WordPress-Hosting: Anbieter im Vergleich
WordPress-Hoster für Blogs, Homepages und Firmenwebsites
| ⭐ Allrounder | ⭐ Performance | ⭐ Preis-Leistung | ⭐ Support | |
![]() Hostinger* |
![]() Raidboxes |
![]() Dogado* |
![]() Cloud86* |
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| Standort | Litauen | Deutschland | Deutschland | Niederlande |
| Angebot (Gültigkeit) |
ab 3,56 € / Monat (48 Monate) |
ab 13,09 € / Monat (12 Monate) |
x | ab 7,95 € / Monat (36 Monate) |
| Standardpreis | ab 14,27 € / Monat | ab 17,85 € / Monat | ab 4,99 € / Monat | ab 19,95 € / Monat |
| Instanzen | 1 | 1 | 1 - 5 | 2 - 10 |
| Speicher (GByte) | 25 - 100 | 5 - 80 | 25 - 100 | 10 - 100 |
| Datenbanken | 1 | 1 | 1 - 5 | 5 - 20 |
| Traffic | unbegrenzt | |||
| Feste IP | (✓) | x | x | x |
| Domain | (✓) | x | ✓ | (✓) |
| SSL | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Dedizierte Ressourcen | x | RAM, CPU | RAM | x |
| Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Shop-Optimierung | x | ✓ | x | ✓ |
| Staging | (✓) | ✓ | x | ✓ |
| WP-CLI | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| SSH | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| CDN | ✓ | ✓ | x | ✓ |
| KI-Integration | ✓ | x | x | x |
| Backups | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| DDoS-Firewall | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Malwareschutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Auto-Updates | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Zum Anbieter | ➤ Hostinger* Zum Anbieter |
➤ Raidboxes Zum Anbieter |
➤ Dogado* Zum Anbieter |
➤ Cloud86* Zum Anbieter |
Hinweis: Alle Preise auf dieser Seite verstehen sich inkl. 19% Mehrwertsteuer. Dadurch sind Abweichungen zu Preisangaben auf den Anbieterseiten möglich, da manche erst bei Bestellung die Steuer aufschlagen.
Heute ist es so einfach wie nie, eine neue Website ins Leben zu rufen. Einen großen Anteil daran hat das Content-Management-System WordPress: Studien zufolge setzen etwa 44 Prozent aller Internetseiten auf die Open-Source-Software, um ihre Inhalte im Netz zu präsentieren. Vergleicht man WordPress mit anderen Content-Management-Systemen, liegt der Marktanteil gar bei etwa 60 Prozent. Gründe für diese Popularität liegen vorrangig in einer benutzerfreundlichen Bedienung, der hervorragenden Erweiterbarkeit und der breiten Unterstützung durch Entwickler und Unternehmen.
Worauf achten bei der Wahl des WordPress-Hosters?
WordPress-Hosting-Anbieter gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Dadurch fällt die Auswahl nicht leicht. Nutzer sollten unter anderem folgende Kriterien berücksichtigen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden:
- Performance: Viele dedizierte WordPress-Hoster bieten unter anderem spezielle Anpassungen an die typischen Schwächen von WordPress. Das können spezielle Cache-Systeme wie Varnish oder optimierte Webserver-Lösungen wie LiteSpeed sein.
- Serverstandort & Firmensitz: Wir empfehlen, europäische Anbieter für das WordPress-Hosting auszuwählen. Diese sind anders als Dienstleister aus den USA oder Asien an die DSGVO gebunden. Außerdem haben europäische Server gegenüber solchen in Übersee einen Geschwindigkeitsvorteil, wenn man ein primär deutsches beziehungsweise europäisches Publikum bespielt.
- Leistungsumfang: Viele Leistungen der von uns verglichenen WordPress-Hosting-Tarife ähneln sich. So bietet jeder Dienst automatische Updates, unbegrenzten Traffic oder Malwareschutz schon in den günstigsten Tarifen. Andere Services wie Inklusiv-Domains, Shop-Optimierungen oder eine Staging-Umgebung gibt es teils nicht oder nur gegen Aufpreis. Wir empfehlen, vor dem Vergleich ein Lastenheft zu erstellen, das den gewünschten Speicherplatz und die nötigen Sonderfunktionen beschreibt.
- Skalierbarkeit: Ist es bei dem Anbieter möglich, bei Wachstum mehr Ressourcen oder Speicherplatz in einem höheren Tarif zu erhalten? Andernfalls steht nämlich möglicherweise später ein lästiger WordPress-Umzug zu einem neuen Anbieter an. Allerdings sind die Tarife meist nur bis zu einem gewissen Grad skalierbar: Wird ein Blog, eine Community oder ein Shop später riesig, führt kein Weg an einem Server vorbei. Kann dieser beim gleichen Anbieter gemietet werden? Und mit welchen Kosten ist das verbunden?
- Preis: Die Preise liegen gemessen an der Leistung bei den meisten Anbietern auf ähnlichem Niveau, manchmal lässt sich aber über Rabattaktionen etwas sparen. Neukunden zahlen in den ersten Wochen zudem oft weniger als den Basispreis.
Vergleich: WordPress-Hosting
| Anbieter in diesem Beitrag |
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Hostinger: Alleskönner mit hohen Rabatten
Der litauische Webhoster Hostinger* ist seit einigen Jahren sehr dominant im deutschen Webhosting-Markt und bietet unter anderem dediziertes WordPress-Hosting an. Hostinger nennt das „Managed WordPress Hosting“ und gibt für die ersten Vertragsjahre hohe Rabatte – andere Webhoster gewähren solche Neukunden-Angebote in der Regel deutlich kürzer. Tarife gibt es ab 25 Gigabyte Speicherplatz, was dem üblichen Standard entspricht und für einen kleinen Blog ausreicht. Mit an Bord ist wie bei der Konkurrenz eine Domain mit SSL-Zertifikat. Gut bei den Litauern: Es gibt schon im kleinsten Tarif KI-SEO und dedizierte WordPress-Beschleunigung. Wer zu einem der höheren Tarife Business oder Cloud Startup greift, kann zudem Hostingers CDN nutzen und erhält ein Staging-Tool für eine Testumgebung. Backups finden dann auch täglich statt, nicht mehr wöchentlich, zudem sorgen eine automatische Update-Funktion und ein intelligenter Schwachstellen-Scanner dafür, dass Angreifer draußen bleiben müssen. Als einziger Anbieter vergibt Hostinger auch eine eigene IP-Adresse, die gibt es aber nur im höchsten Tarif „Cloud Startup“. Praktisch: Hostinger bietet einen automatischen Website-Umzug von anderen Hostern an.
(Bild: Hostinger)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Strato: WordPress-Hosting für Einsteiger
WordPress-Hosting bei Strato* ist hauptsächlich eines: preiswert und einsteigerfreundlich. Die WordPress-Tarife sind im Grunde Webhosting-Tarife, die auf ein vorinstalliertes WordPress beschränkt sind. Dabei bieten sie aber viele Funktionen, inklusive KI-Tools und Gratis-Domain. Der Basis-Tarif ist bereits ab 5 € pro Monat zu haben, höhere Tarife erhöhen primär den Speicherplatz und die Funktionalität. Angaben über die Leistung der einzelnen Pakete macht Strato nicht. Strato hält das WordPress-System automatisch aktuell, was der Sicherheit zuträglich ist. Die mitgelieferten Plug-ins wie Cache Enabler oder Yoast SEO sind aber frei erhältlich und bieten damit keinen Mehrwert zu anderen WordPress-Hostern. Sonstige dedizierte WordPress-Optimierungen gibt es nicht. Dafür hat Strato einen anderen Vorteil: Das breite Angebot an sonstigen Hosting-Leistungen sorgt dafür, dass eine spätere Skalierung – etwa auf einen virtuellen oder dedizierten Server – kein Problem darstellt. Zudem sind entsprechende Sicherheitsmechanismen in der Infrastruktur vorhanden. Typische Strato-Extras wie Traffic-Übersicht, SFTP-Zugang, eine DynDNS-Funktion und natürlich ein SSL-Zertifikat sind mit an Bord.
(Bild: Strato)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Ionos: Skalierbares WordPress-Hosting
Stratos Konzernschwester Ionos* bietet ebenfalls WordPress-Hosting zum schlanken Tarif. Preislich leicht über dem Niveau von Strato, bietet Ionos vorrangig ein Plus an Sicherheit durch tägliche Backups und Malware-Scans sowie Optimierungen bei der Performance über den „Ionos Performance Boost“: Das bedeutet, dass das Hosting-Paket auf zusätzliche RAM- und Prozessor-Ressourcen zugreifen kann. Zudem besitzt das WordPress-Hosting bei Ionos nicht nur den PHP-OPCache, sondern auch einen sogenannten Caching Boost, eine Kombination aus SSD-Speicher, Caching-Plug-in und Ionos-internen Content-Delivery-Maßnahmen, die die Ladezeit deutlich verkürzen können. Zusätzliche Profi-Features wie das Kommandozeilen-Tool WP-CLI erleichtern die Pflege der WordPress-Website. Auch Ionos bietet KI-Funktionen für die Generierung von Themes, Content und Bildern, allerdings ist diese vollumfänglich erst ab den höheren Tarifen (11 € pro Monat) integriert. Eine Inklusivdomain samt SSL-Zertifikat ist in allen Tarifen an Bord. Nutzer, die planen, einen Online-Shop zu eröffnen, erhalten im teuersten Tarif das WooCommerce-Paket mit vorinstallierten WooCommerce-Funktionen: Hier ist es empfehlenswert, zunächst zu prüfen, ob eine manuelle Installation in einem kleineren Paket nicht günstiger ist.
(Bild: Ionos)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Raidboxes: WordPress-Hoster mit bester Performance
Während die meisten Hoster auf Shared Hosting setzen und sich mit Angaben zur Systemleistung zurückhalten, liefert Raidboxes WordPress-„Boxen“ als VMs samt Varnish-Cache aus. Das schlägt natürlich auf den Preis, hat aber den Vorteil, dass WordPress unter optimalen Bedingungen läuft und sich jederzeit skalieren lässt. Der kleinste Tarif „Mini“ kommt mit einem vCore, 2 GB RAM und 5 GB kostenpflichtig erweiterbarem SSD-Speicher, der höchste Tarif „Enterprise XL“ setzt auf 36 vCores und 64 GB RAM – und kann laut Raidboxes beeindruckende 300.000 Seitenaufrufe pro Minute stemmen. Für „normale“ Blogs und WordPress-Shops sollte in der Regel ein Tarif wie Mini, Starter oder Pro völlig ausreichen. Etwas ärgerlich an Raidboxes ist die geizige Speicherbestückung: Gerade Websites mit vielen Bildern oder gar Videos können hier schnell an die Grenzen kommen. Als auf WordPress spezialisierter Anbieter bietet Raidboxes die wohl annähernd perfekte WordPress-Performance auf dem deutschen Markt und neben zahlreichen Performance- und Sicherheits-Features auch eine Staging-Umgebung und zahlreiche Optimierungen für bestimmte Plug-ins wie WooCommerce.
(Bild: Raidboxes)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter
Dogado: Tipp für Preis-Leistung
Der Webhoster Dogado* bietet WordPress-Hosting im klassischen Stil: Beginnend beim „S“-Tarif mit 25 Gigabyte für 4,99 € im Monat bietet das Managed WordPress Hosting einen günstigen Einstieg in die WordPress-Welt, zumal Domains samt SSL inklusive sind. Die Backup-Frequenz von zwei Stunden ist sehr förderlich bei WordPress-Seiten, die häufig aktualisiert werden und ist schon im kleinsten Tarif Standard, für zusätzliche Sicherheit sorgt eine Web-Application-Firewall (WAF). Server-Side-Caching und Just-in-Time-Compiler sorgen laut dem Anbieter für einen Performance-Schub: Dogado setzt auf die Kombi aus Apache und Nginx, die WordPress gut beschleunigen kann. Zudem werden die neuesten Web-Standards unterstützt. Schön: Dogado ordnet den WordPress-Paketen festen Arbeitsspeicher zu, im kleinsten Tarif zwei, im höchsten sogar 8 GB. Zusammen mit dem hohen PHP-Memory-Limit geraten die Dogado-Pakete erst spät an ihre Grenzen. WordPress kann per WP-CLI und SSH angesteuert werden, eine eigene IP-Adresse gibt es allerdings nicht. Dogado besitzt einen für einen deutschen Anbieter sehr lobenswerten Support, der rund um die Uhr bei Problemen hilft.
(Bild: Dogado)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Cloud86: WordPress-Hoster mit Top-Support
Der niederländische Hosting-Anbieter Cloud86* ist relativ neu auf dem Markt, konnte aber in Tests (Test auf heise download) bereits mit seinem hervorragenden Support punkten. Das ist gerade für Einsteiger oder weniger technisch versierte Nutzer wichtig. Der Anbieter setzt auf hochwertige Hardware und LiteSpeed-Cache, um WordPress-Websites auszuliefern, zudem ist es – anders als bei anderen Anbietern – möglich, mehrere WordPress-Instanzen pro Tarif zu betreiben. Im „Starter“-Spartarif bereits zwei, in den höheren Tarifen bis zu 10. Nutzer können auch mehrere Datenbanken nutzen und erhalten bei Umzug zu Cloud86 einen kostenlosen Umzugsservice. Eine DE-Domain ist im ersten Jahr inklusive. Performance-seitig hat Cloud86 einige Schmankerl zu bieten: Neben HTTP/3-Support mit QUIC gibt es auch Zugriff auf das QUIC.cloud CDN. 10 PHP-Worker-Prozesse helfen bei der Abfertigung von Besuchern und Bots. Im Hinblick auf Sicherheit bietet Cloud86 das Übliche: Es gibt eine Antispam- und Antivirus-Funktion, zudem wird WordPress automatisch aktualisiert und alle 12 Stunden gesichert. Als Gesamtpaket ist Cloud86 dadurch eine sehr interessante, wenn auch bei kurzen Laufzeiten teure Option, verzichtet aber (noch) auf KI-Spielereien.
(Bild: Cloud86)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
WordPress.com: Hohe Funktionalität mit Schwächen beim Datenschutz
Was wäre ein WordPress-Hosting-Vergleich ohne WordPress.com* selbst: Der Dienst, der von den WordPress-Machern betrieben wird, bietet optimales WordPress-Hosting. Preislich auf dem Niveau der Mitbewerber angesiedelt, bietet der Dienst ab dem Premium-Tarif freien Zugriff auf sonst kostenpflichtige Themes. Wer zum Business-Tarif greift, erhält zudem WP-CLI, SSH und GitHub-Anbindung, im Commerce-Tarif gibt es zusätzliche Optimierungen für WooCommerce-Shops. WordPress.com hostet in den USA, verspricht aber dennoch guten Service. Angaben zur Leistung der Pakete macht der Dienst nicht, allerdings hat schon der Gratis-Tarif Zugriff auf das weltweite CDN mit 28 Standorten, das für einen deutlichen Performance-Schub sorgt. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Performance-Optimierungen. Auch in puncto Sicherheit ist WordPress.com optimal ausgestattet: Der für „freie“ WordPress kostenpflichtige Spamschutz Akismet ist ebenso an Bord wie Malware-Erkennung, eine Firewall und Schutz vor Brute-Force-Angriffen. Ab dem Business-Tarif bietet WordPress zudem eigene Monetarisierungsmöglichkeiten über WordAds, eine Alternative zu Adsense, sowie SEO und Analysetools.
(Bild: WordPress.com)
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Vorteile
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Nachteile
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Zum Anbieter*
Tabelle: WordPress-Hosting-Anbieter im Vergleich
| Hostinger |
Strato |
Ionos |
Raidboxes |
Dogado |
Cloud86 |
WordPress |
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| Standort | Litauen | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Niederlande | USA |
| Preis/Monat | ab 14,27 € | ab 5,00 € | ab 5,00 € | ab 17,85 € | ab 4,99 € | ab 4,46 € | ab 4,76 € |
| Instanzen | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 - 5 | 2 - 10 | 1 |
| Speicher (GByte) | 25 - 100 | 25 - 100 | 25 - 100 | 5 - 80 | 25 - 100 | 10 - 100 | beliebig (Enterprise) |
| Datenbanken | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 - 5 | 5 - 20 | 1 |
| Traffic | unbegrenzt | ||||||
| Feste IP | (✓) | x | x | x | x | x | x |
| Domain | (✓) | ✓ | ✓ | x | ✓ | (✓) | (✓) |
| SSL | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Dedizierte Ressourcen | x | x | x | RAM, CPU | RAM | x | x |
| Caching | ✓ | x | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Shop-Optimierung | x | x | ✓ | ✓ | x | ✓ | ✓ |
| Staging | (✓) | x | x | ✓ | x | ✓ | (✓) |
| WP-CLI | ✓ | x | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | (✓) |
| SSH | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | (✓) |
| CDN | ✓ | x | x | ✓ | x | ✓ | ✓ |
| Backups | ✓ | x | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| DDoS-Firewall | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Malwareschutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Auto-Updates | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| KI-Bilder | ✓ | ✓ | ✓ | x | x | x | x |
| KI-Themes | ✓ | ✓ | ✓ | x | x | x | x |
| KI-Texte | ✓ | ✓ | ✓ | x | x | x | x |
| Zum Anbieter | ➤Hostinger* |
➤Strato* |
➤Ionos* |
➤Raidboxes |
➤Dogado* |
➤Cloud86* |
➤WordPress* |
Hintergrund: Von der Blogging-Plattform zum Website-CMS
Ursprünglich sollte WordPress hauptsächlich das Bloggen leichter machen. Allerdings hatte es, anders als viele Konkurrenzprodukte, gleich drei Dinge richtig gemacht:
- WordPress war (und ist) sehr einsteigerfreundlich.
- Über ein sehr cleveres und effizientes Plugin-System lassen sich in kürzester Zeit Funktionen erweitern oder Designs anpassen.
- WordPress ist (und bleibt) als Open-Source-Software kostenlos.
Auf diese Weise sammelte das System binnen weniger Jahre eine begeisterte Community von Bloggern und Entwicklern um sich. Doch schnell stellte sich heraus, dass WordPress mehr kann als nur Blogs: Es eignet sich als vollwertiges Content-Management-System für jede Art von Website, und überzeugt sogar als Basis für Webshops oder Community-Foren.
Vorteil: Hohe Skalierbarkeit und kostenlose Plug-ins
WordPress ist skalierbar wie kaum ein anderes Content-Management-System. Startet man etwa mit einem kleinen Weblog und will mit zunehmendem Erfolg ein zweites Blog eröffnen, ist das mit WordPress kein Problem: Das System kann von Haus aus als CMS für mehrere Websites dienen.
Möchte man später vielleicht Community-Forum oder gar einen Webshop für Merchandise-Artikel einrichten, bietet WordPress passende Lösungen in Form von leistungsstarken E-Commerce-, Community- und sogar Social-Media-Plug-ins. Viele davon sind zumindest teilweise oder in ihren Basisversionen kostenlos. Gebastel wie bei machen Mitbewerbern ist damit nicht nötig: Hochladen, aktivieren, einrichten, fertig. Dabei wird alles zentral über das WordPress-System gesteuert: Das ist ebenso einfach wie effizient.
Nachteil: Großer Ressourcenhunger
Leider ist WordPress kein ressourcenschonendes Content-Management-System. Je nach Umfang der Website und Zahl der Besucher wächst WordPress normalen Webhosting-Angeboten schnell über den Kopf. Dutzende Klicks pro Minute bringen das PHP-basierte WordPress dann an seine Grenzen, weil es jedes Mal den PHP-Prozess startet und die Datenbank abfragt.
Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben: Entweder durch zusätzliche (und teure!) Hosting-Ressourcen, etwa einen eigenen Webserver. Oder durch Optimierungen und den Einsatz sogenannter Cache-Plug-ins: Die generieren im Hintergrund oder automatisch statische HTML-Versionen der einzelnen Unterseiten, wodurch das PHP-System samt Datenbank-Abfrage umgangen wird. Jeder Besucher verbraucht dadurch nur noch einen Bruchteil der Ressourcen, gleichzeitig wird die Website schneller.
Eine vergleichbare, aber technisch aufwändigere Möglichkeit ist die Übersetzung von WordPress in eine vollständig statische Website. WordPress arbeitet dann nur noch zu, statt ständig im Hintergrund. Dazu braucht es aber nicht nur ein kostenpflichtiges Plug-in wie SimplyStatic, sondern auch etwas mehr technisches Know-how. Und: Manche WordPress-Funktionen sind mit einer solchen statischen Seite nicht mehr möglich. Und Server-Umzüge sind mehr als lästig.
Die Lösung: Managed WordPress Hosting
Seit Jahren schon schießen dedizierte WordPress-Hosting-Angebote aus dem Boden. Sie versprechen etwa serverseitige Cache-Systeme oder spezielle Optimierungen für WordPress sowie eine sehr einfache Skalierbarkeit: Entwächst die Website dem aktuellen Hosting-Angebot, reicht es, einen höheren Tarif zu buchen.
Während so mancher teurer Anbieter für maximale Leistung optimiert, dabei aber mit Speicherplatz geizt, sind die günstigeren Angebote in der Regel mit normalen Webhosting-Tarifen vergleichbar: Sie bieten viel Speicher, viel von allem – aber eben nicht immer optimale Ressourcen. Dennoch haben selbst die Billigheimer unter den Angeboten den Vorteil, dass Nutzer sich nicht wie beim klassischen Webhosting mit FTP-Server um die Installation und Wartung von WordPress selbst kümmern müssen: Einrichtung und Betrieb übernimmt der Webhoster, man spricht deshalb auch von einem „Managed WordPress-System“.
Managed Wordpress: Ein Plus an Sicherheit
Managed-WordPress-Lösungen haben zudem einen Sicherheitsvorteil. Denn die Anbieter wissen in der Regel, welche Mechanismen und Sicherheitslücken Hacker ausnutzen, etwa Brute-Force-Angriffe oder Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS), und konfigurieren passende Schutzmaßnahmen.
Das ist notwendig, weil WordPress durch seine hohe Verbreitung ein beliebtes Zeil für Angreifer ist – ein Schicksal, das es mit anderer populärer Software wie Windows teilt. Hauptsächlich versuchen Hacker, das System zu kompromittieren und tief im Dateisystem Schadsoftware oder Botfarmen zu installieren. Im schlimmsten Fall kann auch WordPress selbst beschädigt oder geknackt werden: Datenbanken von großen Websites mit Shop enthalten etwa zahllose Nutzerdaten, die für Angreifer bares Geld wert sind.
KI für WordPress-Hosting: Limitiert, aber dennoch praktisch
Viele WordPress-Hosting-Anbieter werben derzeit mit KI-Features für die Bild- oder Texterstellung. Besonders leistungsstark sind die Funktionen in der Regel nicht, oft sind die Funktionen auch auf die einmalige Erstellung von Themes oder wenige Texte und Bilder pro Monat begrenzt. Danach kostet es extra. Auch können die hauseigenen KI-Lösungen der Hoster meist nicht mit Marktführern wie ChatGPT (samt dafür erhältlicher Plug-ins) mithalten.
Einen praktischen Nutzen haben die KI-Features dennoch: Sie sind vom Start weg in WordPress integriert und erlauben das Anlegen attraktiver Websites mit wenigen Handgriffen. Zudem erstellen sie bei der Gelegenheit auch gleich Dummy-Content, der zum Thema der Seite passt. So ist es gerade Einsteigern, die sich mit der Materie bislang nicht auskennen, möglich, in wenigen Minuten eine komplette WordPress-Website auf die Schienen zu setzen.
Fazit: Breites Angebot ohne Ausreißer
Die sieben hier genannten WordPress-Anbieter bieten allesamt solides WordPress-Hosting zum fairen Preis. Der Vorteil gegenüber klassischen Webhosting-Tarifen mit WordPress-Installation ist, dass die Tarife auf die Ansprüche von WordPress abgestimmt sind und dementsprechend leistungsfähig sind. Den Performance-Vorteil spielt besonders Raidboxes aus, das sich auf WordPress spezialisiert hat und feste Hardware-Ressourcen bereitstellt – dafür aber auch die höchsten Preise abruft. Als Allrounder überzeugt Hostinger*, das technische Optimierungen wie ein Content-Delivery-Network (CDN) sowie KI-Features für mehr Sichtbarkeit bietet und mit starken Rabatten lockt. Ein CDN gibt es auch beim technisch überzeugenden Cloud86*, das dafür auf KI-Funktionen verzichtet und erst in den teureren Tarifen seine Stärken ausspielt. Festen Arbeitsspeicher mit hohem PHP Memory Limit auf Apache/Nginx-Basis gibt es bei Dogado*, das insbesondere bei Preis-Leistung überzeugt. WordPress.com* ist gleichzeitig Exot und Platzhirsch: Der ganze Dienst ist auf WordPress optimiert, hat durch seine US-Server aber Schwächen beim Datenschutz. Einsteiger sind alternativ bei Strato* gut aufgehoben, das sich einsteigerfreundlich und recht preiswert zeigt. Technisch etwas leistungsfähiger und insbesondere skalierbarer ist der etwas teurere Schwesterdienst Ionos*.
| ⭐ Allrounder | ⭐ Performance | ⭐ Preis-Leistung | ⭐ Support | |
![]() Hostinger* |
![]() Raidboxes |
![]() Dogado* |
![]() Cloud86* |
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| Standort | Litauen | Deutschland | Deutschland | Niederlande |
| Angebot (Gültigkeit) |
ab 3,56 € / Monat (48 Monate) |
ab 13,09 € / Monat (12 Monate) |
x | ab 7,95 € / Monat (36 Monate) |
| Standardpreis | ab 14,27 € / Monat | ab 17,85 € / Monat | ab 4,99 € / Monat | ab 19,95 € / Monat |
| Instanzen | 1 | 1 | 1 - 5 | 2 - 10 |
| Speicher (GByte) | 25 - 100 | 5 - 80 | 25 - 100 | 10 - 100 |
| Datenbanken | 1 | 1 | 1 - 5 | 5 - 20 |
| Traffic | unbegrenzt | |||
| Feste IP | (✓) | x | x | x |
| Domain | (✓) | x | ✓ | (✓) |
| SSL | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Dedizierte Ressourcen | x | RAM, CPU | RAM | x |
| Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Shop-Optimierung | x | ✓ | x | ✓ |
| Staging | (✓) | ✓ | x | ✓ |
| WP-CLI | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| SSH | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| CDN | ✓ | ✓ | x | ✓ |
| KI-Integration | ✓ | x | x | x |
| Backups | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| DDoS-Firewall | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Malwareschutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Auto-Updates | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Zum Anbieter | ➤ Hostinger* Zum Anbieter |
➤ Raidboxes Zum Anbieter |
➤ Dogado* Zum Anbieter |
➤ Cloud86* Zum Anbieter |
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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team




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