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Die 12 besten Tools für YouTube

Mit diesen kleinen Werkzeugen macht YouTube noch mehr Spaß

YouTube ist das populärste Videoportal der Welt. Tools und Browser-Add-ons helfen, das Video-Vergnügen noch komfortabler zu gestalten und Grenzen zu öffnen. Wir stellen 12 hilfreiche Werkzeuge vor.

Auf YouTube Videos genießen ist für die meisten Menschen Internet-Alltag. Die gewaltige Online-Mediathek ist leicht zugänglich, größtenteils kostenlos, und so divers und vielzählig, dass man sich stundenlang durch die Video-Weiten treiben lassen kann. Das Video-Portal ist bis zum Browser-Rand gefüllt mit Musikvideos, Nachrichten, Mitschnitten verschiedenster Shows, Sport-Programmen, Gaming-Videos, und natürlich den neusten Uploads der vielen tausend YouTuber und "Webvideo-Stars". Vieles davon läuft mittlerweile sogar live im Stream - für Let's-Play, E-Sports, und alles was ansonsten mit Games und Spiele-bezogenem Livestreaming zu tun hat, hat YouTube erst vor Kurzem einen separaten Dienst gelaunched. Da viele aus unserem Team selber Zocker und E-Sports-Fans sind, haben wir uns YouTube Gaming auch gerade erst genauer angesehen.

So ziemlich jeder, der sich schon länger mit der Videoplattform befasst hat, dürfte jedoch auch schon an der einen oder anderen Stelle "angeeckt" sein. An gesperrten Videos, an fehlenden Komfort-Funktionen, an nervigen Buffering-Verzögerungen, oder vielleicht am Wunsch, die Videos oder deren Tonspuren herunterzuladen. Für all diese kleinen Problemchen gibt es in den Weiten des Internets natürlich mittlerweile jede Menge Tools, Software und Programme. Mit diesen lassen sich praktische Funktionen direkt an den YouTube-Videos hinzufügen, störende Elemente oder etwa Blockierungen entfernen oder umgehen, und auch sonst viel Feines mit den Videos des Portals anstellen. Wir haben ein paar besonders sehenswerte Downloads zusammengestellt, die bei und mit YouTube für noch mehr Unterhaltung sorgen können.

Besonders bei Musik-Videos - gerne mal, aber nicht nur von Künstlern aus den Staaten - kann es Aufgrund von Copyright-Beschränkungen immer mal wieder zu Unterbrechungen des Video-Genusses kommen. Ähnliches gilt auch manchmal für Film-Trailer oder dergleichen. Nervig ist das zum Beispiel, wenn man eine schön zusammengestellte Playlist laufen hat, in der sich immer wieder Videos finden, die - in diesem Fall in Deutschland - nicht verfügbar sind. Das kann an einer fehlenden Einigung mit der GEMA liegen, oder einfach daran, dass der Uploader des Videos dieses nicht in allen Ländern freigegeben hat. Dann herrscht auf einmal Stille im Player - und das vielleicht sogar mal eine ganze Weile am Stück, während der Player emsig dabei ist, gesperrtes Video nach gesperrtem Video in der Wiedergabeliste zu überspringen.

Leider werden teils auch Videos gesperrt, die man legal in Deutschland gucken könnte. Denn Youtube fährt eine Strategie des vorauseilenden Gehorsams: eine Sperre folgt nicht nur aus dem Wissen, dass GEMA-geschütztes Musikmaterial verwendet wird. Sondern teils auch aus dem Unwissen, dass ungeschützte oder freie Musik spielt, für die weder die GEMA noch andere Institutionen die Hand aufhalten. In dubio pro Sperre, sozusagen. Das muss aber nicht so laufen. In unserer Bildergalerie zeigen wir das eine oder andere kleine Werkzeug, mit dem sich die Beschränkungen umgehen lassen. Ähnliches gilt auch für die Altersbegrenzungen, denen manche Inhalte unterliegen. Diese lassen sich zwar auch normalerweise recht simpel umgehen - indem man sich einfach mit seinem Google-Konto einloggt - aber vielleicht möchte man sich aus Datenschutz-Gründen nicht anmelden, oder hat schlichtweg keinen YouTube-Account. Mit dem richtigen Unblocker lassen sich diese Schranken umgehen - in der Bilderstrecke stellen wir einige der Tools vor.

Nun können wir also ohne Alters- oder Länderbegrenzungen YouTube-Videos online schauen. Was aber, wenn man nicht online ist? Das kommt im Zeitalter von mobilem Internet zwar eher selten vor, aber vielleicht möchte man ja auch einfach, wenn man unterwegs über Smartphone und Tablet surft das mobile Datenvolumen schonen. Das kann schon ziemlich in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn man darüber fleißig Videos - vielleicht sogar in HD - streamt. Das muss nicht sein. Mithilfe vieler Tools lassen sich nämlich viele der Videos oder auch nur deren Tonspuren herunterladen, speichern, in passende Dateiformate umwandeln, und dann zum Beispiel auch mitnehmen. In unserer Bildergalerie haben wir unterschiedliche Software zusammengestellt, mit der sich genau das anstellen lässt. Sie lässt sich entweder auf dem Desktop, oder in Verbindung mit dem Webbrowser nutzen.

Zwar ist das das Ansehen von Videos auf YouTube recht praktisch und komfortabel - dennoch wünscht sich der ein oder andere vielleicht noch ein wenig mehr Kontrolle, mehr Komfort, oder weniger störende Elemente. Auch dafür gibt's diverse kleine Helferlein, die sich in erster Linie per Browser-Add-on oder Benutzerskript für die Firefox-Erweiterung Greasemonkey (und dessen Pendants für andere Browser) nutzen lassen. So kann man dem YouTube-Player etwa zusätzliche Steuerelemente hinzufügen, mit denen Nutzer Videos noch genauer kontrollieren können, und sich das Seh-Vergnügen anderweitig beeinflussen und erweitern lässt.

Ein weiteres "großes Ding" bei YouTube, und beim Wiedergeben von Videos im Netz allgemein ist das alte, oft leidige Thema "Buffering". Bevor man Inhalte abspielen kann, müssen diese erst einmal ein Stück weit gepuffert und vorgespeichert werden. Eine langsame Internetverbindung kann da natürlich den Video-Genuss ziemlich trüben - die sich drehenden Punkte im Player nerven wohl so ziemlich jeden, der sich auf reibungsloses Abspielen gefreut hatte. Hier wurde YouTube nun vor nicht allzu langer Zeit noch ein wenig unpraktischer. Mit der Einführung des DASH-Verfahrens (Dynamic Adaptive Streaming over HTTP) spart YouTube zwar insgesamt Datenvolumen, lässt Nutzer mit langsamem Netz jedoch alt aussehen. DASH puffert beim laufenden Video immer nur die nächsten paar Sekunden vor, und unterbricht beim Pausieren das Buffering standardmäßig komplett - und belegt so natürlich dann auch keinen Traffic, spart also Daten. Unpraktisch ist nun jedoch, wenn das eigene Internet so lahm oder die Leitung so ausgelastet ist, dass das Abspielen schneller läuft als das Vorspeichern. Dann haken Videos immer wieder, stottern, und werden je nach Verfügbarkeit von YouTube automatisch auf niedrige Qualitätssetting umgeschaltet. Vor DASH konnte man das Problem einfach umgehen, indem man ein Video nach dem Öffnen pausierte, um ein paar Minuten Zeit zum Puffern zu geben - das geht nun leider nicht mehr. Aber auch hier gibt es ein paar kleine Werkzeuge, mit denen sich DASH ausschalten und "ungestörtes" Buffering wieder ermöglichen lässt.

Wir hoffen, dass sich YouTube mit unseren Software-Tipps noch ein wenig komfortabler und reibungsloser nutzen lässt. Alle Tools finden sich natürlich auch bei uns im Download-Verzeichnis - viele davon sogar kostenlos, manche über Werbung finanziert, wenige nach Testphase kostenpflichtig.

Weiterlesen: 11 praktische Tipps & Tricks für Youtube

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