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heise Download Content Team

Die beste Software zur PC-Reinigung

Windows und macOS von unnötigem Ballast befreien

Wenn der Computer lahmt, ist es Zeit, ein wenig aufzuräumen. Allerdings ist händische PC-Reinigung alles andere als einfach. Deshalb gibt es Tuning- und Aufräumprogramme, die dabei helfen.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn PC oder Mac zu wenig leisten, ist nicht unbedingt die Hardware schuld: Fragmentierte Daten, Cache-Dateien oder ein überfüllter Autostart-Ordner gehen schnell zu Lasten von Performance und Stabilität.
  • Windows und MacOS enthalten deshalb bereits Funktionen für grundlegende Aufräumarbeiten. Allerdings verteilen sich diese über verschiedene System-Tools – und gerade Anfänger finden sich hier manchmal nicht zurecht.
  • Spezielle Reinigungsprogramme von anderen Herstellern vereinheitlichen die Bedienung auch für komplexere Aufgaben. Sie bereinigen etwa die Registry oder entfernen doppelt vorhandene Dateien, sodass der Rechner nicht mehr ausgebremst wird.
  • Zur Liste: ➤ Software für die PC-Reinigung im Vergleich

Moderne PCs sind in aller Regel schnell genug für die meisten Anwendungen – und das für viele Jahre. Trotzdem schleicht sich gerade unter Windows mit der Zeit eine gewisse Behäbigkeit ein: Der Rechner wird immer langsamer, der Systemstart dauert eine gefühlte Ewigkeit und so manche Software genehmigt sich beim Start oder im Betrieb Bedenksekunden. Und das, obwohl alle Benchmarks sagen, dass der Rechner flott genug sein müsste.

Frühjahrsputz auf dem Rechner

Das Problem: Es fehlt nicht an Rechenleistung, sondern an Effizienz. Denn mit der Zeit sammelt sich allerlei „Schmutz“ im System an: Caches, Update-Reste und überholte Treiber bremsen den Rechner, alte Programme blockieren das System. Zudem vermüllt die Systemregistrierung, eine große Datei, die eigentlich das Windows-System beschleunigen soll.

Die Lösung ist dann nicht der Kauf eines neuen Computers. Vielmehr muss all der Abfall beseitigt werden. Händisch ist das zwar möglich, aber auch sehr aufwändig. Deshalb gibt es PC-Reiniger-Tools: Diese Aufräum-Programme für Windows helfen dabei, den Rechner wieder flott zu machen. Sie putzen mit wenigen Klicks das Betriebssystem und entfernen dabei alle möglichen Systembremsen. Anschließend arbeitet der Rechner wieder mit seiner vollen Leistung.

Avira zählt zu den bekanntesten Herstellern, wenn es um Software für Schutz und Pflege des Systems geht. Die Benutzeroberfläche wirkt übersichtlich und benutzerfreundlich.

Software für die PC-Reinigung im Vergleich

Wir stellen Ihnen im Folgenden einige Programme vor, mit deren Hilfe sich PCs und Macs wieder flott machen lassen. Für Windows-Systeme eignen sich die folgenden Programme:

  • Glary Utilities Pro
    Wer eine geeignete Lösung sucht, die den Rechner aufräumt, kann zu den Glary Utilities Pro* greifen: Das All-in-One-Tool für die Systempflege automatisiert die PC-Reinigung bei Bedarf. Allerdings ist es auch problemlos möglich, einzelne Wartungsschritte manuell durchzuführen. Glary Utilities gibt es als Freeware-Variante, doch erst die kostenpflichtige Pro-Version verfügt über alle Stellschrauben, die zum Aufräumen und Optimieren des Windows-Rechners notwendig sind. Praktisch ist auch der Update-Helfer, der herausfindet, welche Programme Updates benötigen.

  • AVG TuneUp
    Ehemals als TuneUp Utilities bekannt, hat sich der PC-Reiniger und -Beschleuniger TuneUp von AVG* inzwischen lange Jahre bewährt. Das All-in-One-Cleaner-Tool für Windows findet nicht nur störende Fragmente und Dateileichen auf der Festplatte, sondern bereinigt auch die Registry. Praktisch neben den üblichen Reinigungstools: TuneUp hat einen sogenannten Schlafmodus an Bord, mit dem sich Programme, die gerade nicht benötigt werden, komplett in den Ruhezustand versetzen lassen. So wird der Rechner flotter, ohne dass etwas gelöscht werden muss.

  • Avira System Speedup Pro
    Auch die Macher der beliebten Antivirus-Software Avira bieten einen PC-Aufräumhelfer an: Mit Avira System Speedup Pro* wird Datenmüll zuverlässig aus dem System gekickt. Über 30 Optimierungstools helfen dabei, den Rechner sauber zu halten. Dank der automatischen Prüfung werden säumige User auf neuen Aufräumbedarf hingewiesen. Auch Bloatware kann System Speedup entfernen, zudem beschleunigt das Tool den Systemstart.

  • Ashampoo WinOptimizer
    Ashampoo WinOptimizer* ist ein PC-Reinigungsprogramm, das auch gleichzeitig Dienstverwaltung und PC-Tuning-Tool ist. Es besitzt eine Vielzahl praktischer Funktionen, um Windows zu optimieren, allerdings sind hier und da ein paar technische Kenntnisse vonnöten. Für User mit weniger Erfahrung gibt es aber eine automatische Optimierung, die den Rechner bei Bedarf schon beim Systemstart scannt. Mit an Bord sind diverse Analyse- und Benchmark-Tools sowie Möglichkeiten, Windows-Spionage-Funktionen zu deaktivieren.

  • CCleaner
    Auch CCleaner* ist ein PC-Reinigungsprogramm, das sich jedoch auf die Basisfunktionen Registry-Reinigung und das Entfernen von Dateimüll beschränkt. Mit der Gratis-Version können bereits die nötigsten Reinigungsschritte unternommen werden. Richtig leistungsfähig wird CCleaner aber erst in der kostenpflichtigen Pro-Version, die eine Reihe von Optionen zur automatischen Reinigung und Aktualisierung an Bord hat.

Mac optimieren und reinigen

Auch Unix-Systeme leiden unter einer gewissen Vermüllung, so eben auch MacOS. Allerdings besitzt der Mac eine ganze Reihe von integrierten Reinigungsfunktionen, weshalb ein Systemreiniger hier nicht unbedingt notwendig ist. Zum groben Aufräumen reicht zudem die mit MacOS gelieferte Speicherplatz-Freigabefunktion. Der Mac leidet allerdings ebenfalls an Vermüllung tieferliegender Systemdateien, wo die MacOS-Bordmittel nicht mehr greifen. Deshalb sollten Anwender, die häufig mit Performance-Einbrüchen oder knappen Festplattenspeicher zu kämpfen haben, einen Blick auf entsprechende Programme werfen.

Der Mac verfügt bereits ab Werk über einige Tools für die System-Optimierung und -Reinigung.

Gibt es kostenlose Tools, die den Mac aufräumen?

Wer es einfach und kostenlos mag, findet zum Beispiel mit Onyx ein praktisches Tuning- und Reinigungstool, das Dateileichen, alte Cache-Dateien und ähnliche Systembremsen zuverlässig entfernt. Onyx sollte allerdings nicht ohne Vorkenntnisse benutzt werden: Zu schnell wird in der komplexen Oberfläche etwas falsch eingestellt, was den Rechner letztlich langsamer macht. Besser sind daher kommerzielle Tools wie CleanMyMac X* oder WinZip Mac Optimizer* geeignet: Beide führen den Anwender zuverlässig durch die Reinigungsprozesse, bieten Automatismen und schützen damit vor unsachgemäßem Gebrauch oder Datenverlust und finden zudem Müll, wo Onyx versagt.

Die Optimierungs-Software CleanMyMac X bietet nicht nur Hilfe beim Aufräumen und Reinigen, sondern verspricht auch Schutz vor gängiger Malware. CleanMyMac X gibt es kostenlos oder auch als Bezahl-Variante mit erweitertem Funktionsumfang.

Taugen Gratis-Tools zur PC-Reinigung?

Wer sein Windows-System aufräumen möchte, kann auf eine Vielzahl von praktischen Aufräumtools zurückgreifen. Bei ihren Kernfunktionen sind sich die Programme – egal ob kostenlos oder kostenpflichtig – recht ähnlich. Die Unterschiede liegen vor allem in der Qualität der Bedienung und in den zusätzlichen Funktionen und Automatismen. So kann ein Gratis-Tool wie die Open-Source-Software BleachBit durchaus für die regelmäßige Reinigung des Rechners eingesetzt werden, allerdings fehlt hier ein Registry-Cleaner. Der ist nach Ansicht mancher Windows-Apolegeten auch kaum notwendig, weil Windows die Registry selbst pflegen soll. Dass das nicht stimmt, dürfte jeder Nutzer wissen, der ein Windows-System schon länger im Betrieb hatte: Ein effizienter Registry-Cleaner – wie zum Beispiel in der ebenfalls kostenlosen Basis-Version des CCleaner enthalten – kann das System durchaus beschleunigen.Gegen Toolbars und andere Adware, die sich im System einnistet, hilft der kostenlose AdwCleaner von Malwarebytes.

Windows & Mac: Eingeschränkte Funktionen ab Werk

Sowohl MacOS als auch Windows besitzen heutzutage eingebaute Cleaner-Tools, die sich allerdings darauf beschränken, den Festplattenspeicher zu bereinigen. Das reicht in jenen Fällen, in denen Geschwindigkeitsprobleme am überfüllten Speicher liegen. Moderne Betriebssysteme lagern nämlich permanent Arbeitsspeicher auf die SSD oder Festplatte aus. Ist diese sehr voll, funktioniert das nicht mehr richtig. Das Resultat ist ein sehr zähes Betriebssystem und damit ein gefühlt sehr langsamer Rechner.

Die mitgelieferten System-Tools bieten unter Windows die Möglichkeit, eine Datenträgerbereinigung durchzuführen, um überflüssige Dateien zu löschen.

Mehr Funktionen mit kostenpflichtigen Spezial-Tools

Doch es gibt natürlich noch eine ganze Reihe anderer Problemstellen und Stellschrauben, die sich für die Windows-Optimierung eignen: Überfrachtete Browser-Caches und doppelte Dateien führen oft ebenso zu Problemen wie eine übervolle Festplatte. Und auch viele Autostart-Programme, die von so mancher Software installiert werden und beim Systemstart einfach mitlaufen, sind echte Systembremsen. Hier trennt sich die kostenlose Spreu vom kostenpflichtigen Weizen: Wer ein Tool wie Avira System Speedup Pro oder die Glary Utilities Pro einsetzt, kann sichergehen, dass wirklich alle Problemstellen überprüft werden.

Außerdem sind diese Tools schnell und effektiv bedienbar. Das wiederum spart Zeit, die der Anwender nicht mit der Systempflege verbringen muss. Insofern sind die rund 20 Euro, die ein solches Cleaner- und Tuning-Programm in der Pro-Version kostet, eine durchaus sinnvolle Investition: Sie sparen nicht nur Zeit und Ärger, sondern können auch den teuren Griff zur Aufrüstung oder gar den Neukauf eines PCs für Monate, wenn nicht gar Jahre hinauszögern.

Die Optimierungs-Software Glary Utilities bietet in der kostenpflichtigen Version einige nützliche Features, die Freeware meistens nicht im Gepäck hat. Dazu zählt unter anderem ein Registry-Cleaner, eine Autostart-Bereinigung und eine Funktion, um Spy- und Adware aufzuspüren.

Tipp: Vor der Reinigung ein Backup erstellen

Viele Reinigungstools haben einen großen Nachteil: Wenn man sie lässt, putzen sie oft zu viel von der Festplatte. Von daher ist es wichtig, die angezeigten Optimierungen vor dem Klick auf „Aufräumen“ zu überprüfen und gegebenenfalls Dateien und Inhalte abzuhaken, die noch benötigt werden. Zudem kann das automatische Leeren des Browser-Caches zur Folge haben, dass sich der Nutzer überall neu einloggen muss, was natürlich ärgerlich ist. Auch Fehler – etwa bei der Registry-Reinigung – sind zwar selten, aber nicht völlig ausgeschlossen. User, die ein PC-Reinigungsprogramm verwenden, sollten also immer darauf achten, nicht einfach gedankenlos einer vollständigen Reinigung zuzustimmen. Zudem sollte immer ein aktuelles Backup vorhanden sein, falls doch einmal etwas schief gehen sollte.


Fazit

Standardmäßig sind auf PC und Mac Systemreinigungs-Tools vorhanden, die für einfache Maßnahmen wie das Aufräumen der Festplatte bereits ausreichen. Wer den Rechner richtig auf Vordermann bringen und einen möglichen Leistungszuwachs voll ausschöpfen möchte, wird aber von speziellen Programmen zur PC-Reinigung besser unterstützt. Gratis-Tools helfen bei diesem Vorhaben: Schon ein Durchlauf des kostenlosen AdwCleaner kann den eigenen PC wirksam entrümpeln. Für sehr komplexe Aufräumarbeiten können kostenpflichtige Pro-Tools helfen. Wer also automatisiert die Registry aufräumen, Dateien-Duplikate finden und löschen oder anstehende Programm-Updates automatisch installieren lassen möchte, der könnte Kandidaten wie den Glary Utilities* oder Avira Speedup Pro* eine Chance geben. Unabhängig von der verwendeten Software empfehlen wir, vor einer Tiefenreinigung ein Backup des eigenen Systems anzulegen – so kann man versehentlich entfernte Daten nachträglich wiederherstellen.


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Aktualisierung der vorgestellten Software: heise Download-Team

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