Ubuntu

Canonical

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Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Linux
Download-Größe: 1451056 KByte bis 1468800 KByte
Downloadrang: 82
Datensatz zuletzt aktualisiert: 21.06.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Das Betriebssystem Ubuntu von Canonical wurde von dem südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth initiiert – mit dem Ziel, ein umfangreiches und übersichtliches Desktop-System für jeden kostenlos bereitzustellen.

Software mit automatischen Updates

So enthält Ubuntu Software wie den Browser Firefox, den E-Mail-Client Thunderbird und den Chat-Client Pidgin. Auch der Dokumentbetrachter Evince und das Office-Komplettpaket LibreOffice mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation- und Zeichenprogramm ist vorhanden. Ubuntu gilt als eine der benutzerfreundlichsten Linux-Distributionen und bietet sich somit vor allem für Linux-Neueinsteiger an. Als Unterbau dient die alteingesessene Linux-Distribution Debian, was sich vor allem bei der Paketverwaltung bemerkbar macht. Anders als etwa bei Windows 10 oder Mac OS X bieten die wenigsten Entwickler kompilierte Binaries als Setup-Dateien zum manuellen Downloaden und Installieren an, denn unter Ubuntu findet die Installation neuer Software über das Software Center und die Paketverwaltung statt, wobei auch das Update automatisch erfolgt solange Canonical Support bietet. Als Desktop-Interface nutzt Ubuntu die Eigenentwicklung Unity. Unity unterstützt in aktuellen Versionen hochauflösende Displays mit hoher Pixeldichte, allerdings trifft der Desktop nicht jeden Geschmack.

Ubuntu Versionen und Varianten

Als Ubuntu Versionen bietet Canonical eine Standard- und LTS-Version. Die Standardversion kommt alle sechs Monate neu heraus und wird neun Monate mit Updates versorgt. Die LTS-Version gibt es alle zwei Jahre neu und wird fünf Jahr lang mit Updates versehen.

Daneben existieren noch einige Ubuntu Varianten, die sich generell in zwei Kategorien teilen lassen: Versionen mit alternativem Desktop und Versionen mit speziellen Funktionen. Für jene, die sich nicht mit Unity anfreunden können oder generell einen anderen Desktop bevorzugen gibt es die offiziellen Varianten Ubuntu GNOME, Kubuntu mit KDE, Xubuntu mit XFCE, Lubuntu mit LXDE und Ubuntu MATE mit MATE, einem Desktop, der aus GNOME 2 hervorgegangen ist. Zusätzliche Funktionen bringen etwa die Versionen Edubuntu mit Software speziell für den Bildungsbereich, UbuntuStudio mit Software für Audio- und Video-Bearbeitung, Ubuntu Kylin für chinesische Nutzer und Ubuntu Server, das standardmäßig ohne GUI ausgeliefert wird. Außerdem gibt es mit Ubuntu Touch noch ein auf Ubuntu basierendes Betriebssystem für Tablets und Smartphones wie dem Nexus 5.

Installation auf dem Computer

Für die Installation von Ubuntu auf dem Computer lädt man zunächst die entsprechende ISO-Datei herunter und brennt diese auf eine DVD. Alternativ lässt sich das ISO-Image auf einen USB-Stick oder eine SD-Karte kopieren, was unter Linux mit dem Befehl "dd" und unter Windows mit dem Programm UNetbootin geht. Generell empfiehlt es sich die 64-Bit-Version zu installieren – die 32-Bit-Version wird nur noch aus Kompatibilitätsgründen angeboten, etwa für Rechner mit wenig Arbeitsspeicher oder ohne 64-Bit-Prozessor. Die Installation bedarf keiner Internetverbindung, allerdings ist diese nötig, um Updates zu erhalten und Sprachpakete wie Deutsch herunterzuladen.

Neuerungen für Ubuntu bis Version 16.04

Die in den Varianten Desktop und Server veröffentlichte Version 15.10 "Wily Werewolf" wird bis Juni 2016 mit Updates versorgt. Sie enthält den Kernel 4.2, der die Verschlüsselung von Ext4- und F2FS-Dateisystemen unterstützt und Treiber für aktuelle Grafikkarten liefert. Besitzer eines Raspberry Pi 2 erhalten über die offiziellen Archive ebenfalls einen neuen Kernel. An Software sind die aktuellen Versionen von Firefox und Thunderbird sowie das neue LibreOffice 5 enthalten. Beim Desktop Unity wurden Sicherheitslücken behoben sowie die Bedienung des Dashboards angepasst. Version 16.04 ist ein LTS-Release, der bis April 2021 mit Updates bedacht wird. Neu hinzugekommen ist hier eine Unterstützung des Dateisystems ZFS. Auch die Bedienoberfläche hat Verbesserungen erfahren: so lässt sich die Startleiste nun zum Beispiel an den unteren Bildschirmrand verschieben.

Deutschsprachiges Community-Wiki: ubuntuusers.de

Weitere Hilfe bei der Nutzung und Einrichtung bietet das Wiki ubuntuusers.de, das viele Tipps und Tricks zu Themen wie SSH, Samba, dd oder TexLive bietet.

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