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Bilder verkleinern mit JPEGmini

JPEGmini verkleinert die Dateigröße und verringert die Auflösung

Bei vielen Fotos wird der Speicherplatz auf der SD-Karte, dem USB-Stick oder Smartphone schnell knapp. JPEGmini für Windows und Mac OS X verspricht hier Hilfe, indem es JPEG-Bilder optimiert und die Dateien verkleinert. Ich habe mir das Tool zur Komprimierung von JPG-Dateien für euch angesehen.

Der Trend zu immer mehr Megapixeln bei Fotos hat den Nachteil, dass auch die Bilddateien immer größer werden und somit der Platz auf SD-Karte, USB-Stick und Smartphone knapp wird. Damit trotzdem viele Bilder gespeichert werden können, müsst ihr sie verkleinern. Diese Aufgabe übernimmt JPEGmini, das ursprünglich von ICVT stammt und unter Windows und Mac OS X läuft.

Die Bildkompression hat das Ziel, Fotodateien so zu verkleinern, dass der Betrachter keinen Unterschied zum Original ohne Komprimierung bemerkt. Dabei kommen verschiedenen Verfahren zum Einsatz. Zum Beispiel verwenden Bilddateien im PNG-Format eine verlustfrei Komprimierung, bei der keine Bildinformationen verloren gehen, während JPG-Dateien eine verlustbehaftete Bildkompression verwenden, die bestimmte Bildinformationen weg lässt.

Die JPEG-Komprimierung vertraut darauf, dass die fehlenden Bildinformationen vom Betrachter nicht wahrgenommen werden. Dieses ist im Audio-Bereich mit MP3-Dateien vergleichbar, bei denen Töne wegfallen, die ein normaler Hörer nicht wahrnimmt.

Da bei der verlustbehaftete Bildkompression Bildinformationen entfallen, wird die JPG-Datei kleiner als eine vergleichbare PNG-Datei, die alle Informationen enthält. Somit passen viel mehr Fotos auf das Smartphone oder die SD-Karte in der Digitalkamera.

Auch, wer viele Bilder in seine Webseiten einbettet, profitiert von geringer Dateigröße. Sie hält die Ladezeiten der Seite gering und schont das Datenvolumen des Webseiten-Besuchers.

JPEGmini verspricht, JPG-Dateien über die Standard-Kompression hinaus zu verkleinern, wobei kein Qualitätsverlust wahrnehmebar ist — zumindest konnte ich bei unseren Testbildern keinen erkennen.

Zum Verkleinern die Fotos aus dem Explorer- in das JPEGmini-Fenster ziehen.

Um Bilder im JPEG-Format weiter zu verkleinern, braucht ihr nach der Installation von JPEGmini die gewünschten Bilder nur auf das Programmfenster zu ziehen. Ihr könnt dazu mehrere Bilder auswählen, denn JPEGmini komprimiert sie der Reihe nach. Der Fortschritt der Komprimierung sowie die reduzierte Datenmenge zeigt das Programm auf seiner Oberfläche an.

JPEGmini zeigt den Fortschritt der Datenkompression und die gesparte Datenmenge an.

Aber Vorsicht! In den Standardeinstellungen überschreibt JPEGmini die Originaldateien, wenn ihr den entsprechenden Hinweis bestätigt. Ihr könnt dies aber ändern und die verkleinerten Dateien in einem anderen Ordner speichern.

JPEGmini verkleinert Foto-Dateien im JPEG-Format, wobei standardmäßig die Größe erhalten bleibt. Diese lässt sich auf Wunsch auch ändern: JPEGmini bietet in den Einstellungen die Größen 960x720 Punkte, 1600x1200 Punkte, 2592x1944 Punkte sowie die Maximale Höhe und Breite an. Die Größenänderung müsst ihr konkret durch Setzen eines Hakens wählen, sonst bleibt die Originalgröße erhalten.

Wird die Bildgröße geändert, werden die Foto-Dateien noch kleiner. Laut Hersteller verkleinert JPEGmini Bilder auf maximal ein Fünftel der ursprünglichen Größe.

Wer nur gelegentlich vereinzelte JPEG-Dateien komprimieren will, dürfte mit der Freeware von JPEGmini auskommen, die 20 Bilder pro Tag komprimiert. Dies reicht natürlich nicht für ganze Bildersammlungen, sodass es bei einer großen Zahl an Fotos die Vollversion braucht, wenn ihr die Komprimierung nicht über entsprechend viele Tage verteilen wollt.

Wenn es darum geht, mehr Fotos auf der Speicherkarte unterzubringen, ist JPEGmini ein hilfreiches Tool. Auch dann, wenn ihr Fotos in eure Dropbox oder einen anderen Cloud-Speicher verschieben wollt. Hier haben dadurch mehr Aufnahmen Platz und darüber hinaus reduziert sich die Datenmenge für den Upload und Download über das Internet, was gerade beim Surfen via Mobilfunknetz relevant ist.

Schade nur, dass es keine App für Mobilgeräte gibt, die die Bilder auf dem Smartphone oder Tablet direkt ohne Umweg über den Desktop-Computer komprimiert. Alternativ bietet sich der JPEGmini Web Service oder TinyPNG an, um Bild-Dateien via Cloud und Web-Browser zu komprimieren – was aber bei einer Mobilfunkverbindung auf Kosten des verfügbaren Datenvolumens geht.

JPEGmini jetzt herunterladen

Welche kleinen Herlferlein benutzt ihr zur Bildoptimierung? Teilt eure Tipps in den Kommentaren!

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