Manche dieser Webcams liefern allerdings wenig aufregende Bilder oder sind wie die von Rosdorf, die ein Bild des Freibades vom Mai 2000 zeigt, längst abgeschaltet. Wer nicht lange nach einer interessanten Ansicht suchen möchte, findet mit 150 Live Webcams Germany eine interessante Vorauswahl touristischer Attraktionen, die beispielsweise wie der Marktplatz von Lemgo zum Teil weniger bekannt sind, aber trotzdem einen Blick oder auch eine Anreise wert sind. Dabei werden die Aufnahmen direkt in Google Earth angezeigt, was einen Wechsel zum Webbrowser erübrigt. Dieser öffnet sich über einen zusätzlichen Link, der von der Website des Webcam-Betreibers meist Zusatzinformationen zum Aufnahmeort anbietet. Für Österreich gibt es mit 140 Live Webcams Austria ein vergleichbares Angebot.
Freie Fahrt
Wenn man mit dem Auto in eine auswärtige Stadt fährt, findet man nur schwer einen Parkplatz – erst recht, wenn man sich die mitunter horrenden Parkplatzgebühren ersparen und auch kein Bußgeld riskieren will. Da kann das Gratisparken.de Plug-in eine große Hilfe sein, um sich vor der Fahrt über Parkmöglichkeiten in den Innenstädten zu orientieren. Für zahlreiche größere Städte gibt die Erweiterung recht nützliche Tipps, zum Beispiel, dass man seinen Wagen in Hannover an den Wochenenden auf dem Parkplatz des Justizministeriums abstellen darf und man die City in wenigen Minuten zu Fuß erreicht.
Vor der Abfahrt kann man sich mit Traffic in Germany einen schnellen Überblick verschaffen, ob man auf der Autobahn freie Fahrt hat oder im Falle eines Staus besser einen Umweg einplant. Dazu blendet die Erweiterung verschiedene Karten als Overlay ein, die derzeit aber nur für Nordrhein-Westfalen und Bayern vorliegen, dafür aber einmal pro Minute aktualisiert werden. Für Österreich gibt es vom Automobilclub ÖAMTC Stauinfos.
Auch wenn man sich bei freier Fahrt an die Verkehrsregeln halten muss, kann es hilfreich sein, sich einen Überblick über die Standorte sogenannter Starenkästen zu verschaffen. Deren Positionen in Deutschland blendet das Radarfallenplug-in ein, was schon allein aus statistischer Sicht interessant ist. So erkennt man auf einen Blick, dass sie sehr unterschiedlich verteilt sind und manche Bundesländer ganz auf die stationären Geschwindigkeitskontrollen verzichten. Zum Rasen sollte das Plug-in trotzdem nicht animieren, da die Kästen meist an Stellen mit hoher Unfallgefahr stehen und die Geschwindigkeitsbegrenzungen der Unfallvorbeugung dienen. Außerdem können ja überall am Straßenrand mobile Radarkontrollen lauern, die das Google-Earth-Plug-in nicht anzeigen kann.
