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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: 6890 KByte
Downloadrang: 46
Datensatz zuletzt aktualisiert: 03.01.2017
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Paint.NET - entwickelt an der Washington State University - war ganz ursprünglich einmal als Ersatz für Microsofts hauseigenes Zeichenprogramm MS Paint unter Windows gedacht. Die Freeware benötigt dabei das .NET Framework 4.5 - dieses wird bei der Installation des Grafikprogramms direkt mit installiert.

Bildoptimierung mit Paint.NET

Das Optimieren von Bildern beschränkt sich bei Paint.NET nicht nur auf ein einzelnes Projekt. Mehrere Bearbeitungs-Projekte lassen sich parallel vornehmen, die dabei in mehreren Tabs geöffnet werden. Jeder davon ist mit einem Vorschaubild des jeweiligen Projektes ausgestattet, was für mehr Übersichtlichkeit sorgt. Neben grundlegenden Bearbeitungs-Vorgängen wie Drehen, Spiegeln und dem Ändern der Größe lassen sich auch Anpassungen in Sachen Helligkeit, Sättigung, Kontrast und Farbton vornehmen. Mithilfe einer Gradiationskurve kann Paint.NET außerdem Tonwerte korrigieren. Weitere Funktionen umfassen Nachbearbeitungen bei fehlerhaftem Weißabgleich sowie Rote-Augen-Entfernung und viele weitere Effekte.

Mal- und Zeichen-Werkzeuge im Überfluss

Über die diversen Optimierungs-Funktionen hinaus bietet Paint.NET auch viele Features, die bei Mal- und Zeichen-Arbeiten hilfreich sein können. So kann man etwa mit vielen verschiedenen Auswahlwerkzeugen Bildbereiche markieren, um diese anschließend auszuschneiden oder zu kopieren und an anderer Stelle wieder einzufügen - auch in andere Bild-Projekte. Darüber hinaus kann man natürlich auch diverse Stift- und Pinsel-Tools verwenden, um eigene Kreationen zu erstellen. Auch Text lässt sich einfügen, was beispielsweise für Copyright-Hinweise hilfreich sein kann. Auch eine Ebenen-Funktion ist mit an Bord - ähnlich den Layers bei Photoshop und Konsorten. So kann man Änderungen vornehmen, die sich immer nur auf die ausgewählte Bildebene, aber nicht auf das komplette Projekt auswirken. Diese lassen sich auch optional aus- und zuschalten, sodass man auch stets den Unterschied zum Ausgangsbild oder anderen Bearbeitungs-Stufen vor Augen hat.

Export aus dem Programm

Fertige Kreationen lassen sich in vielen verschiedenen Datei-Formaten aus Paint.NET exportieren. Die Software unterstützt die Formate TGA, TIFF, JPEG, PNG, BMP und GIF. Mit Dateien dieser Formate können auch andere Bildbearbeitungsprogramme umgehen. Hinzu kommt das "hauseigene" Format PDN. Speichert man Projekte als PDN, bleiben auch alle Ebenen erhalten, sodass man diese später in Paint.NET auch weiter bearbeiten. Speichert man stattdessen beispielsweise in PNG, "verschmelzen" alle Ebenen mit einander, sodass man diese nicht mehr separat bearbeiten kann.

Vergleich und Fazit

Seit Version 4.0.x kann Paint.NET auch mehrere Hardware-Kerne nutzen - die neue Rendering-Engine holt so noch mehr aus dem Rechner heraus, um die Projekte zu verarbeiten. Natürlich bringt jedes Update auch weitere neue Funktionen, Effekte und Verbesserungen mit. Ein komplettes Changelog findet sich auf der Herstellerseite.

Als Freeware reiht sich Paint.NET bei Genre-Kollegen wie GIMP oder PhotoScape ein - und stellt so eine interessante Alternative zur kommerziellen Konkurrenz wie Adobe Photoshop dar. Zwar kann Paint.NET in Sachen Funktionsumfang und Rendering-Power nicht mit den kostenpflichtigen Profi-Alternativen mithalten - für grundlegende Bildbearbeitung und etwa einfache Fotokorrekturen reicht die Freeware aber locker aus.

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