Sechs Kryptobörsen im Vergleich: Handeln mit Bitcoin, Ethereum & Co.
Kryptowährungen kaufen und verkaufen
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Digitale Anlageformen wie Bitcoin haben ihren Ruf als Nischenprodukt für Technik-Enthusiasten und Digital Natives hinter sich gelassen. Privatanleger mischen sie immer häufiger als zusätzlichen Baustein in ihr Portfolio. Auch institutionelle Investoren, Banken oder börsennotierte Unternehmen setzen zunehmend auf Krypto-Assets. Ein bekanntes Beispiel ist der Vermögensverwalter BlackRock, der 2024 den ersten Bitcoin-basierten ETF auflegte. Die Krypto-Welt ist für Investoren aber auch abseits der etablierten Produkte interessant. Immer wieder machen Coins mit enormen Gewinnen oder auch Verlusten Schlagzeilen – entsprechend interessant sind sie für risikofreudige Anleger.
Eine gute Nachricht vorab: Wer sich für den Kauf von Bitcoin und anderen digitalen Werten interessiert, braucht nur noch in Ausnahmefällen tiefes, technisches Wissen. Zwar kann ein grundlegendes Verständnis der digitalen Assets nie schaden, deren Kauf und Verkauf ist aber dank Krypto-Börsen ähnlich einfach wie der von Aktien oder ETFs bei Neobrokern oder Direktbanken.
Die passende Krypto-Börse finden: Darauf sollten Sie achten
Ähnlich wie beim Aktienkauf über Neobroker sollte auch die Wahl des passenden Marktplatzes für Kryptowährungen überlegt sein. Die wichtigsten Aspekte betreffen dabei die Sicherheit, die Regulierung und die Gebührenstruktur. Die Kosten für jeden Kauf und Verkauf müssen jederzeit klar ersichtlich sein. Gleiches gilt für mögliche Gebühren auf Ein- und Auszahlungen von Euro- oder auch Krypto-Beträgen. Einige Anbieter setzen hier auf ein sogenanntes Spread-Modell: Anstatt fixe Gebühren (etwa in Euro oder Prozent des Handelsvolumens) anzugeben, setzen sie unterschiedliche Preise für den Kauf und Verkauf von Assets wie Bitcoin an. Je nach Häufigkeit und Höhe der Trades kann dieses Modell zu höheren Kosten für die Kunden führen.
Bei der Regulierung geht es vor allem um die Auflagen im europäischen Markt. Im Rahmen der MiCA-Verordnung wirft die EU seit einiger Zeit einen genaueren Blick darauf, was auf Krypto-Marktplätzen passiert. Anbieter, die sich nicht an die EU-Regeln halten, riskieren mittelfristig, ihre Dienste nicht mehr in Europa anbieten zu dürfen - entsprechend hoch ist das Risiko für die Kunden. Wir fokussieren uns im Vergleich daher auf Börsen, die bereits eine gültige MiCA-Lizenz vorweisen. Zusätzliche Registrierungen bei nationalen Behörden wie der BaFin sind ebenfalls ein Indiz für seriöse Anbieter. Mit Binance hat es daher einer der größten internationalen Anbieter nicht in den Vergleich geschafft. Natürlich können europäische Kunden dennoch bei Binance traden, die Sicherheit der europäischen Regulierung entfällt aber.
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Bei der Einschätzung der anbieterspezifischen Sicherheit geht es vor allem um die Aufbewahrung der Krypto-Assets sowie den Zugriff auf Apps und Webseiten. Erstere sollten idealerweise in sogenannten „Cold Storages“ erfolgen, um Verluste durch Hackerangriffe zu verhindern. Für den Zugang zu Kundenkonten und sensible Aktionen wie Wallet-Auszahlungen ist hingegen mindestens eine Absicherung via 2-Faktor-Authentifizierung Pflicht.
Nicht zuletzt ist es hilfreich, wenn die Bedienung der Plattformen auch für Einsteiger nachvollziehbar ist. Für regelmäßige Ein- und Verkäufe sollten die Börsen zudem ordentliche Steuerreports erstellen oder mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten, die die Versteuerung von Krypto-Gewinnen erleichtern.
Wer Kryptowährungen nicht nur als reines Trading-Asset, sondern auch in ihrer eigentlichen Idee als digitales Zahlungsmittel nutzen möchte, sollte auf eine unkomplizierte Auszahlung achten. Einige Neobroker ermöglichen etwa den Handel mit Kryptowährungen, verzichten aber auf die Option, diese auch auf persönliche Wallets zu übertragen. Einige Anbieter erlauben auch den direkten Kauf auf eine eigene Wallet. Weitere Komfortfunktionen sind unter anderem regelmäßige Sparpläne oder die Option, Steuer-Reports für die Deklarierung von Gewinnen aus Krypto-Geschäften zu erstellen.
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Bison: Der Krypto-Marktplatz der Stuttgarter Börse
Hinter Bison steht mit der Gruppe Börse Stuttgart ein deutsches Unternehmen. Damit sind Einlagensicherung, die ordnungsgemäße Verwahrung der Krypto-Anlagen sowie die regulatorische Aufsicht durch deutsche bzw. EU-Behörden garantiert. Bison setzt vor allem auf Einfachheit: Zum Zeitpunkt unseres Vergleichs bietet Bison lediglich rund 40 Krypto-Werte an. Immerhin gibt es mittlerweile Extras wie Krypto-Sparpläne oder die Möglichkeit des Stakings. Wer gerne mit neueren oder riskanteren Coins spekulieren möchte, wird bei anderen Anbietern also eher fündig. Immerhin ermöglicht der Dienst auch, rund 2.500 Aktien- und ETF-Produkte über regulierte Handelsplätze zu handeln.
Bei den Gebühren setzt Bison auf das Spread-Modell, die Marge liegt dabei bei ca. 1,25 Prozent - hier sind Spezialisten wie Kraken oder Coinbase günstiger.
(Bild: Screenshot)
Für die Verwahrung der Krypto-Werte legt Bison hohe Standards an. Das gilt auch für die Auszahlung auf eigene Wallets, bei denen der Dienst zuweilen kleine Testbeträge schickt, um die Richtigkeit der Angaben zu verifizieren. Wer schnell an seine Bitcoin und andere Werte kommen möchte, kann diese Verzögerung aber eventuell als störend empfinden.
Für die Steuererklärung erstellt Bison einen jährlichen Info-Report zur Verfügung, der speziell auf deutsche Anleger zugeschnitten ist. Damit lassen sich vor dem Finanzamt eventuelle Krypto-Gewinne oder auch Verluste sauber ausweisen.
Bison bietet vor allem für Krypto-Neulinge einen einfachen Start in die Welt von Bitcoin und Co. Kauf und Verkauf über die Webseite und die App sind unkompliziert, die regulatorischen Maßnahmen versprechen hohe Sicherheit. Wer mehr Coins sucht oder bei Gebühren sparen möchte, sollte sich aber woanders umschauen.
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Vorteile
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Zum Anbieter
Coinbase: Mächtiger Allrounder für Krypto-Trader
Coinbase* gehört zu den größten und bekanntesten Kryptobörsen der Welt. Anders als beispielsweise Mitbewerber Binance, gibt sich die US-Börse aber auch große Mühen dabei, europäische Anforderungen umzusetzen. So besitzt Coinbase seit 2021 eine BaFin-Lizenz und ist seit 2025 über Luxemburg für MiCa lizenziert.
Das Krypto-Angebot ist umfassend: Zum Vergleichszeitpunkt erlaubt Coinbase den Handel mit über 250 Coins, wobei die Möglichkeit zur Einrichtung von Sparplänen sowie Staking-Optionen ebenfalls vorgesehen sind. Die Nutzung des Dienstes ist intuitiv und durchdacht, auch an der Sicherheit gibt es nichts auszusetzen. Coinbase verwaltet die Krypto-Bestände in Cold Storage Wallets und erlaubt eine vergleichsweise schnelle Übertragung in den persönlichen Krypto-Bestand. Ein- und Auszahlungen von Euro- und Kryptowährungen sind zudem unkompliziert gelöst.
(Bild: Screenshot)
In der Standard-Ansicht weist Coinbase allerdings vergleichsweise hohe Gebühren auf, die in einer Kombination aus der Spread-Methode und Einzelgebühren berechnet werden. Erfahrene Anleger können mit dem Wechsel in die „Advanced“-Ansicht deutlich günstiger handeln, verlieren aber im Gegenzug den Komfort. Dass dieser Wechsel aber jederzeit möglich ist, dürfte vor allem Profis eine große Hilfe sein. Als international ausgerichtete Börse gibt es Abstriche bei den Steuerreports. Wer Kryptogewinne melden muss, kann sich zwar Trading-Übersichten herunterladen, deren Auswertung muss aber manuell erfolgen.
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Vorteile
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Zum Anbieter*
Bitpanda: Krypto-Veteran aus Österreich
Bitpanda (Test) ist eine der größten Krypto-Börsen Europas und bereits seit über zehn Jahren aktiv. Die Kombination aus vollständiger MiCA-Konformität sowie einer vorhandenen BaFin-Lizenz garantiert Kunden eine hohe regulatorische Sicherheit.
Neben seinem Fokusprodukt, dem Handel mit über 200 Kryptowährungen, erlaubt Bitpanda auch den Kauf und Verkauf von Aktienbruchstücken, ETFs und Edelmetallen. Auch Sparpläne, Krypto-Swaps (ein Tausch von einem Coin zum anderen), eine optionale Visa-Debitkarte zum Ausgeben der Guthaben sowie eine eigene Academy mit Lernmaterial gehören zum Angebot der Börse aus Wien. Das Staking von Coins sowie Krypto-Indizes runden das breite Angebot ab.
Trotz vieler Funktionen ist die Bedienung von Bitpanda sowohl auf der Weboberfläche als auch über die Apps intuitiv gestaltet. Auch an der Zugangssicherheit gibt es wenig auszusetzen: Bitpanda bewahrt Kryptowährungen in Cold-Storage-Wallets auf und sichert Zugänge und Auszahlungen via 2FA ab.
(Bild: Screenshot)
Die wohl größte Kehrseite sind die hohen Kosten von Bitpanda. Mit Gebühren von rund 1,49 Prozent pro Kauf oder Verkauf gehört Bitpanda zu den teureren Vertretern im Börsenvergleich, zumal die Gebühren über den Spread berechnet werden. Wer Kosten sparen möchte, muss auf die zugehörige Broker-Plattform Bitpanda Fusion ausweichen, die im April 2026 in der zweiten Generation gelauncht wurde. Sie ersetzt seit einiger Zeit das eingestellte Bitpanda Pro. Fusion richtet sich an professionelle Trader und verlangt deutlich niedrigere Gebühren ab 0,02 Prozent.
Einen telefonischen Support bietet Bitpanda nicht. Die Plattform garantiert aber, dass E-Mail- und Chatanfragen nicht ausschließlich via Bots, sondern auch persönlich beantwortet werden. Die Kombination aus hoher Sicherheit sowie einfacher Bedienung macht Bitpanda zu einem interessanten Allrounder. Der Kostenfaktor sollte dabei aber nicht außer Acht gelassen werden.
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Kraken: Renommierte Börse mit Pro-Funktionen
Im Vergleich der aktuellen Krypto-Börsen gehört Kraken* zu den Altvorderen. Seit 2011 erlaubt der Dienst den Handel mit Bitcoin und anderen digitalen Assets. Entsprechend hoch ist das Angebot mit über 200 Kryptowährungen. Im Gegensatz zu ähnlich umfangreichen Angeboten wie Coinbase oder Bitpanda kann die Bedienoberfläche für Neueinsteiger aber etwas überbordend wirken. Dies liegt auch daran, dass Kraken eine breite Palette an Ordertypen wie Margin oder Futures anbietet. Wer noch mehr möchte, kann optional auf die Handelsplattform Kraken Pro wechseln. Hier liegen die Gebühren deutlich niedriger als beim Standard-Kraken, das wie die meisten Anbieter im Spread-Verfahren abrechnet.
(Bild: Screenshot)
Auch bei den Sicherheitsstandards legt Kraken die Latte hoch: Der Dienst beweist regelmäßig mit sogenannten „Proof of Reserves“, dass alle verwalteten Kryptobestände wirklich vorliegen. Cold-Wallet-Verwaltung sowie hohe Standards bei der Anmeldesicherheit runden das gute Gesamtbild ab.
Seit Sommer 2025 ist Kraken zudem nicht mehr nur BaFin-, sondern auch MiCA-konform. Dazu hat der Service unter anderem in Europa den Handel mit unregulierbaren Assets wie Monero beendet. Etwas Kritik muss sich Kraken für gelegentliche Verzögerungen bei der manuellen Kundenverifizierung gefallen lassen. Support-Antworten oder Auszahlungen auf die eigenen Wallets erfolgen unseren Erfahrungen nach aber schnell und unkompliziert. Durch sein großes Angebot und die vielen Möglichkeiten richtet sich Kraken eindeutig an fortgeschrittene Krypto-Trader. Im Gegenzug spricht die lange Erfahrung und die vielfältigen Möglichkeiten definitiv für die Krypto-Börse aus den USA.
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Vorteile
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Zum Anbieter*
eToro: Krypto trifft „Social Trading“
Der Anbieter eToro hat seinen Schwerpunkt zwar nicht auf Krypto-Anlagen, wirbt aber vermehrt mit entsprechenden Investitionsmöglichkeiten. Aktien, ETFs, Rohstoffe, Devisen stehen ebenfalls im Sortiment; zu den bekanntesten Eigenschaften zählt dabei das sogenannte „Social Trading“. Die Kunden können dabei einfach die Portfolios erfolgreicher Trader kopieren.
Somit richtet sich das Angebot von eToro an Anleger, die mit einem einzigen Anbieter möglichst diversifiziert investieren möchten. Das gilt umso mehr angesichts der Tatsache, dass eToro keine klassische Wallet-Verwaltung anbietet. Das heißt im Klartext, dass die Kunden hier mitunter keine echten Coins besitzen, sondern nur sogenannte CFDs. Für den populären Bitcoin bietet eToro zwar mittlerweile eine Auszahlungsmöglichkeit an, diese erfolgt aber maximal umständlich über eine E-Mail-Anfrage an den treuhänderischen Verwaltungsdienstleister. Wer seine Coins selbst verwalten möchte, liegt hier also definitiv falsch. Auch bei den Gebühren sollte man genau hinschauen, da je nach Anlageklasse unterschiedliche Kosten entstehen.
(Bild: Screenshot)
Das bedeutet aber nicht, dass der Dienst uninteressant ist. Unter den Trading-Angeboten bietet eToro durch die sozialen Funktionen ein Alleinstellungsmerkmal. Der Service richtet sich also primär an Menschen, denen es um die breit diversifizierte Spekulation auf Kursentwicklungen geht. Sicherheitstechnisch ist eToro dank europäischer Lizenz, umfangreicher Absicherungen und vielseitiger Supportoptionen zudem völlig in Ordnung.
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter
Trade Republic: Neo-Broker mit Krypto-Bonus
Trade Republic* ist ein Neobroker aus Deutschland und legt seinen Fokus stark auf Aktien und Derivate. Doch Kunden können bereits seit einigen Jahren auch Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum über den Dienst handeln. Zum Zeitpunkt unseres Kryptobörsen-Vergleichs gelten dabei aber ähnliche Einschränkungen wie bei eToro: Trade Republic ermöglicht zwar den Kauf von Coins, erlaubt aber noch keine Auszahlung auf eigene Wallets. Allerdings hat der Dienst im Frühsommer 2025 eine MiCA-Lizenz erworben, durch die dieser Umstand mittelfristig wegfallen soll.
Bereits jetzt bietet Trade Republic über seine Broker-Eigenschaften hinaus eine Besonderheit: Der Service besitzt eine durch die BaFin regulierte Vollbanklizenz. Die Kunden können Geld auf ein verzinstes Konto einzahlen, das gleichzeitig alle Eigenschaften eines klassischen Girokontos aufweist. Über dieses Konto erfolgen auch die Käufe von Aktien, ETFs und den rund 50 verfügbaren Kryptowährungen.
(Bild: Screenshot)
Die Brokerfunktionen von Trade Republic überzeugen mit einer einfachen und unkomplizierten Benutzerführung, die auch Einsteigern den Handel mit den diversen Anlegeklassen leicht macht. Die Gebühren sind transparent: Für Käufe von Bitcoin und Co. berechnet Trade Republic pauschal einen Euro pro Order, hinzu kommt ein Spread in Höhe von knapp über einem Prozent. Eine Option für eine günstigere Profi-Oberfläche bietet der Service aktuell nicht. Außerdem musste sich Trade Republic viel Kritik seiner Nutzer dafür anhören, sämtlichen Kundensupport durch automatisierte Systeme zu ersetzen.
Davon abgesehen liefert Trade Republic ein interessantes Paket aus Neobroker-, Banking- und Krypto-Funktionen. Vor allem letztere benötigen aber noch etwas Feinschliff, der nach der MiCA-Zertifizierung aber hoffentlich näher rückt.
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Fazit
Die verschiedenen Anbieter verfolgen teils komplett unterschiedliche Ansätze beim Handel mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowerten. Welcher davon sich am meisten lohnt, hängt von den eigenen Ansprüchen und Erfahrungen ab.
Anfänger dürften sich bei Bison oder dem etwas komplexeren Bitpanda* für den Start am sichersten fühlen. Beide Dienste sitzen in Europa, bieten in ihren Grundfunktionen einen unkomplizierten Handel mit Coins und erlauben auch die Selbstverwaltung der Assets. Hinzu kommt eine gute Regulierungspolitik und Hilfe bei Steuerangaben.
Die US-Dienste Coinbase* und Kraken* bieten mehr Funktionen und optionales Trading über Profi-Ansichten. Hier können erfahrene Anleger Geld sparen und mehr Optionen nutzen. Lizenzrechtlich sind beide US-Angebote ebenso sicher wie die anderen vorgestellten Börsen. Nachteile gibt es dafür bei Funktionen wie Steuerreports, die externe Dienste erfordern.
Einen anderen Ansatz verfolgen eToro und Trade Republic*. Die auf Social Trading basierende Anlage bei eToro in Kombination mit Kryptowerten richtet sich primär an risikofreudige Anleger. Eine Selbstverwaltung der Coins ist hier nicht vorgesehen. Das gilt zumindest zum Vergleichszeitpunkt auch für Trade Republic. Dessen Kombination aus Neobroker, Vollbank und Krypto-Börse ist aber dennoch interessant – erst recht vor einer möglichen Aufwertung der Krypto-Verwaltung.
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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team
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