, als App oder portabel zum Mitnehmen

Neben der Standard-Version von CPU-Z - in 32- oder 64-bit-Ausgabe - stehen auch Editionen der Freewarre, die speziell für etwa AMD- oder Intel-Prozessoren zugeschnitten sind. Darüber hinaus stehen eine Setup-Datei sowie ein ZIP-Archiv der verschiedenen Software-Versionen zum Download. Letztere enthalten sowohl 32- als auch 64-bit-Version und benötigen keine Installation - man kann sie also auch portable vom USB-Stick oder dergleichen starten. Beide Versionen der Freeware stehen bei uns zum Download. Egal ob fest installiert oder portabel: Ausführen sollte man CPU-Z immer mit Admin-Rechten, da dann mehr Daten ausgelesen und ausgegeben werden.

Noch eine weitere Version des Programms gibt es: Nämlich eine App für Android. Mit dieser kann man auch Android-Smartphones und Tablets auf Hardware-Herz und Nieren prüfen. Herunterladen könnt ihr die CPU-Z-App für Android im Google Play Store.

Tipps & Tricks zu CPU-Z:

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