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Datensatz zuletzt aktualisiert: 11.09.2018
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Paint.NET - entwickelt an der Washington State University - war ganz ursprünglich einmal als Ersatz für das Zeichenprogramm Microsoft Paint in Microsoft Windows gedacht. Die Freeware benötigt dabei das .NET Framework, welches bei der Installation des Grafikprogramms mit installiert, wird, falls es auf dem genutzten Computer noch nicht vorhanden ist.

Bildoptimierung mit Paint.NET

Das Optimieren von Fotos beschränkt sich bei Paint.NET nicht nur auf ein einzelnes Projekt. Mehrere Bearbeitungs-Projekte lassen sich parallel durchführen, die dabei in mehreren Tabs geöffnet sind. Jeder davon ist mit einem Vorschaubild des jeweiligen Projektes ausgestattet, was für mehr Übersichtlichkeit sorgt. Neben grundlegenden Bearbeitungs-Funktionen wie Drehen, Spiegeln und dem Ändern der Größe von Fotos lassen sich Helligkeit, Sättigung, Kontrast und Farbton anpassen. Mithilfe einer Gradiationskurve kann Paint.NET außerdem Tonwerte von Fotos korrigieren. Weitere kann die Bildbearbeitungssoftware einen fehlerhaften Weißabgleich korrigieren sowie Rote-Augen entfernen und Effekte hinzufügen.

Mal- und Zeichen-Werkzeuge im Überfluss

Über die Funktionen zur Optimierung von Fotos hinaus, bietet Paint.NET viele Funktionen, die beim Malen und Zeichnen hilfreich sein können. So kann man mit verschiedenen Auswahlwerkzeugen Bildbereiche markieren, um diese anschließend auszuschneiden oder zu kopieren und an anderer Stelle wieder einzufügen. Dies ist auch über die Projektgrenze hinaus in einem anderen Bild-Projekt möglich. Zudem lassen sich diverse Stift- und Pinsel-Tools verwenden, um eigene Kreationen zu erstellen. Selbst Text lässt sich in Fotos und Zeichnungen einfügen, um beispielsweise einen Copyright-Hinweise zu ergänzen. Eine Ebenen-Funktion ist mit an Bord, wie sie auch von Gimp und Photoshop bekannt ist. So kann man Änderungen vornehmen, die sich immer nur auf die ausgewählte Bildebene, aber nicht auf das komplette Projekt auswirken. Die Ebenen lassen sich aus- und zuschalten, sodass man stets den Unterschied zum Ausgangsbild oder anderen Bearbeitungs-Stufen vor Augen hat.

Export aus dem Programm

Fertige Projekte lassen sich in vielen verschiedenen Datei-Formaten aus Paint.NET exportieren. Die Software unterstützt die Formate TGA, TIFF, JPEG, PNG, BMP und GIF. Mit Dateien dieser Formate können auch andere Bildbearbeitungsprogramme umgehen. Hinzu kommt das "hauseigene" Format PDN. Speichert man Projekte als PDN, bleiben alle Ebenen erhalten, sodass man diese später in Paint.NET weiter bearbeiten kann. Das Speichern im PNG-Format, verschmilzt alle Ebenen zu einer, sodass später eine separate Bearbeitung nicht mehr möglich ist.

Photoshop-Dateien importieren

Adobe Photoshop wird nicht von Paint.NET unterstützt. Allerdings kann man sich mit einem PSD-Plug-in für Paint.NET behelfen. Nach dessen Installation und einem Neustart von Paint.NET ist es nun möglich, Photoshop-Dateien im Format PSD direkt mit Paint.NET zu öffnen.

Verbesserungen in der Version 4

Mit der Version 4 unterstützt Paint.NET mehrere Hardware-Kerne des Prozessors und nutzt zudem eine neue, effizientere Rendering-Engine. Zudem gibt es weiterhin über die Updates neue Funktionen, Effekte sowie Verbesserungen, die im Changelog auf der Herstellerseite stehen.

Fazit

Als Freeware reiht sich Paint.NET bei Genre-Kollegen wie GIMP oder PhotoScape ein - und stellt so eine interessante Alternative zur kommerziellen Konkurrenz wie Adobe Photoshop dar. Zwar kann Paint.NET in Sachen Funktionsumfang und Rendering-Power nicht mit den kostenpflichtigen Profi-Alternativen wie Photoshop mithalten, allerdings gibt es auch für Paint.NET Plug-ins, die weitere Funktionen nachrüsten können.

Grundsätzlich reicht für die einfache Bildbearbeitung die kostenlose Classic Version für Fotokorrekturen aus. Die Freeware unterschiedet sich von den Funktionen her nicht von der Store Version, welche man im Microsoft Windows Store kaufen kann.

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