Was bedeutet mAh?
(Bild: Roland Magnusson / Shutterstock.com)
Was bedeutet mAh? Wir erklĂ€ren, was es mit der AbkĂŒrzung und ihrem Einfluss auf die BatteriekapazitĂ€t auf sich hat.
FĂŒr batteriebetriebene GerĂ€te ist die AbkĂŒrzung mAh von entscheidender Bedeutung. Doch was genau steckt dahinter? Wir erklĂ€ren Ihnen hier alles, was Sie ĂŒber diese AbkĂŒrzung wissen mĂŒssen.
[1]Was genau bedeutet mAh?
Der Begriff mAh ist die Kurzform fĂŒr Milliamperestunden â eine Einheit zur Messung der BatteriekapazitĂ€t. Eine Milliamperestunde (mAh) ist ein Tausendstel einer Amperestunde (Ah), was auch als 1 mAh = 0,001 Ah geschrieben werden kann. Beide MaĂe werden ĂŒblicherweise verwendet, um die Energieladung zu beschreiben, die eine Batterie halten kann, und wie lange ein GerĂ€t lĂ€uft, bevor die Batterieladung erschöpft ist. Einfach ausgedrĂŒckt, ist mAh die Strommenge, die eine Batterie eine Stunde lang liefern kann. Technisch gesehen ist mAh also die Menge der in einer Batterie gespeicherten elektrischen Ladung.
Die LadekapazitĂ€t und die Betriebsdauer einer Batterie fĂŒr ein GerĂ€t wird durch die mAh-Zahl der Batterie angegeben. Ein Akku mit 4000 mAh kann beispielsweise eine Stunde lang 4 Ampere Strom liefern, zwei Stunden lang 2 Ampere Strom und vier Stunden lang 1 Ampere Strom.
Die Batterie des iPhone 14 Pro ist beispielsweise mit 3.200 mAh angegeben. Bei voller Ladung kann die Batterie also eine Ladung von 3.200 mA halten. Wenn das Telefon durchschnittlich 200 mA pro Stunde verbraucht, sollte es etwa 16 Stunden lang laufen können. Wenn der Verbrauch eher bei 100 mA pro Stunde liegt, sollte das Telefon fast 32 Stunden lang laufen können.
mAh (Milliamperestunden) ist ein wichtiger Wert, wenn es darum geht, die Laufzeit und Leistung von Batterien in verschiedenen GerĂ€ten zu verstehen. Hier sind einige GrĂŒnde, warum mAh eine entscheidende Rolle spielt:
- Laufzeit der Batterie: Je höher die mAh-Zahl einer Batterie, desto lÀnger kann ein GerÀt betrieben werden. Zum Beispiel wird ein Smartphone mit einer 5000-mAh-Batterie in der Regel lÀnger laufen als eines mit nur 3000 mAh, sofern die Nutzung in etwa die gleiche ist.
- Weniger hÀufiges Laden: Eine Batterie mit höherem mAh-Wert muss weniger oft aufgeladen werden, was besonders in mobilen GerÀten vorteilhaft ist.
- Komfort: Eine gröĂere KapazitĂ€t kann den Komfort erhöhen, besonders wenn Sie hĂ€ufig unterwegs sind oder ein GerĂ€t fĂŒr lĂ€ngere ZeitrĂ€ume nutzen möchten, ohne eine Steckdose zu suchen.
- KapazitĂ€ten fĂŒr Powerbanks: Wenn Sie eine Powerbank verwenden, ist die mAh-Angabe ebenfalls entscheidend, um zu wissen, wie viele Ladezyklen sie fĂŒr Ihr GerĂ€t bietet. Eine Powerbank, die zum Beispiel 6000 mAh bietet, kann ein Smartphone mit 3000 mAh zweimal komplett aufladen.
- LĂ€ngere Lebensdauer der Batterie: Mit zunehmendem Alter und mehr Ladezyklen verlieren Akkus an KapazitĂ€t. Eine gröĂere mAh-KapazitĂ€t sorgt dafĂŒr, dass das GerĂ€t auch nach einer gewissen Anzahl von Ladezyklen noch eine akzeptable Leistung liefert, bevor es unbrauchbar wird.
Die mAh-Zahl ist zwar ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor bei der Bestimmung der Akkulaufzeit. Andere Faktoren sind das Nutzungsverhalten, die Bildschirmhelligkeit, die Art des verwendeten GerĂ€ts und vieles mehr. Die Spannung ist ebenfalls sehr wichtig, wenn es um die Leistung und KapazitĂ€t von Batterien geht, jedoch ist sie eine andere GröĂe als die KapazitĂ€t (mAh). Spannung gibt an, wie viel "Druck" die Batterie auf die Elektronen ausĂŒbt und wird in Volt (V) gemessen. Je höher die Spannung, desto mehr "Arbeit" kann der Akku leisten. Daher sollten Sie nicht nur darauf achten, wie viel mAh ein Akku hat, sondern auch, wie viel Volt dieser liefern kann.
(isba)
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