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Pushbullet einrichten und benutzen

Handy-Benachrichtigungen vom Desktop aus beantworten

Pushbullet ist ein nützliches Tool, um Daten und Dateien jeglicher Art über verschiedene Geräte zu teilen und über eingehende Benachrichtigungen auf dem Laufenden zu bleiben. Für mehr Effizienz lassen sich ankommende Nachrichten von Diensten wie WhatsApp oder Facebook zudem direkt auf dem Desktop beantworten. Wir zeigen, wie ihr die Software einrichtet und benutzt.

Pushbullet schießt euch auf dem Mobilgerät eingehende Push-Benachrichtigungen direkt auf den Desktop – zumindest, wenn man den Namen der App ganz wörtlich nimmt. Dabei läuft Pushbullet auf dem Desktop wahlweise als eigenständiges Programm oder als Add-on im Browser. Im Zusammenspiel der mobilen Apps mit der Desktop-Version entfaltet Pushbullet sein volles Potenzial. So dienen die Mobil-Apps hauptsächlich dazu, Push-Benachrichtigungen an den Desktop weiterzuleiten. Die Desktop-App ermöglicht es schließlich, auf eingehende Chat-Nachrichten direkt zu antworten. Unterstützte Messenger sind WhatsApp, Facebook, Hangouts, Telegram und Line. Für Hangouts muss zudem die Android-Wear-App auf dem Telefon installiert sein.

Offizielle Smartphone-Clients gibt es sowohl für Android- als auch iOS-Geräte. Allerdings bieten die Apps für iPhone und iPad nur einen Teil der Funktionen, die Pushbullet attraktiv machen. Benachrichtigungen etwa leitet der iOS-Client nur an Apple-Rechner weiter und Chat-Nachrichten lassen sich vom Desktop nicht beantworten. iOS-Geräte können zwar Dateien von anderen Geräten empfangen, diese aber nicht lokal speichern. Einfache Bilder und Textdateien zeigt Pushbullet in der App an, ansonsten lassen sich andere Dateien aus dem Client nur per E-Mail weiterleiten.

Nur unter Android könnt ihr Chat-Nachrichten vom Desktop aus beantworten – allerdings benötigt ihr dazu mindestens Android 4.4 ("KitKat"). Dadurch bleiben ältere Geräte, die keine Updates mehr bekommen, außen vor. Neben der Möglichkeit, die Benachrichtigungen an den Desktop zu senden, könnt ihr sie auch zwischen mehreren Android-Geräten synchronisieren. Dazu müsst ihr die entsprechende Einstellung in jedem Gerät aktivieren.

Während man am Rechner arbeitet, zeigt einem Pushbullet eingehende Mobil-Nachrichten nicht nur an, sondern erlaubt auch oft, sie direkt zu beantworten. Den eigentlichen Chat ersetzt dies jedoch nicht zwangsläufig, da eingehende Nachrichten nur einmalig beantwortet werden können und man keinen vollen Überblick über den gesamten Chatverlauf hat. Hat man etwa nach dem Senden gemerkt, dass man noch etwas hinzufügen wollte, muss man warten, bis der Gesprächspartner eine neue Nachricht geschickt hat, die sich dann wieder beantworten lässt.

Lediglich SMS lassen sich von einem verbundenen Telefon auch direkt an einen bestimmten Empfänger senden – die Nummern der Kontakte liest Pushbullet automatisch aus dem Telefon aus, sodass hier lediglich der Name des gewünschten Empfängers eingetragen werden muss. Offizielle Clients der Desktop-App gibt es für Windows und OS X, wobei sich die Windows-Version noch im Beta-Stadium befindet. Plattformübergreifend bietet es sich eher an, eins der Browser-Add-ons für Firefox, Chrome oder Opera zu verwenden. Für Mac-Nutzer bietet der Hersteller auch ein Add-on für Safari an.

Die Einrichtung von Pushbullet ist nicht sehr kompliziert, wenn man sich nur an die richtigen Schritte hält. Um das Maximum aus dem Tool herauszuholen, empfiehlt es sich, ein oder mehr Android-Geräte im Verbund mit einem Desktop-Rechner einzusetzen – bei iPad und iPhone gelten die oben beschriebenen Einschränkungen, die den Nutzwert der Software doch deutlich drücken. Wie die Einrichtung gelingt, zeigen wir Schritt für Schritt in der Bildergalerie.

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