10.03.2009
Software-Grundausstattung (2)
Themen-Special: Programme, die auf keinem Rechner fehlen sollten
Mit dem Kauf eines PCs und der Betriebssystemlizenz hat man noch lange nicht alles zusammen, um mit dem System wirklich arbeiten zu können. Unsere Software-Grundausstattung löst das Problem – kostenlos. Zu den Programmen für Büro und Internet gesellen sich nun unterem Sicherheits- und Systemtools, Audio- und Videoprogramme, Netzwerktools und Server sowie Programmierwerkzeuge.
Lesen Sie auch Teil 1: Office, Internet, Foto und Grafik
Im ersten Teil dieses Themen-Specials haben wir bereits kostenlose Programme fürs (private) Büro, zum Zeichnen und Surfen sowie für E-Mail und Chat vorgestellt, und zwar jeweils das unserer Meinung nach Beste. Nun komplettieren Audio/Video-Player, DVD-Ripper, Konverter, Software für Backup, Imaging und Datenrettung, zur Sicherheit, zum Programmieren und vieles mehr die Software-Grundausstattung, die nahezu jedes Anwendungsgebiet abdeckt. Alle Programme des ersten und zweiten Teils laufen unter Windows XP und Vista, viele auch auf dem Mac, und passen auf eine DVD, die Sie zum Beispiel zu Bekannten mitnehmen können.
Dieser Artikel ist ursprünglich in c't 4/09 erschienen, der auch die fertige DVD mit den hier vorgestellten sowie zusätzlich einigen exklusiven Programmen beilag. Dieses Heft können Sie noch nachbestellen.
Audio & Video
Zum Abspielen und Bearbeiten von Musik und Video bietet Windows lediglich den Windows Media Player und den Movie Maker. Beide kranken daran, dass sie lediglich die hauseigenen Windows-Media-Formate nebst einiger veralteter Codecs beherrschen. Alles andere muss man nachrüsten.
Will eine Mediendatei partout nicht mitspielen, hilft eine Analyse mit MediaInfo. Das Programm spuckt eine Liste der in der Datei steckenden Audio/ Video-Codecs aus und gibt Auskunft über Auflösung, Bitraten, Kodierprofile et cetera. Für Apple-Rechner gibt es mit Media Inspector (MediaInfo Mac) eine spezielle Variante. (vza)
Sollten die zur Wiedergabe benötigten Codecs vorhanden sein, es aber trotzdem nicht klappen, hilft es, die betreffende Datei in GraphStudio mit "File/Render Media File" zu öffnen. GraphStudio versucht dann, ein DirectShow-Flussdiagramm zu erzeugen, an dem man gegebenenfalls ablesen kann, an welcher Stelle es hakt.
Wenn GraphStudio mit Administratorrechten läuft, können Sie direkt aus dem Programm die Prioritäten von Filtern ändern ("Graph/Insert Filters/Change merit") – drängelt sich etwa Filter XYZ vor den gewünschten, senkt man die Priorität (merit) des Filters gleich ganz auf "MERIT_ DO_NOT_USE". Alternativ kann man im gleichen Fenster den gewählten DirectShow-Filter mit einem Druck auf "Unregister" ganz aus dem System werfen. Auch hierfür benötigt man Administratorrechte. (vza)
