Chromium

The Chromium Project

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Zum Download
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Hersteller: » Zur Website
Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Linux, Windows XP, OS X, keine näheren Angaben, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10
Download-Größe: keine Angabe
Downloadrang: 225
Datensatz zuletzt aktualisiert: 20.05.2016
Alle Angaben ohne Gewähr

Der quelloffene Webbrowser Chromium ist nicht nur standalone als Surfhilfe im Netz nutzbar, sondern auch der Unterbau für diverse populäre und kleinere Internet-Browser – darunter etwa Opera, Vivaldi, Iron, sowie natürlich Google Chrome. Letzterer stellt auch die offizielle, stabile Version von Chromium dar, und nutzt wie diese die Blink-Webengine.

Features, Funktionen und Unterschiede zu Google Chrome

Chromium fungiert, wie erwähnt, als Grundlage für Googles Chrome-Browser – in abgespeckter, quelloffener Form. Daher ist es wenig verwunderlich, dass die beiden Browser diverse Features teilen, und einander in Sachen Look and Feel ähneln. Im Vergleich zu anderen Webbrowsern ist es Chromiums Anspruch, durch minimalistisches Design und schlanken Funktionsumfang als Shell für das Surfen im Internet zu fungieren – und das möglichst schnell, bruchlos, und ohne viel "Schnickschnack". Google Chrome nimmt sich diese Shell vor, und fügt weitere Features hinzu, um daraus einen "vollwertigen" Browser inklusive Komfort-Funktionen und Erweiterungen zu machen. So bringt Chrome unter anderem eine Auto-Update-Funktion, Medien-Codecs für H.264-, AAC- und MP3-Formate (Chromium unterstützt standardmäßig nur Opus, Theora, Vorbis, VP8, VP9, und WAV), und einen integrierten Adobe Flash Player mit – dafür aber auch Mechanismen, die das Surfverhalten der Anwender überwachen, und an Google weiterleiten. Chrome verbietet außerdem das Installieren von Erweiterungen, die nicht aus dem Google Web Store stammen. Hinzu kommen natürlich die eingetragenen Markenzeichen Google und Google Chrome (inklusive der entsprechenden Logos), die den Browser unter ein anderes Lizenzmodell stellen. All dies fehlt bei Chromium – was je nach Anspruch und Einstellung des Nutzers positiv oder negativ gesehen werden dürfte.

Chromium als Internetbrowser herunterladen und nutzen

Für das "einfache" Surfen im Internet reicht Chromium jedoch in den meisten Fällen aus – zu diesem Zweck stehen für Windows, Mac, Linux, BSD und Android auch fertig kompilierte, inoffiziell stabile Installer-, Archiv- und portable Versionen zum Download. Die Linux-Versionen finden sich in den Paketen der jeweiligen Distributionen – für Windows, Mac und Android lassen sich aktuelle, stabile Versionen auf chromium.woolyss.com herunterladen. Neben den Downloads selbst, findet sich hier auch eine Vielzahl an Tipps, Hinweisen und weiterführenden Links zur Nutzung von Chromium. Wer sich auch hier nicht durch klicken möchte, oder unsicher ist, welche Version die richtige ist, für den gibt es die praktische, kleine Web-App Chromium Download. Diese erkennt automatisch das vom Nutzer verwendete Betriebssystem, und bietet einen direkten Download-Link zur jeweils aktuellen Version – Chromium für andere Betriebssysteme und Plattformen lässt sich hier jedoch auch beziehen. Für Windows-Systeme gibt es außerdem noch die Freeware Chromium Updater, mit deren Hilfe sich ein bereits installierter Chromium-Browser unkompliziert auf dem aktuellsten Stand halten lässt.

Source Code, Entwickler-Tipps und verwandte Software

Die Entwickler von Chromium sind erpicht darauf, dass auch andere, professionelle oder Hobbyentwickler an dem umfangreichen Projekt mitarbeiten. Zu diesem Zweck bekommt man auf der Entwickler-Homepage nicht nur den Quellcode selbst – der sich hier zur Gänze und mit aktuellen Änderungen und Updates einsehen und beziehen lässt, sondern auch jede Menge Tipps, Hinweise und Tutorials zur Arbeit mit diesem. Detaillierte Anleitungen zum Kompilieren des Codes gibt's hier ebenfalls. Auf der Entwicklerseite findet man außerdem Quellcode und Infos zu Chromium OS – einem auf Chromium basierenden, und mit diesem verwandten, quelloffenen Betriebssystem. Dieses ist wiederum Basis für das "offizielle" Chrome OS. Ebenfalls verwandt ist das – ebenfalls die Blink-Engine nutzende – Chromium Embedded Framework (CEF), das im Kern auf Chromium basiert, und als Open-Source-Entwicklungsumgebung das Einbinden von Webbrowser-Funktionen in andere Anwendungen ermöglicht. Einige Beispiele für Programme, die CEF nutzen, sind etwa die Spiele-Clients Steam, Desura und GOG Galaxy, das Online-"Spiel" Second Life, die Notiz-Software Evernote, und die Musik-Streaming-Plattform Spotify.

Entwicklungsgeschichte und wichtige Neuerungen

Aufgrund der engen Verwandtschaft und Abhängigkeit der beiden Browser, war die Geburtsstunde von Google Chrome im Jahre 2008 auch die von Chromium – oder besser gesagt, umgekehrt. Seitdem wurde und wird Chromium beständig weiter entwickelt. Mit Version 6 waren ein integrierter PDF-Reader, WebM/VP8-Unterstützung für den Einsatz mit HTML5-Videos, und eine "klügere" URL-Leiste neu mit bei Chromium an Bord. Der nächste, große Entwicklungs-Schritt fand bei der Einführung von Version 12 statt – diese bot unter anderem Möglichkeiten zum Anlegen von und Wechseln zwischen mehreren Google-Profilen, sowie Malware-Erkennung. Mit Version 28 wurde die verwendete Webengine von WebKit auf dessen erweiterten Nachfolger Blink umgestellt. Version 32 des Browsers blockte erstmals automatisch Dateien, die als schädlich erkannt wurden. Neben kleineren Änderungen, Verbesserungen und Erweiterungen kamen bis zur aktuellen Version 52 keine großen, nennenswerten Neuerungen hinzu – die meisten Updates seitdem hatten das Reparieren von Bugs und Sicherheitslücken zum Ziel.

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