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Lernspiele und Spiele für Kinder

So lernen eure Kinder (nicht nur) für die Schule und haben Spaß dabei!

Lernen kann Spaß machen! Manche Lernspiele konzentrieren sich auf das Vermitteln von Schulwissen, andere Games trainieren Fertigkeiten wie Kreativität oder logisches Denken. Wieder andere Kandidaten eignen sich nur vermeintlich für Kids, kommen sie doch mit hinterhältigen Zusatzkosten daher. Wir zeigen, welche Titel für Kinder interessant sind und von welchen sie besser die Hände lassen.

Lernen für die Schule ist das Gräuel vieler Kinder. Das wissen auch Videospiel-Entwickler und versuchen, dieses Problem mit Lernspielen anzugehen, die Kids spielerisch Grundlagen in Fächern wie Mathe, Deutsch, Sachkunde oder Englisch näher bringen sollen. Meist in kleine Geschichten oder Abenteuer verpackt, kommen so pädagogisch wertvolle Übungen auf den Bildschirm von PC, Smartphone oder Konsole. Die grundlegenden Übungen ähneln sich bei vielen Kandidaten – hat sich ein Lehrprinzip bewährt, so wird es gerne in einem anderen Lernspiel wieder verwendet.

Die größten Unterschiede finden sich wohl im Setting und den verschiedenen Abenteuern, in die die Übungen eingebettet sind. Ob euer Nachwuchs lieber mit knuffigen Tieren, Piraten in der Südsee oder Prinzessinnen im Märchenschloss lernt, müsst ihr letztendlich selber wissen. Viele der Lernspiele lehnen sich außerdem an Kinderbücher oder Fernseh-Serien für Kinder an, sodass es virtuell zu einem Wiedersehen mit bekannten und beliebten Gesichtern kommen kann. Der kleine Pirat Käpt'n Sharky, Prinzessin Lillifee oder Kika-Fernseh-Reporter Willi Weitzel sind nur ein paar der Figuren, mit denen es sich bestimmt spaßiger und spielerischer lernt als mit schnöden Schulbüchern.

Unsere Auswahl von Lernspielen richtet sich vor allem an Schüler im Grundschulalter, also von etwa sechs bis zehn Jahren. Wir weisen außerdem darauf hin, wenn es vom jeweiligen Programm auch Lern-Apps für Smartphones und Tablets beziehungsweise Versionen für Spielekonsolen gibt.

Jeder passionierte Videospieler wird mit gutem Grund behaupten, dass nahezu jedes Spiel – egal ob auf PC, Mobil-Gerät oder Konsole – einen gewissen, mehr oder weniger großen Lerneffekt hat. Ego-Shooter trainieren Reflexe und Hand-Auge-Koordination, Strategiespiele vermitteln planerisches Denken und manchmal historische Hintergründe. Puzzle-Programme aller Art fördern logisches Denken und die Fähigkeit, Probleme effektiv zu lösen. Und darüber hinaus kann man aus vielen Games – sofern man sie nicht auf Deutsch spielt – auch noch den ein oder anderen Kniff für den persönlichen Englisch-Wortschatz oder andere Fremdsprachen mitnehmen. Dass sich Ballerspiele, Kriegs-Simulationen oder sehr komplexe Point-&-Click-Abenteuer nicht für Grundschüler eignen, versteht sich allerdings von selbst. Ebenfalls, dass die Englisch-Kenntnisse bei den meisten in diesem Alter noch nicht umfangreich genug sind, um häufig schwierige Situationen oder komplizierte Dialoge zu verstehen.

Nichtsdestotrotz erfreut sich Software für Kinder ‐ und Kind-Gebliebene – schon seit Jahren großer Beliebtheit. Dass sie bestimmte Fähigkeiten trainieren oder generell zum Denken anregen, ist da ein netter Nebeneffekt. Auch für diese Kategorie haben wir einige Empfehlungen in unserer Bildergalerie zusammengestellt. Manche Titel haben wir selbst als Kinder gespielt – zu anderen finden wir auch heute noch immer mal wieder gerne zurück. Auch hier haben wir vermerkt, wenn es ein Spiel ebenfalls für Konsolen oder sogar nur als App für mobile Geräte gibt.

Online gibt es natürlich auch eine große Menge kleiner Browser-Games, die speziell für die lieben Kleinen gedacht sind. Um die riesige Auswahl auf geeignete Kandidaten einzugrenzen, empfiehlt sich zum Beispiel der Dienst Blinde Kuh. Die Suchmaschine richtet sich besonders an Kinder, die sicher im Netz surfen sollen, und stellt außerdem eine große Sammlung an Kinderspielen im Browser zusammen.

Zocken wollen nicht nur die Spieler, sondern leider auch viele Spiele-Macher – abzocken, um genau zu sein. Gerade mobile Games für Smartphones und Tablets hantieren gerne mit einer gemeinen Mischung aus Suchterzeugung und Mikrotransaktionen in Form von In-App-Käufen, die bei Unaufmerksamkeit zu horrenden Kosten führen können. Da es in vielen App-Stores bei Anmeldung nötig ist, Zahlungsinformationen wie Kreditkarten oder Bankverbindungen anzugeben, sind die Mikrotransaktionen meist ohne großen Aufwand durchführbar – so verliert man schnell schon mal den Überblick, wie viel Geld man tatsächlich in ein kleines Spiel steckt. Nicht selten sind genau diese Spiele in ihrer Basis-Version kostenlos und auch noch wunderbar simpel, bunt oder niedlich aufgemacht, sodass sie potenziell für Kinder interessant sind und zur Kostenfalle werden können. Wir haben für euch einige Mobil-Apps in unserer Bildergalerie gesammelt, die besonders dreiste In-App-Käufe anbieten. Diese Titel sollten am besten nicht auf das Smartphone oder Tablet eurer Kleinen.

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